Auf perfektem Niveau

Drucksensoren für die aseptische Füllstandmessung

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Die hydrostatische Füllstanderfassung in Tanks ist nicht neu. Doch der Einsatz in hygienisch anspruchsvoller Umgebung oder gar bei aseptischer Verarbeitung pastöser Medien ist eine ganz besondere Herausforderung. Die Drucksensoren von ifm liefern selbst unter diesen widrigen Umständen exakte Messwerte. Damit sind sie eine clevere Alternative zur den üblicherweise verwendeten Stabsonden oder zur Kugelschwimmtechnik.

Bei einem Spezialisten auf dem Gebiet der aseptischen Verfahrenstechnik in Kirchberg in der Schweiz werden seit den 80er-Jahren Abfüllanlagen für die Bereiche Molkerei, Getränke und Food hauptsächlich für den Eigenbedarf gebaut, aber auch für Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer, OEM). Seit April 2012 ist das Unternehmen Teil einer international aufgestellten Gruppe, die mit 19 000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 5 Mrd. Euro weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel verarbeitende Industrie ist. Gemeinsam mit dem Mutterunternehmen wird heute die gesamte Produktpalette auf dem Gebiet der Ventiltechnik abdeckt.

Spezialist in der Aseptik

Die aseptische Verfahrenstechnik ist ein Bereich, bei dem es auf absolute Präzision und Sicherheit ankommt. Mit aseptischen Ventilen werden hochsensible Produkte wie zum Beispiel Babynahrung, Molkereierzeugnisse oder klinische Produkte behandelt. Aus diesem Grund ist die hohe Qualität der Anlagen und Komponenten von größter Bedeutung. „Wir haben uns von Anfang an auf die aseptische Verfahrenstechnik spezialisiert und genau für diesen Bereich mit seinen besonderen Anforderungen Produkte entwickelt“, betont die Geschäftsleitung des Unternehmens. „Durch die sehr speziellen Anforderungen müssen wir immer wieder Sonderlösungen entwickeln, die wir dann zur Weiterentwicklung nutzen.“

Vom Ventil bis zur Systemlösung

Das Unternehmen entwickelt und produziert hauptsächlich aseptische Ventile für Prozessanlagen, die vor allem in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen. Die Ventile werden zum Beispiel bei der Ultrahocherhitzung von Milch und anderen Molkereiprodukten verwendet. Laut Geschäftsleitung überzeugen die Lösungen durch Funktionalität, langlebige Qualität und benutzerfreundliche Bedienung.

Darüber hinaus bietet der Betrieb auch Systemlösungen auf dem Gebiet der aseptischen Füllsysteme an, zum Beispiel zur vollaseptischen Befüllung von sogenannten Intermediate Bulk Containern (IBC) mit bis zu 1000 l Fassungsvermögen.

Alternative zur Stabsonde

Für Komponenten, die in sterilen oder aseptischen Prozessen eingesetzt werden, gelten extrem hohe Anforderungen an Funktion, Design und Eigenschaften. Geht es um das Thema Niveaumessung in Behältern für Abfüllanlagen, wird von Fachleuten häufig bemängelt, dass die oftmals angewandte Niveaumessung mittels Stabsonden oder Kugelschwimmtechnik nicht zuverlässig genug sei, eine hohe Störanfälligkeit aufweise und die Reinigung solcher Systeme häufig nur mit großem Aufwand hochhygienisch erreicht werden könne. Gesucht wurde daher eine Lösung, die in puncto Messgenauigkeit, Hygiene und Zuverlässigkeit deutlich bessere Werte liefert. Diese wurde mit einem Drucksensor der Baureihe PI27 von ifm gefunden.

Drucksensor für den Hygienebereich

Dabei handelt es sich um einen Ganzmetall-Drucksensor mit Display. Die Messzelle ist totraumfrei bündig eingebaut. Das verhindert Ablagerungen und erlaubt eine optimale Reinigung. Sie besteht aus hochreiner Keramik (99,9 % Al2O3). Die weiteren Werkstoffe im Kontakt mit dem Medium sind PTFE und Edelstahl 1.4435. Zusammen mit der Oberflächenbeschaffenheit von
Ra 0,4 / RZ4 erfüllt der Sensor somit
alle Anforderungen für aseptische
Applikationen.

Zudem ist der Sensor durch die hohe Schutzart IP 68/69K, dem hygienegerechten Design, der hohen Temperaturbeständigkeit und dem Edelstahlgehäuse resistent gegen Hochdruckreinigung mit aggressiven Reinigungsmitteln, wie sie in der Lebensmittel-, Getränke und Pharmaindustrie üblich sind.

Die Parametrierung erfolgt direkt über die Tasten am Sensor. Ein gut ablesbares Display, kombiniert mit einer intuitiven Bedienbarkeit, erlaubt die schnelle und komfortable Inbetriebnahme. Die Geräte verfügen über zwei Schaltausgänge, die als Schließer oder Öffner programmiert werden können. Ein Schaltausgang kann zur Ausgabe des Messwertes auch als skalierbarer Analogausgang konfiguriert werden.

Darüber hinaus besitzt der Sensor eine IO-Link-Schnittstelle. Sie erlaubt die externe Parametrierung oder die digitale Messwertübertragung. Auch eine Diagnose des Sensors ist per IO-Link möglich. Das bietet zusätzliche Sicherheit in der Applikationsüberwachung.

Die Anbindung an den Prozess erfolgt über den Aseptoflex-Vario-Prozessanschluss G 1 mit vier Dichtungsmöglichkeiten und bei Bedarf mit verschiedenen Adaptern.

Maximale Zuverlässigkeit

„Eigentlich ist es ja ein Druckmessgerät“, berichtet der Geschäftsführer des Unternehmens und führt weiter aus, „aber wir messen damit sehr exakt die Füllstände.“

Da das Füllstandniveau immer präzise gehalten werden muss, wären die Folgen fatal, wenn eine Messung nicht zuverlässig ausgeführt würde. Wichtig ist dabei, dass weder Überfüllungen noch Unterfüllungen stattfinden, die häufig bei der Verwendung von Stabsonden vorkommen. „Wenn eine Anlage neu befüllt und gereinigt werden muss, ist mit mindestens vier Stunden Zeitverlust zu rechnen. Das ist ein halber Tag Produktionsausfall. Diese Probleme kennen wir seit dem Einsatz der ifm-Sensoren nicht mehr“, ergänzt der Geschäftsführer. Zudem wird die deutlich geringere Investitionssumme für einen ifm-Drucksensor gegenüber handelsüblichen Stabsonden, die Gewährleistung von fünf Jahren und die ready-to-work-Funktionalität der Module hervorgehoben.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: dei0819ifm



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