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VDMA vermeldet positive Zahlen der auf der Ifat vertretenen Teilbranchen

Exporte von Wasser- und Abwassertechnik auf Rekordniveau
VDMA vermeldet positive Zahlen der auf der Ifat vertretenen Teilbranchen

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Die Exporte von Wasser- und Abwassertechnik waren 2021 auf Rekordniveau Bild: Messe München

Auf der VDMA-Pressekonferenz am Eröffnungstag der IFAT 2022 gab Richard Clemens, Geschäftsführer VDMA Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate, einen Überblick über die Lage im Maschinen- und Anlagenbau und die Konjunktur in den zur IFAT primär vertretenen Teilbranchen. Auf der Messe engagierten sich sechs Fachverbände des VDMA: Abfall- und Recyclingtechnik, Allgemeine Lufttechnik, Armaturen, Kompressoren, Druckluft und Vakuumtechnik, Pumpen + Systeme sowie Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate.

Der deutsche Maschinenbau wies im Jahr 2021 einen Produktionswert von rund 216 Mrd. Euro auf, der von mehr als einer 5 Mio. Beschäftigten der Branche erwirtschaftet wurde. Eine stolze Zahl. Ebenso eindrucksvoll: das Exportvolumen von rund 180 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Exportquote im Gesamtmaschinenbau lag bei 82 % im vergangenen Jahr.

Exporte von Wasser- und Abwassertechnik auf Rekordniveau

Hersteller von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung in Deutschland konnten das bisherige Rekordniveau der Ausfuhren von 2019 von knapp 1,13 Mrd. Euro im vergangenen Jahr noch übertreffen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Exporte um 5,3 % auf rund 1,18 Mrd. Euro. Rund 46 % aller Exporte wurden dabei aus Deutschland in die anderen EU-Staaten ausgeführt. Damit legte die Bedeutung der EU als wichtigste Abnehmerregion für die heimischen Hersteller von Wasser- und Abwassertechnik nochmals zu, gefolgt vom sonstigen Europa und Asien.

In der Rangfolge der wichtigsten Exportmärkte für Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland gab es 2021 eine wesentliche Veränderung. China konnte die Spitzenposition als wichtigster Markt nicht halten und fiel mit einem Minus von 20,9 % zum Vorjahr auf Platz 4 zurück (71,4 Mio. Euro). Vor China sind nun Frankreich, die USA und Polen mit platziert.

Erholung beim Exportgeschäft der Industriearmaturenhersteller

Das Angebotsspektrum der Armaturenbranche ist groß und das Thema Digitalisierung schafft derzeit neue Absatzperspektiven. Die deutschen Hersteller sind aber auch in Ländern und Regionen erfolgreich, in denen vorrangig grundlegende Produkte und Services gefragt sind. So hatte sich 2021 nach einem Corona bedingt schwachen Vorjahr das Exportgeschäft der deutschen Industriearmaturenhersteller rasch erholt. Insgesamt wurden Industriearmaturen im Wert von rund 4,5 Mrd. Euro ins Ausland exportiert. Das entspricht einem Anstieg von 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

Das Exportgeschäft mit dem wichtigsten Handelspartner China hat rasch Fahrt aufgenommen und liegt mit plus 11,4 %deutlich über dem Vorjahresniveau. Es wurden Armaturen im Wert von 619,7 Mio. Euro in die Volksrepublik geliefert. Die Ausfuhren in das zweitwichtigste Abnehmerland USA stiegen dagegen nur um 5,7 % auf 383,2 Mio. Euro. Sie liegen damit noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau von 436,4 Mio. Euro. Die Exporte nach Frankreich nahmen um kräftige 14,5 % zu. Das Land behauptet somit weiterhin Platz drei der wichtigsten Absatzmärkte mit einem Abnahmevolumen von 257,6 Mio. Euro.

Insgesamt hat die deutsche Industriearmaturenbranche 2021 nur ein leichtes Umsatzplus von 1 % erzielt. Das Inlandsgeschäft stagnierte. Nur das Geschäft im Euro-Raum erholte sich. Bedingt durch Materialmangel und Lieferengpässe konnten die Hersteller zahlreiche Order noch nicht abarbeiten.

Verfahrenstechnik bleibt stark im Export

Die Exporte von Verfahrenstechnischen Maschinen und Apparaten aus Deutschland haben sich im ersten Quartal 2022 positiv entwickelt. Die Ausfuhren steigen um 16 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf fast 1,7 Mrd. Euro.Damit setzte sich im Berichtszeitraum die gute Entwicklung aus dem Jahr 2021 fort. Im vergangenen Jahr stiegen die Exporte aus Deutschland um 4,6 % auf 6,5 Mrd. Euro. Damit wurde das Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie fast wieder erreicht. Der bisherige Höchstwert für die Ausfuhren von Verfahrenstechnik wurde 2019 mit 6,6 Mrd. Euro erreicht.

Mehr als 40 % aller Exporte geht in die Länder der EU-27, die damit mit deutlichem Abstand wichtigste Abnehmerregion bleibt. Zweitwichtigste Abnehmerregion ist Ostasien mit einem Anteil von 16,6 % der Ausfuhren aus Deutschland. Danach reihen sich das sonstige Europa mit einem Anteil von 14 % und Nordamerika mit einem Anteil von 10 % ein.

China behauptet sich trotz eines Rückganges um 12 % auf 716 Mio. Euro als größter Abnehmer verfahrenstechnischer Maschinen und Apparate vor den USA und Frankreich.

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