Trenntechnik optimiert Wertschöpfung

High-Tech für saure Früchtchen

Trennseparator ESE 500 ausgelegt für den großen Leistungsbereich bis 50 000 l/h
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Im weltweiten Zitrusmarkt stehen viele Erzeuger vor der Notwendigkeit, sich auf profitable Nischenprodukte zu spezialisieren oder ihre Produktionslinien so zu optimieren, dass eine maximale Profitabilität erreicht wird. Wichtige Nischenprodukte, die in den vergangenen Jahren immer bedeutender wurden, sind z. B. die Herstellung von Direktsäften (nfc „not from concentrate“) und die Herstellung von Grundstoffen für die Softdrink-Produktion.

Verbesserungen der Rentabilität und Produktqualität konnten insbesondere in den Bereichen Entpülpung und Entölung der Säfte erreicht werden. All diese Entwicklungen beziehen die Zentrifugen als Kernkomponenten der Zitrussaftproduktion mit ein. Viele dieser neuen Verarbeitungsprozesse wurden erst durch die Fortschritte in der zentrifugalen Trenntechnik möglich.

Entpülpung von Saft im hohen Leistungsbereich
Speziell bei der Entpülpung von Saft gab es in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte durch Einführung von Zentrifugen mit kontinuierlichem Pülpeabzug. Bei diesen Zentrifugen wird durch eine spezielle Konstruktion des Trommelablaufs ein Abfließen der verhältnismäßig weichen Zitruspülpe durch eine zweite Schälscheibe, dem sogenannten Pülpegreifer, ermöglicht. Diese Konstruktion entlastet das Tellerpaket und den Feststoffraum deutlich. Die Trommelentleerungsintervalle verlängern sich erheblich. Hierdurch sind niedrige Restpülpegehalte im geklärten Saft (bis zu 1 Vol.-%), verlängerte Entleerungsintervalle (bis zu 60 Minuten) und kompakte Pülpen mit hohem Trockensubstanzgehalt zu erreichen.
Neben dem Separator SA 100, der seit Jahren sehr erfolgreich in diesem Gebiet im Einsatz ist, gibt es am Markt eine starke Tendenz hin zu größeren Leistungen. Daher hat Westfalia Separator den selbstentleerenden Klärseparator HSB 200 als Spezialmaschine mit dem kontinuierlichen Pülpeabzug ausgerüstet. Der Separator HSB 200 verbindet die Vorteile der bewährten Separatoren SA 100 mit einer deutlich höheren Durchsatzleistung und all den Vorteilen der HSB-Baureihe.
Die große, äquivalente Klärfläche macht hohe Durchsatzleistungen bei hoher Separiereffizienz möglich. Die Forderungen hinsichtlich Hygiene sind durch das Hygienic Design konsequent umgesetzt. Der Antrieb über Drehstrommotor mit Frequenzumrichter erfolgt bei dieser Bauweise durch einen wartungsfreien Flachriemenantrieb.
Saftentölung für Direktsäfte
Die Entölung von Saft ist eine spezielle Anwendung zur Produktion von Direktsäften. In Abhängigkeit vom verwendeten Extraktionssystem gelangen mehr oder minder hohe Mengen von Schalenöl in den Saft. Bei der Produktion von Konzentrat verdampft dieses Öl. Es stellt daher kein Problem dar. Bei der Produktion von Direktsaft lässt sich dieses Öl nicht thermisch abtrennen. Das Öl kann beim Saft zu einem unangenehmen adstringierenden Geschmack führen. Daher wird der Ölgehalt im Allgemeinen auf maximal 0,035 Vol.-%. begrenzt. Manche Produzenten streben auch Werte 0,03 Vol.-% an. Hierdurch gewann die zentrifugale Feinstabtrennung des Öls aus dem (teil-) entpülpten Saft in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Bei der Entölung mit Trennseparatoren wird das Öl schonend abgetrennt. Die Restölgehalte im ablaufenden Saft lassen sich somit auf 0,02 bis 0,03 Vol.-% reduzieren.
Bei den eingesetzten Zentrifugen handelt es sich um Spezial-Trennseparatoren (Flüssig-Flüssig-Separatoren). Die Maschinen sind speziell auf die im Vergleich zu anderen Bereichen sehr geringen Fremdgehalte in der leichten Phase (Zitrusöl) abgestimmt. Zusätzlich zu den bewährten Trennseparatoren ESD 130 und ESD 300 gibt es aufgrund des rasanten Marktwachstums Bedarf für größere Einheiten. Mit dem neu entwickelten Trenn-Separator ESE 500 für den großen Leistungsbereich bis 50 000 l/h schafft Westfalia Separator die Grundlagen für einen wirtschaftlich vertretbaren Prozess zur Produktion von großen Mengen Direktsaft.
E dei 234
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