Effizienz braucht mehr Digitalisierung. Sonderschau Digital Energy auf der Hannover Messe - prozesstechnik online

Sonderschau Digital Energy auf der Hannover Messe

Effizienz braucht mehr Digitalisierung

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Die Sonderschau Digital Energy findet auch dieses Jahr im Rahmen der Leitmesse Energy statt
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Mehr Effizienz braucht mehr Digitalisierung. Dies gilt für die Energiewirtschaft genauso wie für die Industrie. Die entscheidende Frage ist: Wo lässt sich noch Wärme, Strom, Dampf oder Druck einsparen, ohne dass Arbeits- und Produktionsprozesse beeinträchtigt werden. Um dies zu erreichen, sind sensible Messtechniken sowie digitale Energiemanagementsysteme nötig, um im sekundenschnellen Zusammenspiel kommunizieren und reagieren zu können. So müssen Energie und Daten zugleich strömen, um am Ende auch mit optimalen Ergebnissen aufzuwarten.

Antworten in diesem mosaikgleichen Themenfeld bieten Softwareentwickler, Systemanalysten und Energie- wie Messtechnik-Experten, die sich in diesem Jahr erneut auf der Sonderschau Digital Energy im Rahmen der Leitmesse Energy in Halle 12 treffen und neueste Entwicklungen diskutieren. Mit rund 20 Unternehmen, davon sieben aus dem Ausland, konnte der Bereich noch einmal gestärkt werden.

Dabei steckt der Teufel bekanntlich im Detail. Um diese Weisheit wissen die Akteure und Aussteller rund um die Digital Energy sehr genau. „Viele Unternehmen verfügen bereits über komplexe Messtechnik und große Datenmengen, wissen aber nicht, wie sie aus dieser Datenflut tatsächlich Mehrwerte schaffen können. Wir nutzen künstliche Intelligenz, um diese Daten in Echtzeit zu analysieren und die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Energiesystems zu steigern“, sagt Yvonne Therese Mertens, Geschäftsführerin der Athion GmbH mit Sitz in Köln. Athion unterstützt Firmen bei der Digitalisierung und dem Management ihrer Energiesysteme, indem sie Technologien und Konzepte aus Informations- und Energietechnik miteinander verbindet. Die Kölner stellen ihren Kunden Kostensenkungen von bis zu 30 % in Aussicht.

Genau diesem Thema widmet sich auch die in Brüssel ansässige EEIP (Energy Efficiency in Industrial Processes): Der Firmenname ist Programm. Neben der Realisierung von Energieeffizienzmaßnahmen beschäftigt sich das Unternehmsen auch mit Demand Response, Smart Grid, Smart Cities, Elektromobilität sowie Nahwärmenetzen und biete hierfür Digitallösungen wie IoT und Blockchain. „Mehr und bessere Daten bringen auch bessere Analysen“, erläutert der geschäftsführer Jürgen Ritzek. Aus seiner Sicht gewinnt auch der Bereich Predictive Maintenance weiter an Bedeutung: „Je weniger Maschinenstillstände zwecks Wartung, desto mehr Energieeinsparung.“

Es gibt noch Defizite in der Industrie – und dies bei wachsenden Verpflichtungen. „Die Anforderungen an Unternehmen im Rahmen der Energiewende steigen kontinuierlich, sowohl technisch und kaufmännisch als auch regulatorisch“, weiß Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer econ solutions aus München. „Wir bieten diesen Unternehmen eine belastbare, datentechnische Grundlage. Gerne können sie das Thema Energie bei uns und unseren Partnern ‚abladen‘, wir übernehmen dann die komplette Betriebsführung“, so Theis.

Die voranschreitende Digitalisierung birgt aber auch gewisse Risiken, die im Rahmen der Energy beziehungsweise Sonderschau Digital Energy diskutiert werden. Gleich am Messemontag startet das begleitende Forum mit zwei Diskussionsrunden zu den Themen „Industrielles Energiemanagement: Gesetze, Normen, Förderung“ und „Industrie 4.0 – Potenziale einer energiedatenbasierten Produktion“. Das komplette Programm steht unter www.hannovermesse.de/veranstaltung/digital-energy-forum-energiemanagement-im-industriellen-umfeld/FOR/81777.

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