Anlage zum Formen, Füllen, Verschließen und Dekorieren von Bechern und Schalen

Die Schönen im Verkaufsregal

Form-, Füll- und Verschließanlage Polyflex 8/48 für formschöne Becher und Schalen mit attraktiver Sleeve-Dekoration
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Die Polyflex 8/48 ist eine Form-, Füll- und Verschließanlage für Becher bzw. Schalen, die Hassia auf der Interpack 2005 vorgestellt hat. In einem wesentlichen Punkt unterscheidet sie sich von herkömmlichen FFS-Anlagen: Innerhalb der Maschine werden die Behälter mit einer Sleeve-Dekoration ausgestattet. Das Ergebnis sind formschöne und attraktive Becher, die im Verkaufsregal auffallen und von der Jury des Deutschen Verpackungswettbewerbs mit einem Preis in der Kategorie Verkaufspackungen ausgezeichnet wurden.

Die Form-, Füll- und Verschließanlage Polyflex 8/84 vereint mehrere Highlights. Das fängt beim Packstoff Polypropylen an, der je nach Anwendung und Produkterfordernis als Mono- oder Multilayerfolie verarbeitet werden kann. Mit einer auf die speziellen Belange dieses Packmittels abgestimmten Vorwärm- und Tiefziehtechnik lassen sich Becher, Schalen und andere Behältnisse in unterschiedlichsten Formen und Größen exakt formen, wobei zuverlässig eine optimale Wandstärkenverteilung gewährleistet ist.

Die Becher werden mit ca. 25 Arbeitstakten pro Minute der Füllstation zugeführt. Dosieraggregate, die entsprechend der jeweiligen Produkterfordernisse ausgelegt sind, befüllen die Behältnisse mit flüssigen, pastösen, granulierten oder stückigen Füllgütern volumengenau. Adäquate Abschließvorrichtungen gewährleisten, dass unkontrolliertes Nachtropfen oder Nachrieseln ausgeschlossen ist. Im nächsten Arbeitsschritt wird eine Deckelfolie von der Rolle entnommen und rapportgenau dem Becherstrang zugeführt. Mit der Wahl einer entsprechenden Packstoffqualität sowie der präzisen Abstimmung von Siegeltemperatur, -druck und –zeit wird sowohl der hermetische Verschluss als auch das einfache Öffnen der Becher sicher gestellt. Bei herkömmlichen FFS-Prozessen würde im nächsten Schritt das Separieren der Becher aus dem Packungsstrang folgen. In Abweichung von dieser Routine schließt sich bei der Polyflex 8/48 die Becherdekoration durch Sleeves an. Die entsprechend der Schrumpfeigenschaft des Sleevematerials bedruckte und zum Schlauch gelegte Folie wird durch einen Applikator von der Rolle entnommen und unter Berücksichtigung der Becherhöhe mit einem Rapport abgeschnitten. Der gespreizte Folienschlauch wird einer Transfereinrichtung übergeben, zur Positionierung des Zuschnitts unterhalb der Becherbahn. Anschließend werden im Takt der Maschine die Sleeves mit einer Hubbewegung um die Becher gestülpt. Ein partiell auf der Folieninnenseite applizierter Lack wird aktiviert. Während des Folientransports gewährleistet er die korrekte Positionierung am Becher. Im nächsten Arbeitstakt wird der Sleeve durch Heißluftdüsen fixiert bevor der Becherstrang in eine mit Heißdampf beaufschlagte Kammer gelangt. Hier findet der eigentliche Schrumpfprozess statt.
Die gefüllten, verschlossenen und rundum faltenfrei dekorierten Becher durchlaufen zunächst eine Kühleinrichtung, bevor die Einzelpackungen aus dem Becherstrang ausgestanzt werden. Mit einem Sauger werden die Einzelbecher geordnet auf einem Band abgestellt und ausgetragen.
Die Polyflex 8/48 lässt sich auch mit anderen Anlagenkomponenten kombinieren. Beispielsweise wurde sie auf der Interpack im Zusammenwirken mit einem Kuka-Roboter gezeigt, der die Becher bzw. Schalen übernommen hat. Diese Anordnung ermöglicht eine exakte Positionierung der Behälter zur Weiterverpackung und gegebenenfalls auch eine vom Anwender wählbare Umgruppierung. Letztere ist dann vorteilhaft, wenn Becher mit Produkten unterschiedlicher Geschmacksrichtungen automatisch zu Sortiments zusammengestellt werden sollen.
Einsparpotenziale nutzen
Die Integration der Packungsdekoration mit Hilfe von Sleeves in den FFS-Prozess eröffnet dem Anwender wirtschaftliche Vorteile. Häufig erfolgt die Herstellung der Becher oder Schalen am Standort A. Es folgen Transport und Zwischenlagerung bevor am Standort B der FS-Prozess stattfindet. Nach Vereinzelung, Transport und Drehen der Becher um 180° schließt sich gegebenenfalls in Position C die Dekoration an. Diese Vorgehensweise ist notwendigerweise mit einem beträchtlichen Transport- und Lageraufwand verbunden, der bei der Polyflex 8/48 nicht entsteht. Denn hier wird an einem Ort, in einer Maschine PP-Folie zu Bechern verarbeitet, die im direkten Anschluss befüllt, versiegelt, dekoriert und zur Weiterverarbeitung vereinzelt werden. Hinzu kommt, dass PP-Folie im Vergleich zu den gängigen thermoplastischen Werkstoffen deutlich billiger ist.
dei 424

Preisträger Deutscher Verpackungswettbewerb 2005
VDMA Fachverband Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen
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