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Funkenbildung ausgeschlossen

Metallseparatorsysteme verhindern Staubexplosionen und schützen Pulvermühlen vor Beschädigung
Funkenbildung ausgeschlossen

Funkenbildung  ausgeschlossen
Sicher und zuverlässig: Sieben elektronische Metallseparatorsysteme der Baureihe Quicktron 02 A 100 ex entfernen bei CP Kelco in Lille Skensved vollautomatisch und ohne Produktionsunterbrechung metallische Verunreinigungen.
Der Pektinhersteller CP Kelco setzt in seinem dänischen Werk Lille Skensved sieben Metallseparatorsysteme der Baureihe Quicktron 02 A 100 ex ein. Die für den Einsatz im Ex-Bereich zugelassenen Geräte verhindern, dass mit dem Pektin metallische Verunreinigungen in die Pulvermühlen gelangen können. Auf diese Weise lässt sich eine gefährliche Funkenbildung und eine Beschädigung der Mühlen ausschließen.

Josef König

CP Kelco ist einer der weltweit führenden Hersteller und Anbieter von strukturierenden und stabilisierenden Zutaten, beispielsweise Pektinen, für die Nahrungsmittelindustrie. Das Unternehmen mit Hauptsitzen in Chicago und im dänischen Lille Skensved exportiert 95 % seiner Produktion an 2500 Kunden in 100 Ländern. Weltweit setzt CP Kelco mit 1720 Mitarbeitern über 450 Mio. Dollar um.
Zutat für leckere Drinks
Eines der wichtigen CP-Kelco-Produkte ist Genupectin, das als Stabilisator vor allem in Saft-, Milch- und Jogurtdrinks zum Einsatz kommt. In Lille Skensved stellt CP Kelco diese wasserlösliche, polymere Zutat aus Rückständen von Zitrusfrüchten her. Letztere fallen bei der Gewinnung (Pressen) von Zitrussäften und -ölen an. Durch Erhitzen mit einer wässrigen Säurelösung wird das Pektin in drei bis vier Schritten aus den Zellwänden der Zitrusfrüchte herausgelöst. Die so gewonnenen Pektinextrakte werden mit Hilfe von Sprüh- und Walzentrocknern aufgearbeitet. Der dabei entstehende, rieselfähige Feststoff wird anschließend in Pulvermühlen auf die gewünschte Korngröße gebracht.
Das Pektin gelangt über Rohrleitungen in die Pulvermühlen. Bevor es in den Mühlen ankommt wird es im freien Fall auf metallische Verunreinigungen untersucht. Diese Aufgabe übernehmen sieben Metallseparatorsysteme der Baureihe Quicktron 02 A 100 ex. Pro Stunde kontrollieren die Systeme 27 000 l Genupectin.
Metallteilchen auf der Spur
Die hoch empfindlichen Detektorspulen erkennen metallische Verunreinigungen ab einem Durchmesser von 0,6 mm. Eine metallische Verunreinigung im frei fallenden Produktstrom würde das hochfrequente Abtastfeld innerhalb der Detektorspule verändern. Mit Hilfe einer Auswerteelektronik wird daraus ein Schaltimpuls gewonnen, der über ein Magnetventil und einen doppelt wirkenden Pneumatikzylinder die Ausscheidemechanik aktiviert. Durch blitzschnelles Umlenken des Produktstroms wird die metallische Verunreinigung zuverlässig, mit geringem Materialverlust und vor allem ohne Unterbrechung des Produktstromes ausgeschieden. Die Auswurfzeit (Verweilzeit der Umlenkklappe) ist einstellbar. Treten innerhalb des eingestellten Zeitintervalls mehrere Metallteilchen auf, wird die Ausscheidedauer jeweils um den eingestellten Wert verlängert.
Doppelte Sicherheit
Die Metallseparatorsysteme der Baureihe Quicktron 02 A 100 ex sorgen zuverlässig dafür, dass keine Metallteilchen in die Pulvermühlen gelangen. Alle Metallarten werden sicher detektiert und separiert, so z. B. Teilchen aus Eisen, Edelstahl, Aluminium, Kupfer oder Messing. So werden die Scheiben der Pulvermühlen einerseits vor einer Beschädigung geschützt. Auf der anderen Seite wird eine durch Metallteilchen verursachte Funkenbildung und damit mögliche Staubexplosion sicher verhindert. Denn: Beim Vermahlen entstehen feine, explosionsfähige Pektinstäube, die durch Funken – sie können beispielsweise als Folge elektrostatischer Aufladung oder mechanischer Reibung entstehen – gezündet werden könnten. Die Metallseparatorsyteme Quicktron 02 A 100 ex erfüllen in der Rohrleitung mit der Ex-Zone 20 die höchste Staubschutzanforderung. In der direkten Maschinenumgebung sind die Geräte wegen der geringeren Staubbelastung für die Ex-Zone 22 ausgelegt.
Ein weiteres Klassifizierungsmerkmal ist die Zündtemperatur. Die Oberflächentemperatur aller für den Staub zugänglichen Systemkomponenten, dazu zählen Lager, und Pneumatikzylinder, übersteigen nicht den für Pektinzuckerstaub vorgegebenen Wert. Das heißt: Weder im Normalbetrieb noch im Falle von Systemstörungen kann es zu einer gefährlichen Erwärmung der Systemkomponenten und des Gehäuses kommen. Auch eine Gefährdung durch elektromagnetische Wellen, die vom Metallseparator ausgehen, kann ausgeschlossen werden.
Bequemes Datenhandling
Sämtliche in Lille Skensved im Einsatz befindlichen Metallseparatorsyteme Quicktron 02 A 100 ex sind über ein Mesutronic-Netzwerk miteinander verknüpft. Dadurch lassen sich alle wichtigen Daten und Parameter der Separatorsysteme übersichtlich, schnell und zentral vom einem PC in der Schaltwarte abrufen und verändern.
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