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Moderne Dosiergeräte als Teil leistungsstarker Anlagen für die Lebensmittelindustrie

Zukunftssichere Lösungen
Moderne Dosiergeräte als Teil leistungsstarker Anlagen für die Lebensmittelindustrie

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Seit über 200 Jahren projektiert, baut und automatisiert Derichs Maschinen und Anlagen für die Verarbeitung von Schüttgütern. Dabei nutzt der Anlagenbauer sein langjähriges Know-how auch für die Entwicklung eigener Komponenten wie dem Mehrwellendosiergerät DDMG.

Das Produktprogramm der Derichs GmbH Verfahrenstechnik umfasst verschiedene Bereich der mechanischen Verfahrenstechnik: Fördern, Mahlen, Trennen, Dosieren, Mischen und Lagern. Das Leistungsspektrum reicht dabei von der Lieferung eigener Komponenten bis hin zum Turnkey-Anlagenbau. Siloanlagen, Zuführsysteme, rezeptgesteuerte Mischanlagen oder Dosier- und Befüllanlagen sind nur einige typische Beispiele. Der mittelständische Anlagenbauer realisiert und entwickelt gemeinsam mit dem Kunden maßgefertigte und intelligente Lösung.

Modular aufgebaute Dosiergeräte

Im Bereich der Dosiertechnik bietet das Unternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Übach-Palenberg verschiedene Komponenten an. Dazu zählen beispielsweise Schleusen, Klappen, Bandwaagen oder Dosiergeräte. Für die Dosiergeräte hat das Unternehmen ein modulares System mit unterschiedlichen Baugrößen und Schneckentypen etabliert. Das System ermöglicht eine Anpassung der Komponenten an individuelle Aufgabenstellungen. Um als Batchlösung oder kontinuierlich arbeitendes System zu fungieren, werden die Dosiergeräte je nach Anwendungsfall mit Wägezellen ausgerüstet. Um ein effizientes Zuführsystem realisieren zu können, müssen zum einen die räumlichen Gegebenheiten und zum anderen die Leistungsanforderungen berücksichtigt werden.

Bei der Realisierung von vielen Projekten für namhafte Lebensmittelproduzenten konnte Derichs in den letzten Jahren umfassende Erfahrungen im Bereich der Dosiertechnik sammeln. Jüngst wurde eine große Produktionsanlage für Permeat- und Laktosepulver in Betrieb genommen, und auch aktuell bearbeitet das Unternehmen mehrere Großprojekte im Nahrungsmittelbereich.

In den letzten Jahren gab es im Bereich der Dosiertechnik permanente Verbesserungen des Produktprogramms mit hygiene- und Atex-konformen Lagern und Dichtungen. Zusätzlich bietet das Unternehmen bewährte Wägelösungen mit praxistauglichen Wägezellen, geeigneten Lasteinteilungen und einer wägetechnischen Entkopplung.

Neues Mehrwellendosiergerät zur Solids

Auf der Solids in Dortmund stellt Derichs dem Fachpublikum das neue Mehrwellendosiergerät DDMG vor, das es in verschiedenen Baugrößen geben wird. Es eignet sich besonders zum Austragen von schwer fließenden Produkten. Das Mehrwellendosiergerät zeichnet sich durch eine sehr hohe Dosiergenauigkeit aus. Garantiert wird diese durch die Ablösung kleinerer Produktagglomerate von der Dosierschnecke und durch einen gleichbleibenden hohen Füllgrad. Darüber hinaus lässt sich durch die Kombination von zwei verschiedenen Schneckengrößen ein deutlicher größerer Min.-/Max.-Bereich der Dosierleistung ohne Umbau realisieren.

Das Mehrwellendosiergerät DDMG deckt bei optimalen Bedingungen einen Dosierbereich von 1:20 ab, statt 1:10 bei Dosiergeräten mit nur einer Schnecke. Ein zusätzlicher Vorteil ist das einfache Wechseln der Dosierschnecken durch einen Bajonettverschluss an der Antriebswelle. Außerdem ermöglicht die geringe Bauhöhe des Mehrwellendosiergeräts DDMG einen vielseitigen Einsatz. Die neue Komponente wurde nach EHEDG-Richtlinien gebaut und erfüllt alle Anforderungen an ein zeitgemäßes Hygienic Design. In den vergangenen Jahren ist in vielen Bereichen des Anlagenbaus eine steigende Produktkomplexität und Variantenvielfalt zu beobachten. Und auch der Wandel der Märkte führt im Anlagenbau zu differenzierten Kundenansprüchen und immer spezifischeren Produkten und Lösungen. Vor diesem Hintergrund, beginnen viele Unternehmen der Branche ihre Produkte und Komponenten in modularisierte Baukästen zu strukturieren. Die Möglichkeiten, durch diese Modularisierungsstrategien Kosten und Aufwand zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen, sind bemerkenswert.

Modularisierung verbessert Wettbewerbsfähigkeit

Auch Derichs hat ein intelligentes und marktorientiertes Baukastensystem entwickelt. In ihm wird eine Komponente nicht nur mechanisch, sondern auch elektro- und verfahrenstechnisch definiert. Bereits beim Entwurf des Fließbildes werden alle Teile der Anlage eindeutig bezeichnet und in eine definierte Struktur eingebaut. Somit ist von Anfang an klar, was wo zu finden ist. Für eine komplette Anlage ergibt sich aus dieser definierten Struktur ein Aufbau, der in Teilanlagen, Baugruppen und Komponenten unterteilt ist.

Teilanlagen ermöglichen es, komplexere Abläufe zu realisieren. Dafür werden mehrere Baugruppen zu einem System kombiniert. Dies können Produktquellen oder -ziele, Mischanlagen oder Förderungen sein, die sich miteinander verschalten und einzeln starten sowie stoppen lassen. Diese Module kommunizieren miteinander und mit angrenzenden Anlagenteilen über definierte Schnittstellen.

Baugruppen mit definierter Funktionalität

Baugruppen bestehen aus einer oder mehreren Komponenten und einer definierten Funktionalität. Bewährte Kombinationen lassen sich wiederholen oder mit geringfügigen Anpassungen adaptieren. Dies kann zum Beispiel ein Dosiergerät mit Ein- und Auslaufklappe, Wägung und drehzahlgeregelter Schnecke sein.

Komponenten bilden die kleinste unveränderbare Einheit. Die Haupteigenschaften einer Komponente sind festgeschrieben und dokumentiert. Bedarf es einer Variante, die sich in maßgeblichen Bereichen unterscheidet – etwa in der Stückliste oder im Funktionsablauf – so ist eine neue Komponente anzulegen. Derzeit sind rund 500 Komponenten definiert, die als Varianten aus etwa 20 Basiskomponenten hervorgingen. Die Basiskomponente Absperrorgan gibt es beispielsweise in verschiedenen Variationen: Klappe, Kugelhahn, Schieber etc. – per Hand, pneumatisch oder motorisch betätigt, mit oder ohne Rückmeldung sowie in verschiedenen Atex-Ausführungen.

Die Lebensmittelindustrie benötigt effiziente Prozesse, um Anlagen in kurzer Zeit in Betrieb nehmen zu können. Dennoch steigt in vielen Bereichen des Anlagenbaus die Produktkomplexität und Variantenvielfalt. Zum Tragen kommen die Vorteile eines modularisierten Anlagenkonzepts bei der weiteren Bearbeitung. Teilanlagen, Baugruppen und Komponenten finden sich in allen Systemen wieder: im Fließbild als Symbol, im Stromlaufplan, im ERP-System als Stückliste, in der Anlagensteuerung als Programm- und Datenbaustein, in der Anlagenvisualisierung als Grafik, in der Anlagensimulation als Simulationsmakro, im Störmeldesystem und in der Dokumentation als Bedienungsanleitung. Erfahrungen und Verbesserungen werden in einem lernenden System auf die Objekte übertragen und sorgen so für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: Derichs Verfahrenstechnik

Halle 4, Stand A12


Autor: Hanno Derichs

Geschäftsführer,

Derichs Verfahrenstechnik


Autor: Dr. Martin Röger

Marketing,

Derichs Verfahrenstechnik



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