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Transportbandetikettierer für Full-Wrap-Etiketten

Leistungsstarke Etikettierlösung für attraktive und nachhaltige Verpackungen
Transportbandetikettierer für Full-Wrap-Etiketten

Multivac,_Packung_mit_Äpfeln,_Full_Wrap_Labelling
Full Wrap Labelling wird auch als D-Etikettierung oder Sleeve Style Labelling bezeichnet. Hierbei umschließt ein Etikett vier Seiten einer Verpackung, ähnlich wie eine Banderole. Bild: Multivac
Full-Wrap-Etiketten sind optisch und haptisch ansprechend, ressourcenschonend und umweltfreundlich zugleich. Diese lassen sich beispielsweise mit den leistungsstarken Transportbandetikettierern der Baureihe L 310 Full Wrap applizieren. Hier lesen Sie, was diese Geräte auszeichnet.

Automatische Kennzeichnung und viel Informationsfläche bei freier Sicht auf das Produkt – das sind zwei wichtige Vorteile des Full Wrap Labellings. Zugleich ist diese Art der Etikettierung deutlich kosteneffizienter im Vergleich zu herkömmlichen Kartonverpackungen – und sie überzeugt selbst bei günstigem Material mit einem hochwertigen Look & Feel, da sich Formgebung, Materialart und Druck individuell dem Produkt und der Marke anpassen lassen. Nicht zuletzt trifft die Lösung den Wunsch nach nachhaltigen Verpackungen.

Umschließen vier Seiten der Packung

Eine typische Anwendung für Full-Wrap-Etiketten, die alle vier Seiten einer Packung wie eine Banderole umschließen, sind Skinpackungen mit unterschiedlichen Produktüberständen. Da hierfür meist unbedruckte Oberfolien verarbeitet werden, kommt dem Etikett für die Produktauszeichnung eine bedeutende Rolle zu. Denkbar ist das Full Wrap Labelling aber auch für MAP-Tiefziehverpackungen oder Trays mit unterschiedlichsten Formen, wobei ihre ebene Oberfläche vielfältige Möglichkeiten der Etikettenplatzierung bietet. Bei Klappblistern oder Clamshell-Behältern verhindert das Etikett zusätzlich ihr ungewolltes Aufspringen.

Materialeffiziente Kennzeichnung

Bei frischen oder tiefgekühlten Pizzen, Flammkuchen, Tortillas, Pitabroten, Quiches, Tortenböden oder anderen flachen Produkten erfolgt die Kennzeichnung üblicherweise durch eine vorbedruckte Folie plus Oben- bzw. Untenetikett oder mit einer Kartonbanderole. Denn in der Regel werden solche Produkte in Klappschalen, Tiefziehpackungen, Trays oder einfach in Folie verpackt. Insbesondere für Pizzen ist auch die Verpackung in einem vollständigen Karton üblich. Aber auch Eierkartons, die aus recyceltem, papierfaserbasiertem Material oder aus transparentem Kunststoff bestehen, werden meist mit einem vorbedruckten Klebeetikett auf der Packungsoberseite oder mit Karton-Sleeves ausgezeichnet.

Auch in diesen Fällen ist das Full Wrap Labelling eine gute Alternative. Hinsichtlich der Attraktivität am POS und der nutzbaren Werbefläche übertrifft die für solche Produkte eher unkonventionelle C- oder D-Etikettierung die Oben- bzw. Untenetikettierung bei weitem – und sie ist dabei auch noch deutlich nachhaltiger. So spart ein Full-Wrap-Etikett anstelle eines Pizzakartons in Standardgröße über 65 g Packungsgewicht. Ersetzt es einen Karton-Sleeve, kann sich das Gewicht der Banderole sogar halbieren. Und bei Kartonumschlägen sind noch weit höhere Materialeinsparungen möglich.

Materialeinsparungen bis zu 70 %

Kleingebäck, Muffins, Donuts, Tortenstücke oder ganze Kuchen sind meistens in transparenten Klappschalen verpackt, die eine Kartonbanderole umschließt. Hier lassen sich in Abhängigkeit vom verwendeten Etikettenmaterial sogar Materialeinsparungen von bis zu 70 % erzielen. Die C- oder D-Etikettierung ermöglicht dabei ein sicheres Verschließen der Klappschalen auf einer oder beiden Seiten. Zugleich bedeutet diese Lösung auch weniger Gewicht entlang der gesamten Logistikkette und letztlich eine bessere CO2-Bilanz.

Flexibler Transportbandetikettierer

Mit dem Transportbandetikettierer L 310 Full Wrap hat Multivac eine interessante Lösung entwickelt, die sich insbesondere durch einen hohen Automatisierungsgrad und eine maximale Etikettiergenauigkeit auszeichnet. Das robuste, wartungsarme Gerät ermöglicht die automatische C- und D-Etikettierung von bis zu 150 Packungen pro Minute. Bei Bedarf können weitere Etikettenspender integriert werden, um neben dem Full-Wrap-Etikett zusätzliche Informationsträger auf der Packung aufzubringen. Der Transportbandetikettierer lässt sich nahtlos in neue oder bestehende Abfüll- und Verpackungslinien integrieren. Er kann auch als Stand-alone-Lösung mit manueller Produktzuführung betrieben werden.

Der modular aufgebaute L 310 kann Etikettenbandbreiten von bis zu 500 mm verarbeiten. Für die Full-Wrap-Etikettierung wurde er mit patentierten, servoangetriebenen Andrückbürsten ausgestattet. Neben einem einfachen Obenetikett lässt sich ein Etikett C-förmig über drei Seiten oder D-förmig über alle vier Seiten einer Packung aufbringen, wobei auch eine Überlappung auf der Unterseite der Packung möglich ist. Beide Etikettierungen bieten den Vorteil, dass die Packung gleichzeitig versiegelt wird.

Je nach Anforderung können zusätzliche Funktionalitäten wie Perforationen als Öffnungshilfe, Rückseitenbedruckung, Sichtfenster oder klebefreie Zonen integriert werden.

Für den Inlinedruck variabler Daten bietet Multivac ein breites Spektrum an geeigneten Thermotransfer- und Thermal-Inkjet-Druckern an. Zudem lässt sich der L 310 mit einer Zero-Downtime-Funktion sowie einer optionalen Etiketten- und Druckkontrolle ausstatten. Die Steuerung des Etikettierers ist in die der Verpackungsmaschine integrierbar. Die Höhenverstellung des Etikettenspenders erfolgt ergonomisch von vorne.

Durch den automatisierten Etikettierprozess profitieren Produzenten und Verpacker in hohem Maße hinsichtlich Präzision, Prozesssicherheit und vor allem Durchsatz.

Vielfalt bei Design und Material

Mit Blick auf die verarbeitbaren Etikettenmaterialien und -designs sind dem L 310 fast keine Grenzen gesetzt. Da die Etiketten durch ein Trägermaterial stabilisiert werden, sind im Unterschied zu Linerless-Etiketten, die nur in rechteckigem Format produziert werden können, nahezu alle Formgebungen und Designs denkbar. Möglich sind beispielsweise auch Etiketten mit Rundungen oder Aussparungen, die sich an die Formgebung der jeweiligen Produkte und Packungen optimal anpassen und einen hochwertigen Eindruck derselben vermitteln. Durch die gezielte Integration von einer papiertypischen Haptik ins Etikettendesign kann dieser sogar noch gesteigert werden.

Das Standardprogramm an Trägermaterialien, das Multivac gemeinsam mit UPM Raflatac für die Herstellung von Full-Wrap-Etiketten definiert hat, umfasst Papier- und Folienmaterialien in verschiedenen Qualitäten. Ebenso vielfältig ist das Spektrum an geeigneten Etiketten- und Klebermaterialien: Es beinhaltet neben Etiketten aus PP, PET und nachwachsenden Rohstoffen auch Papieretiketten mit ablösbarem Kleber (für die Trennung durch den Verbraucher) oder mit abwaschbarem Kleber (für die Trennung im Recyclingprozess). Problemlos können dabei Materialstärken ab 80 und bis zu 170 g/m2 verarbeitet werden, sodass sich jedes Produkt entsprechend seiner Wertigkeit attraktiv in Szene setzen lässt.

Nachhaltige Auszeichnungslösung

Im Übrigen entsteht durch die Anpassung des Etikettenmaterials an das Verpackungsmaterial eine sehr gut recyclebare sortenreine Packung. Zusätzlich unterstützen ablösbare oder abwaschbare Klebstoffe die Trennung der einzelnen Verpackungskomponenten, die sich dann wiederum einfach den jeweiligen Recyclingströmen zuführen lassen.

Auch für bereits kunststofffreie Verpackungskonzepte ist die Full-Wrap-Etikettierung eine hochwertige Kennzeichnungsalternative mit Mehrwert. Bei Obst und Gemüse beispielsweise ersetzen verstärkt sortenreine Verpackungen aus Pappe und Karton die typischen Kunststoffschalen, die meist zusätzlich in Schlauchbeuteln verpackt, mit Stretchfolie umwickelt oder von Netzen umhüllt werden. Mit einem Rundumetikett können auch diese Packungen auf besonders nachhaltige Art sicher verschlossen und gleichzeitig gekennzeichnet werden. Am POS überzeugen sie dabei nicht nur durch eine attraktive Präsentation – sie sorgen auch für eine hohe Akzeptanz bei den Konsumenten, die heute Kunststoffverpackungen mehrheitlich ablehnen und umweltfreundliche Verpackungen favorisieren. Selbst bei der Verwendung von kostengünstigem Material überzeugt das Verpackungskonzept, da sich Formgebung, Materialart und auch Druck individuell dem Produkt und der Marke anpassen lassen.

Kurze Umrüstzeiten

Produzenten und Verpacker profitieren zudem von schnellen Chargen- bzw. Etikettenwechseln, die sich insbesondere bei einer großen Produktvielfalt auszahlen. Denn alle Einstellparameter sowie das Drucklayout des integrierten Druckers werden im Rezept gespeichert und bei einem Chargenwechsel automatisch aufgerufen. Ist zudem ein optionaler Klebetisch im Einsatz, schaffen geübte Bediener einen Etikettenwechsel in weniger als einer Minute.

Multivac Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden


Autor: Michael Reffke

Produktmanager,

Multivac
Marking & Inspection

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