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Multifunktionales Aggregat behandelt Gewürze & Co.

Schonend durch Infrarotlich
Multifunktionales Aggregat behandelt Gewürze & Co.

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Mit dem multifunktionalen Aggregat Foodsafety-IRD lassen sich Lebensmittel schonend behandeln und veredeln. Es arbeitet mit infrarotem Licht und kann Gewürze, Kräuter, Tee, Saaten, Nüsse, Cerealien oder auch trockene Wurzeln, Pilze und Gemüse nicht nur pasteurisieren, trocknen und sterilisieren, sondern auch entkeimen, rösten und coaten. Und das alles CO2-neutral, wenn das Aggregat mit grünem Strom betrieben wird.

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Bio-Produkte und alternative Lebensmittel wie Superfoods und Fleischersatzprodukte sind Themen, die in der Lebensmittelbranche heutzutage einen großen Platz einnehmen. Kreyenborg hat sich mit diesen Themen beschäftigt und speziell für die schonende und nachhaltige Behandlung selbst empfindlicher Waren das multifunktionale Aggregat Foodsafety-IRD entwickelt, das in vielen Anwendungen bereits im Einsatz ist.

Viele Lebensmittel verderben beim Transport oder müssen entsorgt werden, weil sie nicht lange genug haltbar sind. Zudem bestehen gerade im Hinblick auf pathogene Keime wesentliche gesundheitliche Risiken, die es auszuschließen gilt. Deshalb müssen Keimbelastungen und andere Qualitätsbeeinträchtigungen sicher reduziert oder entfernt werden. Nur so lässt sich eine hohe Qualität und Produktsicherheit garantieren. Ein etabliertes Verfahren zur Inaktivierung bzw. Abtötung von Mikroorganismen ist die Hitzebehandlung. Das Problem hierbei ist allerdings, dass es genau durch diese Hitze, egal ob es sich um trockene Hitze oder Dampf handelt, zu Beeinträchtigungen des Produkts kommen kann. Geruch und Geschmack könnten leiden, ätherische Öle entweichen, Farbveränderungen auftreten. Auch die Einwirkzeit spielt für die Endproduktqualität eine große Rolle: Je länger das empfindliche Lebensmittel einer Hitzebehandlung unterzogen werden muss, um die Keimfreiheit zu gewährleisten, desto größer ist der Qualitätsverlust.

Aggregat arbeitet mit Infrarotlicht

Viele der genannten Qualitätseinbußen lassen sich vermeiden, wenn Lebensmittel im Foodsafety-IRD behandelt werden. Inhaltsstoffe werden geschont und gleichzeitig wird die Haltbarkeit verlängert. Grund dafür ist das Wirkprinzip. Das zu behandelnde Produkt wird in einer zylinderförmig ausgeführten Trommel kontinuierlich durchmischt und durch innen angebrachte Wendel gefördert. Währenddessen erwärmen Lampen mit infrarotem Licht das Produkt von innen und beaufschlagen es zusätzlich von außen mit Wärme. Über eine Regelung stellt sich die Intensität des infraroten Lichts und somit die Prozess- und Produkttemperatur permanent nach. Eine konstante Produkttemperatur ist sichergestellt, Überhitzungen werden vermieden, sodass die Erwärmung sehr gleichmäßig und schonend erfolgt. Nesterbildung, ein Problem, das zu einer unzureichenden Behandlung führt und in konvektiven Trocknern entstehen kann, tritt durch die kontinuierliche Durchmischung nicht auf.

CO2-neutral durch grünen Strom

Herkömmlich eingesetzte Aggregate zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln wie Gasröster benötigen fossile Brennstoffe. Das Foodsafety-IRD wird dagegen mit Strom betrieben. Da viele Betriebe heute schon über alternative Energieerzeuger wie Sonnenkollektoren verfügen oder aber von ihrem Stromversorger grünen Strom beziehen, lässt sich das Foodsafety-IRD CO2-neutral betreiben. Die direkte Einsatzbereitschaft des Infrarot-Drehrohres ohne langes Vorheizen ist dabei ein weiterer Pluspunkt.

Da infrarotes Licht ein Bestandteil des natürlich vorkommenden Sonnenlichts ist, steht außer Frage, dass es mit der Behandlung von Lebensmitteln kompatibel ist. Das multifunktionale Aggregat sorgt mit seinem effizienten und produktschonenden Wirkprinzip für die bestmögliche Behandlung von Lebensmitteln und macht diese haltbarer. Weniger Abfälle bedeuten eine zusätzliche Ressourcenschonung und damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.

Anwendungsbeispiel: Keimreduktion und Vorratsschutz

Egal ob es um bestimmte Bio-Lebensmittel, Nüsse, Kräuter, Gewürze oder getrocknetes Gemüse geht, niedrige Keimbelastung und Schädlingsfreiheit spielen eine zentrale Rolle im Verbraucherschutz sowie in der Lagerhaltung. Mit dem Foodsafety-IRD kann eine Keimreduktion deutlich über dem Faktor 10 log5 erreicht werden, wodurch es sich auch für die Entkeimung stark belasteter Ware eignet.

Dies wurde in weit über 8000 Einzelanalysen unabhängiger akkreditierter Labore bestätigt. Das alternative Aggregat tötet sicher Salmonellen, Schimmelpilze, E. Coli-, Enterobakterien und viele weitere Keime ab. Last but not least lässt sich das FoodSafety-IRD einfach und schnell zur Entwesung einsetzen. Dies ist eine sichere Methode, um lebende Proteine, wie Schadinsekten und/oder deren Eiablage abzutöten. Bei jeder Behandlung sorgt die effiziente Arbeitsweise für den Erhalt von ätherischen Ölen, Aromen, Farbe und Geschmack.

Anwendungsbeispiel: Veredelung von Produkten

Ein klarer Pluspunkt des Foodsafety-IRD für die Lebensmittelbehandlung ist die Möglichkeit, Produkte zu veredeln bzw. zwei Behandlungsschritte gleichzeitig durchzuführen. Damit unterstützt das Aggregat die Produktentwicklung. Beispiel: Snackindustrie: Mit dem Aggregat können Nüsse zunächst getrocknet, pasteurisiert und geröstet werden, um sie anschließend durch Eindüsung von natürlichen Aromastoffen zu leckeren Snacks zu machen. Die kurze Prozesszeit ist gerade bei Nüssen von Vorteil, um ihre Fettsäureketten nicht zu zerstören, was sie ranzig werden ließe. Ein anderes Beispiel, bei dem das Foodsafety-IRD seine Vorteile ausspielen kann, ist die Behandlung von Soja, dem beliebten Fleischersatzprodukt in der modernen Ernährung. Soja enthält von Natur aus sogenannte Trypsininhibitoren, die die Proteinverdauung beim Menschen hemmen. Bei der Aufbereitung von Soja ist es daher sehr wichtig, diese antinutritiven Subtanzen zu inaktivieren, was mit der thermischen Behandlung im Foodsafety-IRD problemlos möglich ist.

Kreyenborg GmbH & Co. KG, Senden


Autor: Peter Haucke

Technical Sales Manager,

Kreyenborg

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