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Ventile helfen bei der Produktion von grünem Wasserstoff

Komponenten für Elektrolyse-Anlage des Tiroler Lebensmitteleinzelhändlers M-Preis
Ventile helfen bei der Produktion von grünem Wasserstoff

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Amir Habibelahian, Ingenieur bei Samson Mess- und Regeltechnik, zeigt in Völs den Wasserstofftank der Elektrolyse-Anlage von M Preis Bild: Samson
Das Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen M-Preis betreibt in Völs bei Innsbruck eine Elektrolyse-Anlage. Über den selbst produzierten grünen Wasserstoff will der Familienbetrieb zukünftig seine gesamte LKW-Flotte mit nachhaltiger Energie speisen. Außerdem soll der Wasserstoff auch für die Beheizung der Backöfen der unternehmenseigenen Bäckerei Therese Mölk verwendet werden. Für die Elektrolyse-Anlage des Tiroler Händlers kommen Ventile made in Germany zum Einsatz.

Die ersten mit Brennstoffzellen betriebenen LKW werden in Kürze in Betrieb gehen. Ziel ist, alle 45 LKW in den nächsten Jahren mit Wasserstoff zu versorgen“, sagt Ewald Perwög, Projekt-Initiator und Leiter von M-Preis-Sustainable-Energy-Solutions. Amir Habibelahian ist Ingenieur der Samson Mess- und Regeltechnik GmbH und hat sein Verkaufs- und Service-Büro im benachbarten Kematen. „Ich bin sehr stolz, dass wir mit unseren Samson-Produkten zum Gelingen dieses Pionierprojektes beitragen konnten“, sagt der Büroleiter in Westösterreich, seit 33 Jahren in Samson-Diensten.

Regelung durch kompaktes und robustes Hubventil

Der 59-Jährige hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Hubventil Typ 3241 für die moderne H2-Anlage im Inntal verbaut worden ist. Dieses Ventil – seit Jahren bei der Alpenmetzgerei M-Preis zuverlässig im Einsatz – regelt präzise und zeichnet sich durch Robustheit und Kompaktheit aus. Bei dem Single-Stack-Elektrolyseur handelt es sich aktuell um die größte ihrer Art in Europa. „Das ist möglicherweise ein Vorbild für andere Lebensmitteleinzelhändler in anderen Ländern“, so Amir Habibelahian.

Die H2-Anlage in den Tiroler Bergen, die Samson mit moderner Ventiltechnik made in Germany ausgerüstet hat und die über EU-Mittel im Rahmen des Projektes „Demo4Grid“ gefördert worden ist, gleicht zunächst Schwankungen im österreichischen Stromnetz aus. Die ersten drei M-Preis-Fahrzeuge sind eine Premiere ihrer Art in Österreich und werden von der firmeneigenen H2-Tankstelle mit Kraftstoff versorgt.

„Die Ventile wurden von unserem Partner Sunfire aufgrund langjähriger Zusammenarbeit ausgewählt“, sagt Thomas Trenkwalder, bei M-Preis-Projekt-Ingenieur Sustainable Energy Solutions. In der Herausforderung Wasserstoff-Technologie sei es wichtig, sich auch auf Zulieferer wie Samson für die entscheidenden Nahtstellen der H2-Anlage hundertprozentig verlassen zu können. Neben der Qualität der Ventile sei für M-Preis auch das umfassende Servicepaket dafür ausschlaggebend gewesen, Samson als Big Player in der internationalen Armaturenwelt den Zuschlag zu geben.

Trenkwalder: „Zu unserem Bekenntnis zum grünen Wasserstoff gehört zwingend, eine solch innovative Anlage nur mit den Besten in puncto Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit zu bestücken.“ Die Qualitätssicherung – auch im Ventilbereich – sei ferner vom TÜV Austria gewährleistet. In einem sechs Jahre währenden Prozess von der Forschung bis hin zur Inbetriebnahme sei die M-Preis-Elektrolyse-Anlage ein Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft und ein unternehmerisches Signal in Zeiten des Klimawandels.

„Indem wir für eine Produktionsanlage für grünen Wasserstoff für M-Preis die Ventile geliefert haben, sind wir Teil eines relevanten Zukunftsthemas“, sagt Diplom-Ingenieur Guido König, der bei Samson der verantwortliche Experte für das Thema Wasserstoff ist. Bei Samson ist man stolz, betont König, mit M-Preis das erste mittelständische Unternehmen Österreichs zu unterstützen, das die Tiroler Lebensmittelmärkte CO2-neutral und emissionsfrei beliefert. „Damit treibt Samson nicht nur die Dekarbonisierung voran, sondern leistet einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften.“

Einen vergleichbaren ökologischen Fußabdruck habe der Ventilhersteller aus Hessen im Zusammenspiel mit Samson Pfeiffer (Kempen am Niederrhein) und Samson Vetec (Speyer) für Wasserstoff-Elektrolyse-Anlagen in unterschiedlichen Leistungsbereichen gesetzt. „Wir sind also mitten drin im Thema nachhaltige Wasserstoffproduktion und unterstützen diese Technologie mit all unserer Kompetenz und Leistungsfähigkeit“, betont Guido König.

Samson AG, Frankfurt am Main

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