Druck- und Füllstandmessgeräte im Einsatz bei der Saftproduktion. Rund-um-sorglos-Paket für VOG Products - prozesstechnik online

Rund-um-sorglos-Paket für VOG Products

Druck- und Füllstandmessgeräte im Einsatz bei der Saftproduktion

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Eine der größten Obstanbauflächen Europas erstreckt sich auf rund 200 km² entlang der Etsch von Salurn bis zum Burggrafenamt. Dort werden durchschnittlich weit über eine halbe Million Tonnen Äpfel pro Jahr geerntet. Mittendrin sorgen Sensoren von Vega dafür, dass die Qualität auch in der weiteren Verarbeitung stimmt.

Sie haben fantasievolle Namen wie Pink Lady, Morgenduft, Evelina, Kanzi, Jazz, Envy und Yello – die Äpfel aus Südtirol haben sich inzwischen auf der ganzen Welt einen festen Namen gemacht. Diese werden von Fruchtgenossenschaften in Südtirol und im Trentino vermarktet. Die Früchte werden aber nicht nur pur genossen, sondern auch weiter zu Säften und Konzentraten sowie Pürees und Aromen verarbeitet. Dass dabei eine hohe Qualität eingehalten wird, dafür sorgt das Obstverarbeitungsunternehmen VOG Products in Laives, das größte Sorgfalt auf Hygiene, Disziplin und Engagement legt. Die Landwirte bauen auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von ca. 28 000 ha nach neuesten Technologien und Produktionsmethoden an, um den höchsten Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Nach der Ernte werden die Früchte gewaschen, sortiert und gepresst. Der erhaltene Saft wird mithilfe spezieller Verdampfungssysteme konzentriert. Dabei werden die verschiedenen Produkte, neben Äpfeln auch Birnen, Pflaumen und Aprikosen, nach Kundenwunsch zubereitet – auch in Bioqualität. Nach dem Pressen wird der Saft pasteurisiert und anschließend in Kühlhäusern unter kontrollierten Bedingungen gelagert. Der Saft kann auch just-in-time produziert und sofort versandt werden, um maximale Frische und Natürlichkeit des Saftes zu gewährleisten.

Mit Vega verbindet VOG Products jahrelange Zusammenarbeit. Zu den Anfangszeiten gab es nur wenige Sensoren. Aber mit zunehmender Automatisierung und Überwachung wuchs die Zahl von Jahr zu Jahr. Heute sind in dem Unternehmen mehr als 250 Vega-Sensoren verbaut: Sie übernehmen die Kontrolle über den Füllstand und den Druck in den Produktions- und Lagertanks.

Sterile Prozesse

Ob Saft oder Konzentrat – beide Produkte werden pasteurisiert und später in den Kellern steril gelagert. Vega-Sensoren kommen dabei während der Produktions- und Pasteurisierungsphasen zum Einsatz, überwachen aber auch in der Lagerungsphase den Füllstand in den sterilen Fässern. Häufigster Sensortyp ist der Vegabar 83 mit einem Profibussystem. Das Druckmessgerät eignet sich bestens für Füllstand- und Druckmessungen von Flüssigkeiten und viskosen Füllgütern mit hohem Prozessdruck. Dank der metallischen Messzelle Metec liefert das Druckmessgerät eine exzellente Messgenauigkeit, selbst unter Vakuum. Die Sensoren prüfen den Druck im Pasteurisierungsprozess und den möglichen Überdruck während des Produktionsprozesses. Die Temperatur liegt zwischen 0 und 110 °C. Bei der Messung des Füllstands sind es maximal 3 bar Drucküberlagerung. Mit diesen Randbedingungen kommt der Vegabar spielend zurecht.

Alle Sensoren sind chemisch besonders beständig, da die Tanks regelmäßig mit Natronlauge und Peroxid gereinigt werden. Gleichzeitig verfügen sie über eine Lebensmittelzulassung.

Ebenfalls installiert wurden Füllstandsensoren Vegapuls 63. Dieser Sensor eignet sich zur kontinuierlichen Füllstandmessung von Flüssigkeiten, insbesondere für Anwendungen in Lagertanks und Prozessbehältern. Das gekapselte Antennensystem des Vegapuls 63 schützt vor Verschmutzung und stellt einen wartungsfreien Dauerbetrieb sicher. Die frontbündige Montage erlaubt eine optimale Reinigung bei den hohen Hygieneanforderungen der Saftproduktion.

In geringerem Umfang kommen zudem der 2016 eingeführte Vegapuls 64 und der Vegabar 82 zum Einsatz. Beim Vegapuls 64 handelt es sich um ein Radarfüllstandmessgerät, das sich dank des berührungslosen Messverfahrens hervorragend für die Lebensmittelindustrie eignet. Darüber hinaus zeichnet er sich dank seiner Messfrequenz von 80 GHz durch eine sehr hohe Fokussierung und große Dynamik aus. Dadurch misst er trotz Ablagerungen, Schaum, Einbauten und unabhängig von Dichteschwankungen sehr zuverlässig. Die Messergebnisse, insbesondere bei schwierigen Prozessbedingungen, sind sehr viel genauer.

Maximale hygienische Sicherheit

Auch der Vegabar 82 mit keramischer Certec-Messzelle hat sich in der Lebensmittelindustrie bewährt. Die Branche nutzt oft Prozessdruckmessumformer mit metallischen Messzellen. Diese haben zwar eine FDA-konforme Ölfüllung, aber eine dünne Prozessmembran und eine nur geringe Überlastfestigkeit. Membranschäden können deshalb relativ leicht entstehen und werden zudem nicht erkannt. Das Füllmedium tritt aus und im beschädigten Sensorelement können sich Bakterien einnisten. Die keramische Messzelle hingegen ist trocken, hat eine robuste Prozessmembran und eine sehr hohe Überlastfestigkeit. Das bedeutet maximalen Schutz vor prozessbedingten Membranschäden und damit höchste hygienische Sicherheit.

Die Prozesstemperatur wird beim Prozessdruckmessumformer Vegabar 82 in der keramischen Messzelle direkt hinter der Membran gemessen. Selbst rapide Temperatursprünge durch wechselnde Medien und CIP-Reinigungen werden so verzögerungsfrei erfasst und elektronisch kompensiert. Damit kann der Anwender sicher sein, dass der Sensor immer den richtigen Messwert liefert. Bereits die Standardausführung dieses Sensors mit einer Dauertemperatur bis 130 °C ermöglicht den Einsatz in SIP-Reinigungsprozessen bis 150 °C für die Dauer von zwei Stunden.

Einheitliche Bedienplattform

VOG Products schätzt neben der hohen Zuverlässigkeit und Genauigkeit vor allem die intuitive Einstellung der Messgeräte. Alle Sensoren lassen sich per Plug and Play anschließen. Dies vereinfacht alle Phasen der Inbetriebnahme und Wartung. Dank des universellen Anzeige- und Bedienmoduls Plicscom können zudem alle Sensoren über das gleiche Display parametriert werden, was vor allem angesichts der vielen verschiedenen Vega-Sensoren im Werk von Vorteil ist.

Für das Unternehmen sind Qualität und Effizienz der Schlüssel zu einer erfolgreichen Produktion. Dies gelingt allerdings nur auf der Basis von soliden Messdaten aus den Prozessen, die eine kontinuierliche Produktion sicherstellen. Zwar gab es in den Anwendungen noch nie Situationen, in denen eine Messung kritisch war. Dennoch schätzt man bei VOG Products den engen technischen und fachlichen Austausch mit Vega und setzt auf Arbeitsteilung: Die Obstgenossenschaft konzentriert sich darauf, qualitativ hochwertige Apfelprodukte herzustellen und Vega übernimmt die Aufgabe, das jeweils beste Messverfahren für die jeweilige Messstelle auszuwählen. Daher zögerte man auch bei VOG Products nicht, ein neues Messgerät wie den Vegapuls 64 auf 80 GHz-Basis gleich in den Prozess einzusetzen. Vor allem die kleinen Abmessungen und die hohe Präzision des Radarfüllstandmessgerätes überzeugten VOG Products.

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Suchwort: dei1218vega


Autor: Florian Burgert

Produktmanagement Druckmesstechnik,

Vega


Im Blickpunkt:   Hygienic Design

Um erfolgreich Messgeräte in der Lebensmittelindustrie einzusetzen, bedarf es mehr als nur einer lebensmittelgerechten Zulassung: Vielmehr ist eine aktive Umsetzung des hygienegerechten Designs in der gesamten Lieferkette nötig. Daher legt Vega besonderen Wert auf das Bewusstsein für hygienische Anwendungen bei den eigenen Zulieferern. Dies stellen spezielle Schulungen auf Basis der EHEDG-Richtlinien und geltenden DIN-/EN-/ISO-Normen sicher. Schwerpunkthemen sind u. a. die Gestaltung und Bearbeitung von Sensoroberflächen, Verständnis für typische Anwendungen und Anforderungen an die Sensoren. Die Geräte verfügen über lebensmittelrelevante Zulassungen, was durch entsprechende Konformitätserklärungen dokumentiert wird. Darüber hinaus engagiert sich Vega aber auch in den entscheidenden Gremien im Lebensmittelbereich und arbeitet u. a. an den Leitlinien der EHEDG mit. Damit kann sich der Anwender darauf verlassen, dass Vega-Sensoren, die in hygienisch anspruchsvollen Anwendungen eingesetzt werden, alle aktuellen gesetzlichen Anforderungen und Richtlinien erfüllen.

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