Messgerätekonzept konsequent weiterentwickelt

Ein Plus an Komfort

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Die Vega Grieshaber KG blickt in 2009 auf eine 50-jährige Firmengeschichte zurück. In diesen fünf Jahrzehnten hat sich das Unternehmen den Ruf des Technologieführers in der Füllstandmesstechnik erworben. „Technologien entwickeln ist unser Hobby“, erklärt Günter Kech, Vega-Geschäftsführer, den Erfolg des Unternehmens. Zur Achema 2009 stellt der Messtechnikhersteller die Weiterentwicklung seines Gerätekonzepts Plics vor. Die Serie Plics plus bedeutet ein Plus an Komfort und Bedienerfreundlichkeit.

Messtechnik von Vega deckt einen breiten Anwendungsbereich ab: Silos und Lagertanks aller Größen, Reaktionsbehälter und Destillationskolonnen. Die Geräte messen Medien aller Art, von Gasen bis zu gröbsten Schüttgütern, in chemisch aggressiven oder stark abrasiven Medien, vom Vakuum bis zum Hochdruck und in fast allen Temperaturbereichen. Mit dem Gerätekonzept Plics, basierend auf einem modularen Gehäusesystem, frei kombinierbaren Prozessanschlüssen sowie einer einheitlichen Bedienung für jedes Messprinzip, vereinfacht Vega seit 2003 die Welt der Messtechnik. Von der Auswahl über die Bestellung bis zu Inbetriebnahme, Wartung und Service, für jede Anwendung und für alle Rahmenbedingungen gibt es eine passende Plics-Komponente. Das Handling und der technische Aufbau folgen bei allen Geräten der Plics-Technologie einem durchgängigen, systematischen Baukastenkonzept. Mit einheitlichen Gehäusen und einheitlicher Bedienung. Zur Achema 2009 setzt das Unternehmen mit Plics plus das bewährte Gerätekonzept fort.

Im Mittelpunkt der Entwicklungen steht wiederum die konsequente Vereinfachung und Vereinheitlichung der Messtechnik für den Anwender. Die Gerätebedienung direkt am Sensor ist mit dem überarbeiteten Anzeige- und Bedienmodul Pliscom noch einfacher. Nach dem FDT-Style-Guide erstellte DTMs verbessern die Bedienung der Sensoren am PC mit Inbetriebnahme und Diagnoseassistenten sowie aussagekräftigeren Menüstrukturen. Die Handhabung der nach IEC 61508 entwickelten Sensorelektronik ist mühelos. Modifizierte Federkraftklemmen ermöglichen den Anschluss der Versorgungs- und Signalleitungen ganz ohne Werkzeug. Steckbare Klemmenblöcke und mechanische Ausbauhilfen ermöglichen den Elektroniktausch in wenigen Sekunden. Eine niedrige Versorgungsspannung von 9,6 V, schnellere Signalverarbeitungszeiten und höhere Messgenauigkeit durch leistungsfähigere Mikroprozessoren sowie ein optionales GSM/GPRS-Modul zur Datenfernübertragung sind weitere Kennzeichen der Plics-plus-Sensoren.
Datenspeicher für 100 000 Messwerte und Ereignisse mit Echtzeitinformationen vereinfachen die Analyse und Diagnose von Anwendungen. Asset-Management-Meldungen nach NE 107 ermöglichen eine vorausschauende Wartung der Sensoren und einen wirkungsvollen Schutz der Produktionsprozesse. Zusätzliche Messprinzipien – eine Mikrowellenschranke zur Grenzstanderfassung von Schüttgütern und Sensoren zur radiometrischen Messung von Füllstand oder Dichte – bieten dem Anwender mehr denn den je für seine Messaufgabe am besten geeigneten Sensor.
Mit zusätzlichen Zweikammergehäusen aus Kunststoff und Edelstahl bietet Plics plus dem Anwender eine große Gehäusevielfalt. Für Anwendungen mit hohen Hygieneanforderungen hat Vega ein Einkammergehäuse aus elektropoliertem Edelstahl in der Schutzart IP 67 und IP 68 entwickelt. Die sehr glatte Gehäuseoberfläche ist einfach zu reinigen und sehr korrosionsbeständig.
Garantiert kompatibel
Die FDT/DTM-Technologie zur Bedienung von Feldgeräten ist für Sensoren, Aktoren und Gateways etabliert. Zur besseren Übersicht innerhalb der DTMs verschiedener Hersteller fordern Anwender seit einiger Zeit ein einheitliches Design der Benut- zeroberfläche. Messwerte und gleichartige, immer wiederkehrende Informationen zu den Geräten müssen einfach und schnell, ohne langes Suchen gefunden werden. Dieser Forderung wird mit dem von der FDT-Group erarbeiteten FDT-Style-Guide Rechnung getragen. Damit steht den Herstellern von DTMs ein Standard zur Verfügung, der eine einheitliche und benutzerfreundliche Bedienoberfläche definiert, ohne auf individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu verzichten. Er ist zukünftig Merkmal eines kundenorientierten Designs und wird Bestandteil der DTM-Zertifizierungen sein.
Vega stellt im Mai 2009 alle Bedienoberflächen auf den neuen Standard um. Die Umstellung ist Bestandteil der Strategie, die Messtechnik für Anwender konsequent zu vereinfachen. Die neuen DTMs werden im Rahmen des Plics-plus-Konzepts eingeführt. Wie bisher auch, sind die DTMs voll kompatibel zu allen im Produktprogramm erhältlichen Geräten. Unabhängig von der Version der Gerätesoftware können die DTMs zur Bedienung genutzt werden. Eine umständliche Abstimmung zwischen Gerätesoftware und DTM-Version ist nicht notwendig.
Alles passt zusammen
Die Radarsensoren Vegapuls sind mit einer installierten Basis von über 200 000 Geräten weltweit im Einsatz. Sie sind die ersten Sensoren der Gerätegeneration Plics plus. Durch die Erweiterung des Temperaturbereichs bis 450 °C und eine höhere chemische Beständigkeit der Antennen verfügen diese Radarsensoren dann über ein breiteres Anwendungsspektrum. Zusätzliche Gehäusevarianten, ein optimiertes Anschlusskonzept und vereinfachte Bedienung dank übersichtlicher Anwendungsparametern gestalten ihre Inbetriebnahme noch bequemer.
Die Radarsensoren sind durch eine leistungsfähigere Elektronik noch besser an die Anforderungen verschiedenster Anwendungen und Branchen angepasst. Schnelle Mikroprozessoren sorgen für mehr Rechenleistung zur Signalanalyse und ermöglichen komplexe Auswertealgorithmen. Moderne Elektronikkomponenten erlauben eine bisher nicht mögliche Signalbeurteilung und eine bessere Unterscheidung zwischen Füllstand und Behältereinbauten. Durch die schnellere Signalverarbeitung sind die Sensoren in der Lage, schnellen Füllstandänderungen zu folgen. Damit wird dem Trend Rechnung getragen, immer kleinere Behälter mit kürzeren Befüll- und Entleerzyklen einzusetzen. Besonderer Wert wurde bei der Entwicklung auf eine durchgängige Kompatibilität von bestehender und neuer Gerätebedienung gelegt. Alles passt zusammen: neue Sensoren und bisherige Bediensoftware und umgekehrt, neue Radarelektronik und bisherige Gehäuse und Antennensysteme.
Online-Info www.dei.de/0509440

Die Vega Grieshaber KG blickt in 2009 auf eine 50-jährige Firmengeschichte zurück. dei sprach mit Günter Kech, Geschäftsführer der Vega Grieshaber KG, über das Rezept für den Erfolg.
dei: 50 Jahre Vega – Wie hat alles angefangen?
Kech: Der Gedanke, dass die Elektronik die Welt verändern wird, und das Wissen, dass ein Drehteileproduzent sehr starken konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt ist, hat Bruno Grieshaber in den Nachkriegsjahren sehr beschäftigt. 1959 hat er, als treibende Kraft der Gesellschafter, die Vega gegründet. In den ersten Jahren wurde ein lohnendes Arbeitsfeld gesucht und 1964 mit der ersten Patentanmeldung (stromorientierte kapazitive Messung) der technische Grundstein für das heutige Unternehmen gelegt.
dei: Welche technologischen Meilensteine prägen das Unternehmen?
Kech: Die Unternehmensgeschichte dreht sich mehr oder weniger immer um die Faszination neuer Technologien. Die zentrale Frage lautet: Wie setzt man neue Technologien zum Nutzen der Kunden in immer bessere Füllstandmessgeräte um? Daraus entstand die hydrostatische Füllstandmesstechnik 1973, das erste mikroprozessorgesteuerte Füllstandmessgerät 1980, das erste Zweileiter-Radargerät 1997, die modulare Plics-Familie 2003 und das erste Zweileiter-Schüttgutradargerät 2004.
dei: Welches Produkt hat aus Ihrer Sicht am meisten zum wirtschaftlichen Erfolg beigetragen?
Kech: Den größten wirtschaftlichen Erfolg haben wir mit dem Radarmessprinzip erreicht.
dei: Wie begründet sich der anhaltende Erfolg des Unternehmens?
Kech: Das Grundprinzip heißt Nachhaltigkeit: Weder die Politik noch die Schwerpunkte ständig ändern, verlässlich bleiben, Konzentration auf unser Arbeitsgebiet Füllstand- und Druckmesstechnik, partnerschaftlich sein – den Mitarbeitern, den Kunden und den Lieferanten gegenüber.
dei Wie machen Sie Vega fit für die Zukunft?
Kech: Unsere Kunden werden von den Verbesserungen und Weiterentwicklungen unserer plics-Gerätefamilie profitieren, die wir in den nächsten zwei Jahren auf den Markt bringen. Auch hier bauen wir auf Kontinuität zu unseren bisherigen Geräten: Mechanische und elektrische Schnittstellen und Bediensoftware wie z. B. DTMs werden abwärtskompatibel sein. Unser Neubau, den wir gerade begonnen haben, wird das weitere Wachstum und die kontinuierliche Optimierung unserer Fertigungsprozesse unterstützen.
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