Trend zu kundenindividuellen Lösungen

Ölfreie Druckluft und Spezialgase für die Getränkeindustrie

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Ölfreie Druckluft sowie Sauerstoff und Stickstoff in hoher Reinheit werden bei der Herstellung von Getränken in verschiedenen Prozessschritten benötigt. Boge bietet für die Bereitstellung dieser Medien entsprechende Kompressoren und PSA-Generatoren an, die nicht nur energieeffizient und sehr zuverlässig arbeiten, sondern auch kundenindividuelle Lösungen ermöglichen.

Ölfreie Druckluftkompressoren sind in Lebensmittelbetrieben unverzichtbar. Sie liefern Arbeitsluft und sterile Luft und werden Spezialgas-Generatoren vorgeschaltet. Zu den klassischen Druckluftanwendungen zählen das Transportieren von Flaschen, die pneumatische Steuerung von Ventilen und das Verschließen von Behältern. Weitere Aufgaben sind u. a. das Reinigen von Flaschen und das Formen von PET-Behältern. In Abhängigkeit vom Produktionsprozess besteht ein direkter oder indirekter Kontakt der Druckluft mit dem Lebensmittel. Bei der Bierherstellung wird Sterilluft beispielsweise zur Würzebelüftung eingesetzt. Die Luftqualität muss jederzeit höchsten Reinheitsvorschriften entsprechen, um das Risiko von Verunreinigungen durch Restölspuren zu vermeiden.

Ölfreie Turbo-Kompressoren

Die ölfreien High-Speed-Turbo-Kompressoren der Baureihe HST erzeugen Druckluft der Klasse 0. Die technologische Besonderheit der Maschinen liegt in der luftgelagerten Antriebswelle und dem Permanentmagnetmotor, der ohne Getriebe auskommt. Das gesamte System verzichtet vollständig auf Schmierung – die Luftverdichtung erfolgt also absolut ölfrei. Damit ist die Turbotechnologie die optimale Lösung für Betriebe, die große Mengen Druckluft für sensible Prozesse benötigen. Je nach Baugröße wird ein Volumenstrom von 8,0 bis 37 m3/min geliefert. Mit einem Schalldruckpegel zwischen 63 und 69 dB(A) eignen sich die HST-Kompressoren für eine arbeitsplatznahe Aufstellung. Dafür spricht auch ihr kompaktes Design. So sind die Kompressoren etwa zwei Drittel leichter als ölfreie Schraubenkompressoren und nur halb so groß. Das ist das Resultat der radikalen Reduzierung der Bauteile, die obendrein zu einer hohen Wartungsfreundlichkeit beiträgt.

Bedarfsgerechter Anlagenbetrieb

Damit die High-Speed-Turbo-Kompressoren der Baureihe HST mit fortschreitendem Alter nicht von neueren Druckluftsystemen überholt werden, hat Boge das Servicekonzept Selectcair entwickelt. Auf Basis der Serviceoption Analytics erhalten Anwender der Kompressoren mit dem Continuous-Improvement-Programm eine kontinuierliche technologische Weiterentwicklung der Maschinenkomponenten. Darüber hinaus werden die Leistungsspezifika auf den tatsächlichen Druckluftbedarf angepasst, sodass beste Effizienzwerte erreicht werden. Mittels intelligenter Datenanalyse ermöglichen Servicetechniker schnelle Hilfe, falls wider Erwarten doch Wartungsbedarf besteht: Innerhalb von maximal 24 h erfolgt der Komponentenaustausch und die Wiederinbetriebnahme der Druckluftanlage.

Eine hohe Versorgungssicherheit und ein bedarfsgerechter Anlagenbetrieb sind auch bei der Erzeugung von Sauerstoff und Stickstoff wichtige Faktoren.

Sauerstoff wird beispielsweise in der Trinkwasserherstellung eingesetzt. Dabei wird der Sauerstoff in einen Ozongenerator eingespeist. Das O3 dient wiederum zum Desinfizieren des Quellwassers, bevor es zu Mineralwasser oder Limonade weiterverarbeitet und in Flaschen abgefüllt wird. Auch Stickstoff hat die Funktion, den Genuss von Lebensmitteln zu sichern. Beispielsweise verhindert er bei der Weinabfüllung, dass der Wein weitergärt und sich Bakterien oder Pilze in der Flasche bilden.

Wartungsarme PSA-Generatoren

Zur Bereitstellung der beiden Spezialgase hat Boge modular aufgebaute PSA-Generatoren für Sauerstoff und Stickstoff im Programm, wobei das Kürzel PSA für Pressure-Swing-Adsorption steht. Sie arbeiten optimal in Kombination mit ölfreien Drucklufttechnologien. Bis zu 100 000 Betriebsstunden, also umgerechnet bis zu 12 Jahre, beträgt die Lebensdauer der integrierten Kohlenstoff-Molekularsiebe in den Stickstoffgeneratoren bzw. der Zeolith-Molekularsiebe in den Sauerstoffgeneratoren – vorausgesetzt die Reinheit der eingespeisten Druckluft entspricht den Anforderungen.

Hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Prozesssicherheit spricht vieles für PSA-Generatoren. Sie bieten einige Vorteile im Vergleich zu Flüssiggastanks. Mit PSA-Generatoren können Anwender Sauerstoff und Stickstoff bedarfsgerecht hinsichtlich Liefermenge, Reinheitsgrad und Druck erzeugen. Das wirkt sich positiv auf die Gesamtbetriebskosten aus. Flüssiggastanks hingegen liefern Spezialgase in einer Qualität, die oft höher ist als anwendungsspezifisch erforderlich. Zum Beispiel wird Stickstoff in der Getränkeindustrie häufig nur mit einer Reinheit von 97 bis 99,9 % benötigt.

Ein weiterer Nachteil von Flüssiggastanks: Bei Stillstandzeiten in der Produktion kann es zu Leckageverlusten kommen, wenn äußere thermische Einflüsse auf den Tank einwirken und dieser die erforderliche Temperatur nicht halten kann. Ein wichtiger Pluspunkt bei den PSA-Generatoren ist, dass der Anwender unabhängig von Lieferverträgen ist und die Spezialgasmenge flexibel an die Bedingungen in seiner Produktion anpassen kann.

Zirkoniumoxidsensor inklusive

Die Stickstoff-PSA-Generatoren N 8-2 P (E) bis N 64-2 P (E) von Boge zeichnen sich durch sehr gute Effizienzwerte aus. Im Vergleich zur Vorgängerbaureihe bieten sie bei gleicher Baugröße mehr Lieferleistung. Die Menge an benötigter Druckluft zur Erzeugung eines Kubikmeters Stickstoff wurde bei gleichbleibend hoher Reinheit um bis zu 30 % reduziert. Des Weiteren profitiert der Anwender von deutlich geringeren Energiekosten.

Zur Standardausstattung der Boge-Generatoren gehört ein Zirkoniumoxidsensor, der die Reinheit des Spezialgases misst und so jederzeit eine hohe Prozesssicherheit sichert. Für flexible Liefermengen sind die PSA-Generatoren außerdem vor Ort erweiterbar.

Halle B4, Stand 115

www.prozesstechnik-online.de
Suchwort: dei0917boge



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