Erhöhen Effizienz in der Kühlmittelversorgung

Zahnradpumpen mit variabler Förderleistung

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Zahnradpumpen bieten ein pulsationsfreies und reproduzierbares Förderverhalten. Damit sind sie optimale Dosierpumpen. Magnetgekuppelte Zahnradpumpen sind absolut leckagefrei und eignen sich daher besonders gut für giftige oder gefährliche Medien. Die Einsatzgebiete von magnetgekuppelten Zahnradpumpen sind vielseitig.

Der Autor: Yonas Tecleab Produktmanager Zahnradpumpen, Verder

Häufig werden in Kühlmittelversorgungsanlagen Kreiselpumpen eingesetzt, die mit einer konstanten Drehzahl angetrieben werden, sodass während des gesamten Produktionsprozesses eine konstante Fluidmenge zur Verfügung steht. Das überflüssige Medium wird dann über Ventile in den Vorratsbehälter zurückgeleitet. Im Vergleich zur Kreiselpumpe fördert die Zahnradpumpe mit Frequenzumrichter nur die Menge an Kühlflüssigkeit, die für den jeweiligen Prozess benötigt wird. Somit lässt sich die Förderleistung der jeweiligen Pumpe optimal an die unterschiedlichen Arbeitsschritte im Kühlprozess anpassen. Der Verschleiß der rotierenden Teile nimmt durch die geringere mechanische Belastung ab und bei geringerer Drehzahl fällt auch die Geräuschentwicklung deutlich geringer aus.
Zahnradpumpen der Serie Verdergear arbeiten selbstansaugend und sind magnetgekuppelt. Die leckagefreie Bauweise ermöglicht die sichere und verlustfreie Förderung von sensitiven und wertvollen Medien. Bei der dichtungslosen Pumpe entfällt der Austausch von Gleitringdichtungen und die präzise Fertigung der Zahnräder ermöglicht einen praktisch wartungsfreien Betrieb der Pumpen. Es fallen kaum oder nur geringe Ersatzteilkosten an, wodurch die Lebenszykluskosten der Zahnradpumpen sehr gering gehalten werden. Zahnradpumpen benötigen aufgrund des Verdrängungsprinzips bei höheren Differenzdrücken mehr als 50 % weniger Antriebsleistung. Das bedeutet weniger Energiebedarf, weniger Wärmeverlust und somit eine höhere Effizienz.
Der Einsatz in Kühlanlagen
Die Zahnradpumpen der Serie Verdergear kann man auch in Kühlanlagen in Kasachstan vorfinden. Dort stehen Kühlanlagen der Firma VBE Gerlinde Eisch GmbH & Co. KG. Diese Zahnradpumpen fördern eine Mischung aus 50 % Antifrogen und 50 % Wasser. Die Fördermengen liegen im Bereich von 3 bis 34 l/min bei 4 bar. Die Zahnradpumpen werden in den Flüssigkeitsumlaufkühlern WLR 10000 eingebaut und mit der Kühlsole Antifrogen N betrieben. Die Einsatztemperatur ist -30 bis +50 °C und die Soletemperatur liegt bei 25 °C. Mit Zahnradpumpen kann die Förderleistung individuell an die unterschiedlichen Anforderungen im Produk-tionsprozess eingestellt werden.
Die Pumpen der Baureihe Verdergear Small werden in unterschiedlichen Industrien für OEM-Anwendungen eingesetzt, von Kühlsystemen über die Medizintechnik bis hin zu Brennstoffzellen. Die kleinen Zahnradpumpen können je nach Kundenanforderung mit verschiedenen Motorvarianten ausgestattet werden. So steht z. B. eine 230-V-Variante zur Verfügung, die sehr einfach bedient werden kann und so eine sehr schnelle und komfortable Dosiereinheit bildet. Die einphasige Pumpe verfügt über einen angebauten Frequenzumrichter und einen Fremdlüfter. Ein Sonderklemmkasten enthält ein Potenziometer, einen Netzschalter ein/aus, einen Rechts/Links-Schalter und einen Start/Stopp-Schalter. Optional ist ein Bedienteil zur Parametrierung des Frequenzumrichters verfügbar. Die externe Ansteuerung ist über 0…10 V oder 4…20 mA standardmäßig möglich. Optional ist eine RS485-Schnittstelle, Profibus- oder CANopen-Anbindung verfügbar. Der 0,37-kW-Motor ermöglicht Drehzahlen zwischen 0 und 4500 min-1 bei einem konstanten Drehmoment.
Auch bürstenlose 24-V-Varianten mit integrierter Elektronik (0,32 kW bei 3300 min-1). Die Drehzahlregelung erfolgt über einen 0…10-V-Analogeingang oder durch Einstellung der minimalen und maximalen Drehzahl. Dank des hohen Drehmoments wird der maximale Druck problemlos erreicht. Die Pumpe bietet digitale Eingänge für rechts, links und Stopp und einen digitalen Ausgang zur Auswertung der Drehzahl. Dank dieser Flexibilität können die Zahnradpumpen zu einer schnell verfügbaren Dosiereinheit konfiguriert werden. Die einfache Bedienbarkeit garantiert einen fehlerfreien Einsatz und eine präzise Dosierung, ohne dass es zu Ungenauigkeiten aufgrund von Bedienfehlern kommt.
Vielseitige Zahnradpumpen
Zahnradpumpen sind in der Lage, auch hochviskose Medien bei hohen Drücken zu fördern. Die verschiedenen Baureihen ermöglichen eine maximale Fördermenge von 220 l/min und einen maximalen Druck von 24 bar. Sie eignen sich für hohe Drücke bei geringen Fördermengen und sind sehr wartungsarm und einfach zu bedienen. Die Drehrichtung ist umkehrbar, es können Medien mit einer Viskosität von 0,3 bis 100 000 mPas gefördert werden. Zahnräder, O-Ringe und Gehäuse in mehreren Werkstoffkombinationen ermöglichen die flexible Anpassung an unterschiedliche Anwendungen und gewährleisten immer die beste chemische Beständigkeit.
prozesstechnik-online.de/cav0912401
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