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Softwarelösung für die Rückverfolgung und das Informationsmanagement

Verbessert die Transparenz und erhöht die Sicherheit
Softwarelösung für die Rückverfolgung und das Informationsmanagement

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Schneider Electric bietet für die Rückverfolgung und das Produktinformationsmanagement in der Lebensmittelindustrie eine ganzheitliche Softwarelösung aus einer Hand an, den Traceability Advisor. Als umfangreiche Suite offener und IIoT-fähiger Lösungen ermöglicht das Tool mehr Sicherheit, Flexibilität, Produktivität und Effizienz bei der Herstellung von Lebensmitteln. Die fünf Module der Softwarelösung orientieren sich an den Stationen der Wertschöpfungskette.

Lebensmittelsicherheit und deren nachvollziehbare Dokumentation ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für Hersteller. Die dafür nötige – und auch gesetzlich vorgeschriebene – Rückverfolgbarkeit aller Erzeugnisse ist aber häufig mit einem hohen Zusatzaufwand verbunden. Dieser kann die Flexibilität und die Produktivität eines Betriebs stark beeinträchtigen, etwa wenn es um die Einführung neuer Produkte geht. Um hier den Aufwand deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die Transparenz der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern, stehen mittlerweile fortschrittliche Softwarelösungen bereit, die auf einer konsequenten Digitalisierung aller Veredelungs-, Herstellungs- und Vertriebsprozesse basieren.

Wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie zeigt, sind sich mittlerweile nahezu alle Lebensmittelbetriebe in Deutschland einig: An konsequenter Digitalisierung und der Nutzung intelligenter Software führt künftig kein Weg mehr vorbei. Nur so lassen sich Marken vertrauensvoll und wettbewerbssicher schützen und entwickeln.

Ganzheitliche Softwarelösung

Genau hier setzen digitale Softwarelösungen wie der Traceability Advisor von Schneider Electric an. Besonders dort, wo der digitale Reifegrad eines Unternehmens schon weit fortgeschritten ist und über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Echtzeitdaten in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen, ist die Einführung eines softwarebasierten Managementsystems notwendig. Denn ohne die bedarfsorientierte Auswertung, Einordnung und Interpretation bleibt der Mehrwert der Daten gering. Angesichts der Komplexität in Sachen Recht, Sicherheit, Hygiene, Lieferkette und Kundennachfrage stellt der Traceability Advisor daher eine vollständige Suite IIoT-fähiger, offener Lösungen zur Verfügung, die sich in fünf an den Stationen der Wertschöpfungskette orientierten Module gliedert.

Durchgängige Transparenz

Die drei Module „Origin“, „Digitale Lösungen im Werk“ und „Track & Trace“ der Softwarelösung betreffen die Verfolgung und Rückverfolgung von Lebensmitteln über alle Stationen der Wertschöpfungs- und Lieferkette hinweg. Hier stehen vor allem sicherheitsrelevante Kriterien im Vordergrund sowie die Schaffung einer möglichst durchgängigen Transparenz.

Im Modul „Origin“ sind alle Informationen zur Herkunft der Rohstoffe hinterlegt. Zulieferer können detailliert erfasst und kartiert werden. Auch zusätzliches Informationsmaterial, Zertifikate, Gütesiegel und Qualitätsbeurteilungen lassen sich hinzufügen, aktualisieren und abrufen.

Auf Werksebene, etwa in einer Brauerei oder Molkerei, geht es darum, alle einzelnen Schritte der Produktion, inklusive der Reinigungsprozesse, detailliert und automatisiert aufzeichnen, überwachen und rückverfolgen zu können. Hier hat Schneider Electric zuletzt mit der Übernahme der Proleit AG neues Know-how in Sachen Manufacturing Execution Systeme (MES) und Process Control Systeme (PCS) erworben. Individualisierbare und anpassungsfähige Auswertungstools und Vergleichsmöglichkeiten sowie die Trendermittlung spielen hier eine wichtige Rolle. Auch die papierlose Aufzeichnung von Herstellungsprozessen und deren Modifikation bedeuten weniger Aufwand, schnellere Time-to-Market-Zeiten sowie die unkomplizierte Lokalisierung von Problemen, Fehlern und Manipulationen. Moderne MES-Systeme passen sich zudem schnell und flexibel an neue Produktionsparameter an. Das entsprechende Modul des Traceability Advisors, „Digitale Lösungen im Werk“, greift auf die für die Lebensmittelsicherheit relevanten Daten aus den Managementsystemen zu und kontextualisiert sie in Bezug auf die Rückverfolgbarkeit der Produkte.

Das Modul „Track & Trace“ ermöglicht die Verfolgung von Erzeugnissen von der Verpackungsmaschine bis in den Groß- oder Einzelhandel für serialisierte Einzelverpackungen ebenso wie für aggregierte Chargen, Kartons oder Paletten bei Geschwindigkeiten von 600 bis 1200 gescannten Einzelobjekten pro Minute. Dabei werden die individuellen oder aggregierten Objekte mit eindeutigen, verschlüsselten und zuordenbaren QR- (oder Bar-) Codes versehen, deren Einscannen Informationen über alle bisherigen Fertigungs- und Lieferstationen verrät. Damit wird nicht nur an allen Gliedern der Herstellungs- und Lieferkette die Authentizität, die rechtliche Konformität und die Unversehrtheit eines Produkts überprüft. Bei Ungereimtheiten, Fehlern und Manipulationsversuchen kann auch lokalisiert werden, wo und wie ein Produkt verändert wurde. Dafür gibt es eine App, in der Produktinformationen, kartierte Lieferwege und rechtliche Rahmenbedingungen hinterlegt sind.

Produktinformationen visualisieren

Das Modul für das Produktinformationsmanagement (PIM) der Softwarelösung sammelt und visualisiert alle erforderlichen Angaben zu Verkehrsbezeichnung, Zutaten, Füllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum, Losnummer und Nährwerten. Künftig soll es auch möglich sein, nicht gesetzlich geforderte Angaben, etwa zum ökologischen Fußabdruck, zusätzlich hinzufügen zu können. Das PIM funktioniert dank der leistungsstarken Software sehr sensibel und flexibel. Änderungen bei den Zulieferbetrieben, effizienzoptimierte Produktionsbedingungen oder neue Rezepturen werden automatisch erfasst und unmittelbar und gesetzeskonform in die kommunizierten Angaben übernommen.

Recall-Management

Trotz aller Vorsicht und Genauigkeit – eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Im Fall der Fälle ist daher schnelles, entschlossenes und konstruktives Handeln gefragt, um Lebensmittel ohne größeren wirtschaftlichen oder medialen Schaden zurückrufen zu können. Für das Recall-Management hat Schneider Electric seine Softwarelösung um das Modul „Food Safety“ erweitert. Alle Daten aus den vier übrigen Modulen des Traceability Advisors fließen hier zusammen und werden rein sicherheits- und notfallorientiert aufbereitet. Die Software bietet also eine komplette Transparenz und Kontrolle der gesamten Wertschöpfungs- und Liefernetze. Bei Rücknahmen kann der Anwender proaktiv, gezielt und schnell entsprechende Losnummern zurückverfolgen und etwaige Produktionsfehler oder Manipulationsversuche zielsicher untersuchen. Auch gegenüber Behörden lässt sich hier mit kompletter Offenheit punkten. Zudem ist sofort ersichtlich, welche Partner innerhalb der Wertschöpfungskette angesprochen werden müssen, wo sich verunreinigte Produkte befinden und welche Schritte als nächstes zu unternehmen sind.

Schneider Electric GmbH


Autor: Michael Gieselmann

Senior Product Manager
Automation DACH,

Schneider Electric


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