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Achema 2022 legt Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung

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Achema 2022 legt Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung

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Die Achema 2022 findet vom 22. bis 26. August auf dem Frankfurter Messegelände statt Bild: Dechema

Neben der Transformation hin zur klimaneutralen chemischen Industrie und dem Dauerbrennerthema Digitalisierung stellt auch die aktuelle weltpolitische Lage die Prozessindustrie vor massive Herausforderungen. Mit welchen Technologien gelingt die Defossilisierung? Wie steht es um Versorgungssicherheit und Lieferketten? Und welche Hürden gilt es bei der Digitalisierung der Branche zu nehmen? Antworten und Lösungsansätze auf diese Fragen bietet die Achema 2022 vom 22. bis 26. August in Frankfurt.

Deutschland und Europa wollen bis 2050 klimaneutral werden. Auch die chemische Industrie arbeitet an Technologien, um dieses Ziel zu erreichen. Wo liegen die Chancen, Herausforderungen und Hürden? Was sind die notwendigen politischen Rahmenbedingungen und Anreize? Welche finanziellen Instrumente werden benötigt? Diesen Fragen geht die Eröffnungsveranstaltung unter dem Titel „Klimaneutrale Chemische Industrie“ am 22. August 2022 ab 17 Uhr nach.

Im Anschluss an die Begrüßung und Eröffnung der Achema durch Klaus Schäfer, Technologievorstand der Covestro AG und Vorsitzender des Dechema e.V., präsentiert Martin Brudermüller, Präsident des Cefic – The European Chemical Industry Council und CEO von BASF, in seinem Impulsvortrag die Perspektive der europäischen chemischen Industrie. In der anschließenden Diskussionsrunde, bei der Martijn Smit, Business Development Director von Northern Lights, und Ernst Rauch, Chief Climate and Geo Scientist von Munich Re, das Podium ergänzen, werden offene Fragen diskutiert.

Green Innovation Zone

Die Herausforderungen und Lösungen für eine nachhaltige Zukunft greift auch die „Green Innovation Zone“ auf: Sie bringt Vorreiter, Experten und Lösungsanbieter aus Industrie, Politik und Wissenschaft mit Entscheidungsträgern und Anwendern zusammen. Die Green Innovation Zone beleuchtet grüne Innovationen und die Herausforderungen der Prozessindustrie auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion. Fünf Bereiche werden hierzu auf der Achema im Fokus stehen: klimaneutrale Produktion, Kreislaufwirtschaft, Industriewasser, nachhaltige Chemie und biobasierte Wirtschaft.

„Die Prozessindustrie wird ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Wertschöpfung nur dann gerecht, wenn sie ihre Anlagen konsequent und zu 100 % elektrifiziert und mittelfristig Wasserstoff als Energiequelle einsetzt“, betont Frank Jenner, Global Chemicals & Advanced Materials Industry Leader bei EY. „Die Branche unternimmt hier bereits große Anstrengungen, und die Herausforderung ist riesig – aber sie kann gelingen.“ „Mit der ACHEMA setzen wir dieses Jahr – vielleicht mehr denn je – ein Zeichen dafür, dass technologische Zusammenarbeit über Branchengrenzen aber auch über Ländergrenzen hinweg unverzichtbar ist, um die bedeutenden Krisen unserer Zeit zu lösen“, so Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs-GmbH.

Digital Hub und Digital Lab

Auch das Thema Digitalisierung belegt endgültig einen Spitzenplatz auf der Agenda der Prozessindustrie. Dem trägt die neue Ausstellungsgruppe „Digital Hub“ Rechnung: Sie ist der zentrale Treffpunkt für Digitalexperten und sämtliche Teilnehmer, die sich für die digitale Transformation der Prozessindustrie interessieren oder sie aktiv mitgestalten. Die Ausstellungsfläche mit zentraler Bühne rückt digitale Showcases der Prozessindustrie ins Rampenlicht und bietet damit sowohl neueste Erkenntnisse von Experten und Lösungsanbietern als auch Raum für zukunftsorientierte Diskussionen.

Daneben werden auf der Aktionsfläche „Digital Lab“ fünf Use Cases zum vernetzten und digitalisierten Labor präsentiert – das smarte Labor von morgen zum Erleben, Anfassen und Ausprobieren. Geräte- und Softwarehersteller zeigen herstellerübergreifende Digitalisierungslösungen an relevanten Praxisbeispielen. Das Spektrum reicht von Cobot-assistierten Arbeitsprozessen für die Probenvorbereitung und -analyse, über benutzerorientierte Prozessführung mit Laboratory-Execution-Systemen bis hin zu horizontal und vertikal vernetzten und trotzdem modular anpassbaren Gerätelösungen mit der Perspektive zur gemeinsam genutzten Laborinfrastruktur und der nahtlosen Integration vom Probeneingang hin zum qualitätsgesicherten Analyseergebnis. Innovative Software- und Gerätelösungen sind dabei untersetzt mit dem Laboratory & Analytical Device Standard (LADS) für OPC UA. „Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit – die anstehenden Herausforderungen sind enorm und lassen sich nur gemeinsam und branchenübergreifend bewältigen“, so Thomas Scheuring.

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