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Teil eines Systems

Busklemme zur Einbindung von Condition-Monitoring-Sensoren in bestehende Anlagen
Teil eines Systems

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Beim Condition Monitoring überwachen Sensoren mit entsprechender Auswerteelektronik permanent den Zustand von Maschinen bzw. Anlagen. Auf Basis dieser Informationen kann der Anlagenbetreiber wartungs- bzw. instandhaltungsbedingte Stillsetzungen im Voraus planen. Für die Einbindung von Sensoren zum Condition Monitoring bietet Wago die Zweikanalbus- klemme 750-645 an. Sie ist Teil des Wago-I/O-Systems.

Dipl.-Ing. Nils Otterpohl

In Vor-Condition-Monitoring-Zeiten gab es für unzugängliche Anlagenteile zwei Wartungsstrategien: den Betrieb bis zum Ausfall oder feste Wartungsintervalle. Beim Betrieb bis zum Ausfall der jeweiligen Komponente spart der Anlagenbetreiber sämtliche Wartungskosten. Er schöpft die Lebensdauer eines Bauteils voll aus, riskiert aber im Falle eines Crashs hohe Folgekosten. Auch vor diesem Hintergrund haben sich viele Anlagenbetreiber für feste Wartungsintervalle entschieden. Diese Strategie bietet Planungssicherheit und vermeidet weitestgehend ungeplante Maschinenstillstände. Erkauft wird dies jedoch mit dem Austausch noch funktionsfähiger Anlagenteile. Vor Schäden, die durch einen vorzeitigem Verschleiß dieser Komponenten entstehen, schützen feste Wartungsintervalle ebenfalls nicht. Einen Ausweg bietet die zustandsbasierte Instandhaltung – auch Condition Monitoring genannt –, die auf lange Sicht zu den kostengünstigsten Instandhaltungsstrategien zählt. Sensoren mit entsprechender Auswerteelektronik erfassen das Laufzeitende von Bauteilen rechtzeitig, sodass Maschinenstillsetzungen im Voraus geplant werden können. Pumpen, Lager oder Rührwerke sind in verschiedensten Bereichen der Lebensmittelindustrie im Einsatz. Ihre reibungslose Funktion ist von zentraler Bedeutung für den Gesamtprozess, ihr verschleißbedingter Ausfall bedeutet teure und unkalkulierbare Produktionsausfälle oder Einbußen bei der Produktqualität. Mit dem Condition Monitoring können auch in der Lebensmittelindustrie Instandhaltungskosten minimiert und zugleich die Produktionszeiten maximiert werden. Denn auf der Grundlage der Daten, die die permanente Überwachung der Maschinenzustände liefert, kann der Anlagenbetreiber notwendige Wartungs- bzw. Instandsetzungsmaßnahmen mit dem Produktionsplan abstimmen.
Einfache Integration
Dank Wago ist die Integration von Sensoren zur Zustandsüberwachung in bestehende Anlagen denkbar einfach. Das Unternehmen bietet hierfür eine spezielle Busklemme zur Schwingstärke- bzw. Wälzlagerüberwachung an. Diese Zweikanalklemme 750-645 ist Teil des Wago-I/O-Systems 750/753. Sie lässt sich prob-lemlos in bestehenden Anlagen einbauen, um beispielsweise Lager in Rührwerken oder Mischanlagen zu überwachen. Für das Wago-I/O-System sind je nach Komplexität der Automatisierungsaufgabe Steuerungskomponenten verschiedener Leistungsklassen erhältlich. 16 Bit-Controller, 32 Bit-Controller und leistungsstarke Industrie-PCs stehen zur Auswahl. Die 645er-Klemme überwacht die Vibrationen eines Lagers permanent. Übersteigen die Vibrationen einen definierten, kritischen Schwellwert, wird eine Warnung ausgegeben oder die Maschine direkt abgeschaltet. Die Alarmmeldungen werden beispielsweise über Telemetrieanwendungen via GSM auf ein Mobiltelefon, PDA etc. übertragen. Auf diese Weise wird der Maschinenbetreiber in die Lage versetzt, reagieren zu können bevor Stillstände der Produktionsanlagen drohen. Für die Übertragung der Alarmmeldung hat Wago die To-Pass-Produktfamilie mit verschiedenen Modemvarianten, die auf die Bedürfnisse des Anwenders zugeschnitten sind, im Programm. Die kostenlos zur Verfügung gestellten Funktionsbausteine für die Programmieroberfläche CoDeSys (Controller Development System) erleichtern es dem Anwender solche Erweiterungen selbst nachzurüsten.
Halle 7, Stand 230
Online-Info www.dei.de/0410428
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