Flaschen ausrichten, etikettieren und den Sitz prüfen

Mehr Sicherheit in der Lieferkette

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Antares Vision hat mit dem Bottle Orientation System BOS und dem Label Check ALC zwei Systeme auf den Markt gebracht, die Lebensmittel- und Getränkeproduzenten bei der Qualitätssicherung und im Kampf gegen Fälscher unterstützen.

Das Track & Trace einzelner Produkte auf ihrem Weg durch die Lieferkette ist mittlerweile nicht mehr nur in der Pharmaindustrie ein absolutes Muss. Rückverfolgbarkeit und Transparenz in der Lieferkette sind längst auch zu wichtigen Themen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie geworden. Die Zukunft der Unternehmen in dieser Branche gerät durch eine deutliche Steigerung gefälschter Industrie- und Konsumgüter zunehmend unter Druck. Doch nicht nur die Fälschungen zwingen die Lebensmittel- und Getränkeproduzenten zum Umdenken, sondern auch fehlerhafte und kontaminierte Produkte dürfen nicht den Endverbraucher erreichen. Rückrufaktionen und daraus resultierende Imageeinbrüche können zu Umsatzeinbußen und immensen Extrakosten führen. Spätestens dann fangen die Unternehmen an, über qualitätssichernde und gesundheitserhaltende Systeme für den Endverbraucher nachzudenken.

Flaschen ausrichten

Mit dem Bottle Orientation System BOS stellte Antares Vision jüngst ein Inspektionssystem vor, das sich zur präzisen Ausrichtung von Behältern während des Etikettier- und Verpackungsprozesses eignet. Dazu benötigt es nur eine Kamera. Sie erkennt die korrekte Position auf einer Flasche, auf der das Etikett positioniert werden soll. Das BOS übermittelt diese Informationen an die Etikettiermaschine, die wiederum das Etikett jetzt exakt an der richtigen Stelle anbringen kann. Die Kamera erkennt alle Eigenheiten auf der Oberfläche des Behälters – und das unabhängig vom Material des Behälters oder dessen Inhalt. Das Lesen von geprägten Merkmalen, Logos, Schweißnähten und sogar einzelnen Punkten auf der Unterseite ist mit dem BOS problemlos möglich. Es erzeugt dabei eine Winkelreferenz für jede Behälterart mit einer Genauigkeit von weniger als einem Grad. Zusätzliche Komponenten im inneren Teil des Karussells werden nicht benötigt. Ein besonderer Vorteil des Systems: Es lässt sich selbst an einzigartige Flaschendesigns anpassen.

Das leistungsstarke Inspektionssystem ist prädestiniert für Maschinen mit einem Durchsatz von bis zu 70 000 Flaschen pro Stunde. Die hohe Performance beeinträchtigt dabei weder die Behälter noch die darin enthaltene Flüssigkeit. Das Inspektionssystem besteht aus einer lizensierten Software, die einfach in den Industrie-PC integriert wird, und einer einzigen, fix positionierten Kamera. Sie ist die einzige Hardwarekomponente des BOS. Das System lässt sich zudem vollständig in jede bestehende Etikettiermaschine integrieren. Formatwechsel erfolgen automatisch und erfordern keine manuelle Bedienung. Das BOS ist so konzipiert, dass es in Kombination mit der SPS von Etikettiermaschinen, Verschließmaschinen usw. arbeitet, die die Ausrichtung von Flaschen erfordern.

Etikettenprüfung

Die Etikettierung ist eine wichtige Stufe bei Primär- und Sekundärverpackungsprozessen. Etiketten liefern nicht nur Informationen für den Endverbraucher, sie sind auch hilfreich in Bezug auf Rückverfolgbarkeit und sorgen zudem für ein ansprechendes Aussehen. Das Label Check ALC wurde speziell für die Überprüfung von Etiketten von Lebensmittelverpackungen konzipiert. Es prüft die einwandfreie Positionierung des Etiketts auf der Verpackung. Als besonderes Feature erkennt und prüft das ALC die Korrektheit der Etikettenmaße.

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Nachgefragt

Lebensmittel- und Getränkeindustrie im Fokus

Antares Vision feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Das Unternehmen startete 2007 als Hersteller von Inspektionssystemen, die vor allem in OEM-Maschinen zum Einsatz kamen. Aufbauend auf der eigenen, schnellen Bildverarbeitungstechnologie spezialisierte es sich in mehreren Bereichen: Serialisierungsprodukte, Inspektionslösungen und Softwareentwicklung. Am Rande einer Pressekonferenz beantwortete Antares-Vision-Geschäftsführer Emidio Zorzella die Fragen von dei.

Herr Zorzella, Ihr Unternehmen hat sich innerhalb von zehn Jahren von einem Start-up mit 18 Mitarbeitern zu einem global agierenden Unternehmen mit 400 Mitarbeitern entwickelt. Wie war das möglich?

Zorzella: Mit viel Enthusiasmus, Teamwork, Spaß an unserer Arbeit und ein bisschen
Hilfe. Wir hatten das Glück, in ein Förderprogramm der italienischen Regierung zu kommen. Dadurch war unsere finanzielle
Situation immer günstig, um auch Pharmaunternehmen wie Sanofi und Ratiopharm von unseren Lösungen überzeugen zu können.

Was zeichnet die Lösungen von Antares Vision aus?

Zorzella: Unsere Maschinen sind gekennzeichnet durch robuste Validierungsverfahren, leistungsstarke Ergebnisse und unterliegen stetigen Verbesserungen. Wir setzen seit Jahren Standards bei Inspektionsmaschinen nach dem optischen Kontrollprinzip.

Neben der Pharmaindustrie haben Sie jetzt die Getränke- und Lebensmittelindustrie in den Fokus genommen. Warum?

Zorzella: Wir erzielen den Hauptumsatz mit Serialisierungslösungen für die Pharmaindustrie. Das wird aufgrund der unterschiedlich fortschreitenden Entwicklung in verschiedenen Ländern die nächsten Jahre auch noch so bleiben. Doch wir wollen uns zusätzliche Standbeine aufbauen. Wir sehen großes Potenzial für unsere Track & Trace- und Inspektionslösungen in der Lebensmittel-, Getränke- und Kosmetikindustrie. Daher wollen wir diese Bereiche in den nächsten Jahren stärker angehen und erschließen. Ein großes Thema wird in diesen Branchen vor allem der Markenschutz sein, denn Rückrufaktionen oder gefälschte Produkte können den Ruf eines Produktes schnell schädigen. Unsere Lösungen wie BOS oder Label Check ALC können bei der Qualitätssicherung helfen. (br)

Emidio Zorzella ist Geschäftsführer bei Antares Vision und einer der Unternehmensgründer

Thomas Herold

Prokurist,

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