Superfoods in Stickpacks. Lohnabfüller nutzt Vakuumförderer Pi-Flow P für den Abfüllprozess - prozesstechnik online

Lohnabfüller nutzt Vakuumförderer Pi-Flow P für den Abfüllprozess

Superfoods in Stickpacks

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In seiner Stickpackanlage setzt der Lohnabfüller Kora den effizienten Vakuumförderer Pi-Flow P von Piab ein. Mit ihm füllt das Unternehmen pulverförmige Superfoods in Portionseinheiten von 1 bis 80 g ab. Die Leistung des Förderers beträgt bis zu 500 kg/h bei einer Förderlänge von 10 m.

Pro Jahr füllt Kora insgesamt 300 unterschiedliche Produkte ab, mit einer Bearbeitungszeit von ein bis drei Tagen je Sorte. Aus diesem Grund ist das Unternehmen auf einfache und schnelle Produktwechsel angewiesen. Der Vakuumförderer Pi-Flow P von Piab erfüllt diese Anforderung. Ihn nutzt der Lohnabfüller beispielsweise dafür, um pulverförmige Superfoods oder Granulate in kleine Stickpacks abzufüllen.

Das Verpackungsmaterial – in der Regel Kunststoff oder beschichtetes Papier –
läuft von einer seitlich angebrachten Rolle in die Stickpackanlage. Bevor die Anlage den Befüllvorgang startet, stellt sie einen Verpackungsschlauch her und verschweißt ihn an einer definierten Position. Dann erfolgt die Zuführung des abzufüllenden Produkts von oben. Sobald die eingestellte Portionsgröße erreicht ist, verschweißt sie den oberen Teil und trennt den verschlossenen Stickpack ab. Zuletzt transportiert ein Förderband das fertig verpackte Produkt in einen bereitgestellten Karton – vorausgesetzt er ist einwandfrei. Ist dies nicht der Fall, fällt der Stickpack als Ausschuss in einen Behälter unter der Anlage. Über die Steuerung der Stickpackanlage kann der Anwender neben der Füllmenge auch die Größe des Stickpacks einstellen und die Anrissstelle definieren.

Hohe Flexibilität, einfache Reinigung

„Wir haben uns für den Pi-Flow-Vakuumförderer entschieden, weil er sich einfach reinigen lässt“, erklärt Merlin Wintersteiger, Geschäftsführer von Kora. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der gesamte Förderer dank eines Schnellverschlusssystems inklusive Filtern und Dichtungen ohne Werkzeug auseinandernehmen, reinigen und für die nächste Produktion wieder zusammensetzen. „Zudem war es uns wichtig, dass sich der Förderer gründlich reinigen lässt, damit kein Risiko besteht, dass Reste der vorigen Produktion die nächste kontaminieren“, ergänzt er und fährt fort: „Darüber hinaus bietet uns der modulare Aufbau des Vakuumförderers eine hohe Flexibilität, falls Veränderungen in der Zukunft notwendig werden sollten.“

Die für Pulver und Schüttgüter konzipierten Pi-Flow-P-Förderer von Piab sind auf die hohen Betriebssicherheits- und Hygienestandards in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie abgestimmt. Sie bestehen aus elektropoliertem Edelstahl und Materialien, die den Vorschriften der FDA und der EU-Verordnung 1935/2004 entsprechen. Als Förderleitung wird ein Saugschlauch aus PU eingesetzt. Eine innen liegende Stahlspirale hilft, die elektrostatische Produktaufladung zu minimieren bzw. leitet diese an einen Potenzialausgleich ab. Der Filter im oberen Teil des Förderers wird mit einem Filterschock nach jedem Förderzyklus gereinigt. Die Gerätesteuerung befindet sich in einem separaten Schaltschrank.

Um für alle Fälle gerüstet zu sein, hat Kora den Pi-Flow P in der staubgeprüften Atex-Ausführung in Betrieb. Dabei sind alle Kunststoff- oder Gummiteile, einschließlich Filter und Dichtungen, aus antistatischem Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR) gefertigt.

Reduzierter Geräuschpegel

An dem Vakuumförderer schätzen Wintersteigers Mitarbeiter insbesondere den deutlich niedrigeren Geräuschpegel. Zusammen mit der Staubreduzierung im Raum und dem damit einhergehenden optimierten Hygienelevel konnten sowohl der Arbeitsschutz als auch das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter gesteigert werden.

Grund für den leisen Betrieb ist der Einsatz von Piabs Coax-Mehrstufenejektoren in der Vakuumpumpe. Sie vereinen für die Saugförderung die Leistungsfähigkeit eines Gebläses im Volumenstrom mit dem Endvakuum einfacherer Drehschieberpumpen. Abhängig vom Produkt lassen sich Fördergeschwindigkeiten von 2 bis 25 m/s einstellen. Darüber hinaus kann das Saugvermögen über den eingestellten Speisedruck variiert werden. Die Leistung des Förderers beträgt bis zu 500 kg/h bei einer Förderlänge von 10 m.

Das Vakuum wird mithilfe der Coax-Technologie durch Ausströmen von Druckluft aus einem Düsensystem erzeugt. Dadurch wird sowohl ein hoher Wirkungsgrad der Anlage als auch ein absolutes Vakuumniveau von maximal 250 mbar ermöglicht. Verstopfungen in der Förderleitung sind so nahezu ausgeschlossen. Da in der Vakuumpumpe keinerlei mechanisch bewegte Teile vorhanden sind, arbeitet die Anlage wartungsfrei. Die Vakuumpumpe ist direkt am Förderer montiert. Das Auffangvolumen des Förderers kann an unterschiedliche Anforderungen, die sich zum Beispiel aus der Produktdichte ergeben, angepasst werden.

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Suchwort: dei0219piab


Autor: Johannes Krumme

Technischer Vertriebsleiter Vacuum Conveying,

Piab

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