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Südpack ist jetzt ISCC-Plus-zertifiziert

International Sustainability and Carbon Certification
Südpack ist jetzt ISCC-Plus-zertifiziert

Südpack_ISCC-Plus-Zertifizierung
Alle deutschen Standorte von Südpack besitzen seit Kurzem eine Zertifizierung nach ISCC-Plus. Im Bild: Stammsitz in Ochsenhausen. Bild: Südpack

Als einer der ersten Folienhersteller hat Südpack das Erstaudit für die ISCC-Plus-Zertifizierung (International Sustainability and Carbon Certification) erfolgreich abgeschlossen. So wurden im Oktober und November 2021 alle deutschen Standorte zertifiziert. Die Zertifizierung der weiteren Standorte soll sukzessive folgen. Das Unternehmen hat damit eine wichtige Basis für die Weiterentwicklung von Prozessen und Produkten geschaffen, die die Transformation von der linearen zu einer zirkulären Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben.

ISCC EU zählt zu den führenden Standards im Bereich nachhaltiger Biokraftstoffe. Mit ISCC Plus wurde nun das weltweit anerkannte Management-System für Massenbilanz-Zertifizierungen auf weitere wesentliche Bereiche der Kreislaufwirtschaft ausgeweitet. Ziel ist es, die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen über die gesamte Wertschöpfungskette auch im Bereich Nahrung, Futtermittel und Chemie zu gewährleisten. ISCC Plus ist dabei deutlich anspruchsvoller als die ISO-Zertifizierung, denn alle Betriebsstätten müssen jeweils extra zertifiziert werden.

Südpack nutzt die Zertifizierung unter anderem für den Nachweis des Einsatzes von chemisch recyceltem Material. Denn neben eigener Compoundierung und Regranulierung setzt der Folienhersteller im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsoffensive verstärkt auch auf das chemische Recycling als ergänzende Recyclingalternative im Markt. Ziel der ambitionierten Maßnahmen ist es, den Rezyklatanteil in der Folienherstellung weiter zu erhöhen und die bis dato nicht wiederverwertbaren industriellen Kunststoffabfälle in wertvolle Ressourcen umzuwandeln.

Bis Ende November 2021 wurden nun alle deutschen Standorte erfolgreich zertifiziert: angefangen bei den Standorten in Ochsenhausen und Erolzheim (Südpack) angefangen bis hin zu Erlenmoos und Schwendi (Ecoform Multifol), wobei Schwendi als Abfall-Anfallstelle und zugleich als Produktionsbetrieb zertifiziert wurde. Das dort produzierte Regranulat, das wieder in der Extrusion eingesetzt wird, kann daher über eine Massenbilanz als ISCC-Plus-zertifiziertes Material ausgewiesen werden – ebenso wie mechanisches und chemisches Rezyklat, das Südpack von einem ISCC-Plus-zertifizierten Betrieb einkauft.

Die Zertifizierung ermöglicht die Übermittlung von transparenten und verifizierten Informationen an die Stakeholder – und belegt, dass die ISCC-Nachhaltigkeitsanforderungen eingehalten werden und eine Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette gewährleistet ist. Dabei lässt sich die Glaubwürdigkeit zusätzlich durch eine Third-Party-Überprüfung untermauern.

„Die ISCC Plus-Zertifizierung ist zwar mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden, doch sie ist ein wichtiger Schritt in puncto Ressourcen- und Umweltschonung und damit Nachhaltigkeit insgesamt“, erklärt Erik Bouts, Sprecher der Geschäftsführung bei Südpack. Als Hersteller von Produkten, die bis dato weitgehend auf fossilen Rohstoffen basieren, fühlt sich Südpack in besonderem Maße verpflichtet

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