San Giorgio Dolce & Salato investiert in automatische Füll- und Verpackungsanlage

Backwaren sorgsam gefüllt

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Das Familienunternehmen San Giorgio Dolce & Salato produziert vorgebackene, gefüllte und anschließend gefrorene Croissants. Dafür benötigte das Unternehmen eine Anlage, die verschiedene Füllungen schonend in die Backwaren injiziert und diesen Vorgang effizient mit dem Endverpackungsprozess kombiniert. Eine für den italienischen Anwender eigens entwickelte Anlage der Gerhard Schubert GmbH meistert diese anspruchsvolle Aufgabe.

Guten Geschmack mit der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit zu vereinen, das war die Idee hinter den Convenience-Croissants, die die Großbäckerei San Giorgio Dolce & Salato für die Gastronomie entwickelt hat. Die bereits vorgebackenen Teiglinge sind beispielsweise praktisch für Café-Betreiber, die die gefrorenen Croissants schnell fertigbacken und ihren Kunden servieren können.

Effizient und schonend

Notwendig für die Produktion der Croissants war eine vollautomatische Anlage, die die Aufgaben des Füllens und Verpackens der Backwaren effizient erfüllt und dabei äußerst schonend mit den Produkten umgeht. Auf der Fachmesse Ipackima informierte sich der italienische Backwarenspezialist über mögliche Technologien und wurde dabei auf Schubert aufmerksam.

Die Experten des Verpackungsmaschinenbauers setzten sich von Anfang an intensiv mit den Besonderheiten des Produkts auseinander und entwickelten eine Anlage aus vier Teilmaschinen.

Eine Herausforderung bestand darin, bei der Konzeption der Gesamtanlage eine Injektionsstation des Maschinenherstellers Canol zu integrieren. Dafür arbeitete der Verkaufs- und Projektverantwortliche von Schubert, Antonino Lanza, eng mit Canol zusammen. Das Ergebnis ist ein exakt auf die Robotertechnologie von Schubert abgestimmter Injektor.

Darüber hinaus überzeugten den Anwender die schonende und sichere Greifertechnologie sowie die Flexibilität der Anlage. So ist es möglich, unterschiedliche Füllungen zu injizieren, und zwar sowohl in die Croissants als auch in andere Backwaren.

Roboter arbeiten Hand in Hand

Innerhalb der Anlage übernehmen drei Pick-and-place-Roboter sowie zwei F2-Roboter das Handling der Croissants. Aus dem Ofen werden die Backwaren zur Vorgruppierung in die erste Teilmaschine befördert. Dort kontrolliert zunächst ein 2-D-Bilderkennungssystem die Position der Produkte und übermittelt die Daten an die F4-Roboter in der nächsten Station. Gesteuert von zwei Servomotoren, können diese in einem zweidimensionalen Arbeitsfeld beliebige Bewegungen ausführen. Da die Croissants empfindlich sind sowie in Höhe, Dichte und Konsistenz variieren, muss der Roboter sorgsam mit ihnen umgehen. Das stellen vier Greifer und eine flexible Dämpfung an den Roboterwerkzeugen sicher, die die weichen und noch warmen Produkte nicht eindrücken oder beschädigen.

Die Pickerarme greifen die Croissants einzeln und legen sie in Zwölferreihen mit gleichmäßigem Abstand auf die Transportroboter, die Transmodule. Sie bringen die Croissants zur Injektionsstation, in der ein Aggregat die Füllung mit Marmelade, Schoko- oder Vanillecreme vornimmt. Ein Roboter fixiert die Gebäckstücke, das Aggregat mit zwölf Injektionsnadeln fährt heran und sticht die Nadeln hinein. Auch hier ist Flexibilität gefragt: So sind die Nadeln in der Höhe verstellbar, ebenso lässt sich einrichten, wie tief sie die Füllung in die Backwaren injizieren. Dank Steckverbindungen lässt sich die Injektionsanlage komplett aus der Anlage fahren, um sie zu reinigen und auf andere Füllungen umzustellen.

Nachdem die Croissants befüllt wurden, platzieren F2-Roboter sie wiederum in Zwölfergruppen auf dem Band. Anschließend durchlaufen sie einen Froster. Im letzten Schritt werden die tiefgekühlten Produkte einzeln oder zu je drei Produkten
in Schlauchbeutel oder von der nächsten Schubert-Anlage in Kartons endverpackt.

Dank dieser Automatisierungslösung kann San Giorgio Dolce & Salato pro Minute 160 Croissants füllen und verpacken. Die Kombination von Injektion und Endverpackungsprozess ist für das italienische Unternehmen von großem Vorteil, ebenso wie die Flexibilität, die es ermöglicht, dass auf derselben Anlage unterschiedliche Backwaren gefüllt und verpackt werden können. Damit ist der Großbäcker jederzeit in der Lage, sein Angebot an vorgebackenen Backwaren zu erweitern.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: dei0918schubert

Halle 1, Stand 219



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