Turck stellt die Weichen für die Zukunft und wandelt sich zum Lösungsanbieter

Mal wieder zweistellig

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Mit „positiver Langeweile“ könnte man die komfortable Situation beim Mül-heimer Familienunternehmen Turck bezeichnen. Bereits zum siebten Mal hintereinander wächst das Unternehmen zweistellig und erwartet im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von rund 370 Mio. Euro. Damit diese Entwicklung auch in Zukunft genauso „langweilig“ weitergeht, will sich der Komponentenlieferant mehr und mehr zum Systemlösungspartner wandeln.

Turck-Geschäftsführer Christian Wolf erwartet zum Jahresende einen um mehr als elf Prozent erhöhten konsolidierten Gruppenumsatz von etwa 370 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl an allen 27 Standorten der Turck-Gruppe stieg um mehr als acht Prozent auf weltweit 2830. In Deutschland beschäftigt Turck an seinen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver und Beierfeld rund 1430 Mitarbeiter – darunter 55 Auszubildende. Seit 2004 hat das Unternehmen seine Belegschaft in Deutschland um beinahe 30 % erhöht. Ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. „Ein erfolgreicher Export sichert deutsche Arbeitsplätze“, erklärt Wolf. „Wir erzielen rund 70 % unseres Umsatzes im Ausland, produzieren aber fast 80 % unseres weltweiten Umsatzes in Deutschland. Um aber auch weiterhin zweistellige Wachstumsraten zu erzielen, muss sich das Unternehmen darüber hinaus konsequent weiterentwickeln, sowohl hinsichtlich der Internationalisierungsstrategie als auch einer dem dynamischen Wachstum angepassten, noch effizienteren Organisationsstruktur”, ergänzt Wolf. Seit 1. Oktober greift die neue Organisationsstruktur der Turck-Gruppe, die sich an den Erfordernissen eines globalen Marktes orientiert und weltweit übergreifende Verantwortungsbereiche definiert. So hat Frank Rohn jetzt neben dem weltweiten Vertrieb im Prozessautomationsmarkt auch die Gesamtvertriebsverantwortung für die Regionen Mittlerer Osten, Indien, Afrika, Asien-Pazifik und Südamerika übernommen. Christoph Zöller verantwortet den Vertrieb im Bereich Fabrikautomation sowie die Regionen West- und Osteuropa sowie Deutschland. Die Gesamtverantwortung für das Produktmanagement im Bereich Prozessautomation hat Turck zum 1. Oktober an Ryan Kromhout übertragen. Der 35-Jährige war zuvor als Produktmanager für die Interfacetechnik des Mülheimer Automatisierungsspezialisten zuständig.

Kompakte I/O-Blockmodule
Ein Highlight in Nürnberg werden die kompakten I/O-Blockmodule BL compact sein, die auf kleinstem Raum eine große Signalvielfalt ermöglichen – und gleichzeitig Montageaufwand und Lagerhaltungskosten reduzieren. Das Konzept basiert auf dem bewährten I/O-System BL 67 und kombiniert die Elektronik verschiedener BL 67-Module samt Gateway in einem einzigen vollvergossenen Gehäuse, dem selbst Verschmutzung oder starke Vibrationen nichts anhaben können. Egal ob einfache, diskrete Signale oder Spezialanwendungen wie RFID – die bis zu 16 digitalen und/oder analogen I/Os eines BL compact-Blocks ermöglichen eine hohe Applikationskompatibilität und damit den nächsten Schritt zur konsequent dezentralen Automatisierung. Die Kombination verschiedener Feldsignale – analoge und digitale I/Os, Pt 100, Thermoelemente, RS232, SSI und RFID – in einem kompakten Gehäuse erleichtert dem Anwender die Lösung seiner speziellen I/O-Aufgabe und senkt damit dessen Prozesskosten. Zum Markteintritt sind die IP 67-Stationen zunächst in drei Größen mit sechs unterschiedlichen I/O-Kombinationen für Profibus-DP und DeviceNet erhältlich – in naher Zukunft wird BL compact aber alle gängigen Feldbusprotokolle sowie Industrial Ethernet und IO-Link unterstützen. Die Module sind alternativ mit M8-, M12- oder M16-Metallsteckverbindern für die volle Plug&Play-Funktionalität ausgestattet und verfügen über Kontrolldioden zur Vor-Ort-Diagnose und Drehkodierschalter zur einfachen Adresseinstellung.
Portfolio erweitert
Im Zuge seiner strategischen Weiterentwicklung zum Lösungsanbieter erweitert Turck sein Produktportfolio auch um Bildverarbeitungssysteme. Dazu bietet das Unternehmen seit Oktober die Bildverarbeitungsprodukte seines strategischen Optik-Partners Banner auch in Deutschland über die eigene Vertriebsorganisation an. Bislang wurden bereits Optosensoren und Personenschutzsysteme von Turck vertrieben, die Bildverarbeitungssysteme hingegen direkt von der deutschen Banner-Niederlassung, die in diesem Zusammenhang in der Turck-Vertriebsorganisation aufgehen wird. „Mit der Erweiterung des Portfolios um Bildverarbeitungslösungen unterstreicht Turck seinen Anspruch, dem Kunden nicht nur einzelne Komponenten, sondern fertige Lösungen für seine Anwendungen bieten zu können“, sagt Wolf. „Die Vision-Produkte sind die ideale Ergänzung für unser Lösungsangebot im Verpackungs- und Lebensmittelsektor. Ein typisches Beispiel für eine High-Speed-Anwendung ist die Kronkorkenanalyse in der Flaschenabfüllung“, erklärt Alfred Hack, Leiter des Produktmanagements Sensortechnik.
RFID-System mit UHF/HF-Betrieb
Ebenfalls erweitert wurde der Produktbereich des RFID-Systems BL ident. Zur SPS/IPC/Drives in Nürnberg stellen die Mülheimer aktive Schreibleseköpfe vor, die im UHF-Frequenzband zwischen 865 und 928 MHz arbeiten. Die hohe Frequenz der Antennen erlaubt Reichweiten bis zu drei Meter und erweitert damit deutlich das Anwendungsspektrum des RFID-Systems, für das bereits zahlreiche Schreibleseköpfe im störungsunempfindlichen 13,56-MHz-Bereich verfügbar sind. Wurde BL ident bisher vornehmlich für die Produktionssteuerung eingesetzt, so erlauben die großen Reichweiten und die Fähigkeit zur Pulkerkennung nun auch den effizienten Einsatz in Distribution, Logistik sowie dem gesamten Supply Chain Management.
Alle Schreibleseköpfe lassen sich unabhängig von ihrer Frequenz über eine einzige BL-ident-Station in Automatisierungsnetze einbinden und bei Bedarf auch parallel betreiben. Eine aufwendige Konfiguration ist dazu nicht erforderlich. Der modulare Aufbau einer BL-ident-Station erlaubt an die jeweilige Applikation angepasste Ausbaustufen zwischen zwei und 16 Kanälen. Über Gateways, die für die gängigen Feldbusprotokolle Profibus-DP, DeviceNet, Ethernet/IP, Modbus-TCP und Profinet IO verfügbar sind, lässt sich die RFID-Lösung einfach in bestehende Steuerungen einbinden. Durch die robuste IP 67-Ausführung lassen sich die Signale dezentral direkt im Feld verarbeiten, ohne lange Signalwege.
Halle 7, Stand 351
Bildverarbeitung dei 428
RFID-Lösungen dei 429
I/O-Blockmodule dei 430

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