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Investitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro
Wacker baut Produktion für Silikonspezialitäten aus

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Hochtemperaturvernetzender Siliconkautschuk. Wacker plant den Ausbau der Silikonkautschukproduktion weltweit. Bild: Wacker

Um die steigende Nachfrage nach Silikonkautschuk zu bedienen, forciert die Wacker Chemie AG den Ausbau von Produktionskapazitäten. Entsprechende Investitionsprojekte sind entweder in der Planung oder stehen kurz vor dem Abschluss. Bei Flüssigsilikonkautschuken (Liquid Silicone Rubber, kurz LSR) werden zusätzliche Mengen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 bzw. ab Anfang nächsten Jahres zur Verfügung stehen. Auch bei hochtemperaturvernetzendem Festsilikonkautschuk (High Consistency Rubber, kurz HCR) sind höhere Produktionsmengen geplant. Durch die geplanten Investitionen wird Wacker seine Produktionskapazität für Fest- und Flüssigsiliconkautschuk in den nächsten Jahren signifikant steigern. Für den Kapazitätsausbau sind Investitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro veranschlagt.

Die Investitionsmaßnahmen sind Teil der neuen Wachstumsziele, die der Konzern Ende März angekündigt hat. Das Unternehmen will in seinen Chemiebereichen durch Konzentration auf Produktspezialitäten verstärkt wachsen. „Wacker befindet sich seit dem vergangenen Jahr wieder auf Wachstumskurs. Wir haben 2021 mit einem Rekordumsatz und einem starken Ergebnis abgeschlossen – trotz des Gegenwinds bei den Preisen für Rohstoffe und Energie. Diese Dynamik wollen wir beibehalten und stellen nun mit höheren Investitionen die Weichen für beschleunigtes Wachstum, unter anderem auch im Bereich unserer Spezialitätenchemie“, betont Vorstandschef Christian Hartel.

Silikonkautschuke im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der neuen Wachstumsstrategie stehen unter anderem hochwertige Silikonkautschuke. Weil Siliconelastomere gegenüber anderen Werkstoffen Produkt- und Verarbeitungsvorteile bieten, ist die Nachfrage in den letzten Jahren stark gestiegen. Durch zahlreiche Ausbaumaßnahmen wird sich die Verfügbarkeit von Flüssig- und hochtemperaturvernetzenden Festsiliconkautschuken in den nächsten Jahren signifikant verbessern. Im Bereich der Flüssigsilikonkautschuke rechnet das Unternehmen bereits ab der zweiten Jahreshälfte mit zusätzlichen Produktionsmengen. Grund sind steigende Produktionskapazitäten am Standort Burghausen, wo derzeit mehrere Anlagen erweitert werden und bis Ende des Jahres ihre volle Produktionskapazität erreichen. Ausgebaut wird auch die Produktion in Adrian, USA. Wacker kann auf diese Weise Kunden in Nord- und Mittelamerika ab nächstem Jahr noch besser mit Flüssigsilikonkautschuk versorgen.

Bei den hochtemperaturvernetzenden Festsiliconkautschuken sind ebenfalls substanzielle Kapazitätserweiterungen vorgesehen. Den Auftakt macht der neu errichtete Produktionsstandort im indischen Panagarh, der in Kürze mit der Produktion beginnen wird. Anfang nächsten Jahres stehen zusätzliche Produktionskapazitäten in Tschechien (Pilsen) und Japan (Tsukuba) zur Verfügung.

Um den Bedarf an hochtemperaturvernetzendem Festsilikonkautschuk langfristig begleiten zu können, erwägt Wacker weitere Ausbaumaßnahmen, unter anderem an den Verbundstandorten Zhangjiagang (China), Burghausen (Deutschland) und Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Außerdem prüft das Unternehmen einen langfristigen Ausbau der Kieselsäure-Produktion in Zhangjiagang. Hochdisperse Kieselsäure verbessert die mechanischen Eigenschaften von Siliconelastomeren und ist deshalb für die Herstellung hochwertiger Produkte unverzichtbar. Der Konzern stellt den Füllstoff in Burghausen, Nünchritz, Charleston und Zhangjiagang her und ist einer der wenigen rückwärtsintegrierten Silikonhersteller, der hochdisperse Kieselsäure in größeren Mengen sowohl als Verkaufsprodukt als auch für den Eigenbedarf produziert.

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