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Verpackungen aus Vulkanfiber

Nachhaltig und biologisch abbaubar
Verpackungen aus Vulkanfiber

Sachsenröder_Vulkanfiber
Die Isega-Zertifizierung weist nach, dass Vulkanfiber Savutec Food gesundheitlich unbedenklich in direktem Kontakt zu trockenen, feuchten und fettenden Lebensmitteln stehen darf Bild: Sachsenröder
Vulkanfiber ist ein fester, hornartiger Werkstoff, der auf den nachwachsenden Rostoffen Baumwolle und Zellstoff basiert. 2019 konnte der Hersteller Sachsenröder für sein Vulkanfiber Savutec die Unbedenklichkeitserklärung für Lebensmittelverpackungen und Backzwecke durch das Prüflabor Isega nachweisen. Jetzt entwickelt das Unternehmen zusammen mit einem Branchenpartner eine Verpackungslösung für flüssige Produkte, die ohne Kunststoff- oder Metallverbund auskommt.

Bei der Entwicklung der Verpackungslösung für flüssige Produkte wird das Vulkanfiber Savutec nachhaltig gegen das Eindringen von Mikroorganismen sowie das Austreten der Flüssigkeit ausgerüstet, wie Ahmed Rabhi, Leiter für Forschung und Entwicklung bei Sachsenröder, erklärt. Hierfür kommt eine nachhaltige, biologisch abbaubare und lebensmittelverträgliche Beschichtung zum Einsatz, um eine undurchlässige Barriere aufzubauen. „Diese Schutzschicht verleiht der Vulkanfiber alle notwendigen funktionalen Eigenschaften, um die hohen Sicherheitsansprüche der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu erfüllen“, so Rabhi.

Zudem weist die Isega-Zertifizierung nach, dass Vulkanfiber Savutec Food gesundheitlich unbedenklich in direktem Kontakt zu trockenen, feuchten und fettenden Lebensmitteln stehen darf. Der plastikfreie Kunststoff kann für Backzwecke in konventionellen Öfen bis zu einer Temperatur von 220 °C sowie in Mikrowellen verwendet werden. Damit ist das Material für zahlreiche Anwendungsfälle in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie geeignet.

Schon früher eine Alternative zu Kunststoffen

Vulkanfiber ist bereits seit 1855 bekannt und wurde 1859 erstmals industriell hergestellt. Der hornartige, feste Werkstoff, der auf Baumwollfasern und Zellstoff basiert, lässt sich sehr gut formen. Früher wurde er zum Beispiel für Lampenschirme und Koffer verwendet, heute ist er unter anderem für die Herstellung von Schleifsteinen, Dichtungselementen und Endloslaminaten sowie in der Medizintechnik im Einsatz.

Sachsenröder stellt seit 1900 Endlos-Vulkanfiber her. Durch spezielle Verfahren entwickelt das Unternehmen aus Zellstoff und Baumwolllinters, nicht verspinnbaren sehr kurzen Baumwollfasern, ein leichtes, widerstandsfähiges und vielfältig bearbeitbares Material, das im heimischen Kompost ohne gefährliche Rückstände wie Mikroplastik vollständig verrottet. „Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie hat großes Interesse an der Entwicklung von umweltfreundlichen Alternativen zu den herkömmlichen, aus Erdöl hergestellten Plastikverpackungen. So lassen sich Abfallplastik, Umweltschäden, Wegwerfplastikprodukte und die Verschwendung von Ressourcen deutlich reduzieren“, erläutert Rabhi.

Da das Hinzufügen von Kunststoffen oder Aluminium nicht nötig ist, können Materialverbrauch und Kosten gesenkt werden. Zudem ist das Material trotz seines geringen Gewichts äußerst robust und bietet einen hohen Schutz des verpackten Produkts. Es ist zudem resistent gegenüber Ölen, verdünnten Säuren und Laugen. „Grundsätzlich bietet Vulkanfiber Savutec wegen der günstigen Materialeigenschaften eine gleichwertige Alternative für alle Bereiche der Lebensmittelverpackungen“, sagt Rabhi. „Zudem lassen sich optisch äußerst ansprechende Produkte entwickeln.“

Sachsenröder GmbH & Co. KG, Wuppertal

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