Intelligente Konzepte für eine neu entstehende Forschungslandschaft

Das Labor der Zukunft

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Dr. Gereon Uerz, Leiter Foresight Europe,Arup Bild: Arup
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Künstliche Intelligenz und Robotik spielen in den Laboren der Zukunft eine maßgebliche Rolle. Zahlreiche Aufgaben, die bislang noch Laboranten erledigen, werden schon bald von intelligenten Maschinen übernommen. Digitale Technologien werden zahlreiche Arbeitsabläufe automatisieren, sodass Forscher künftig weniger Zeit mit traditionellen Labortätigkeiten verbringen müssen. Mit der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaft und der Konvergenz von Forschungsfeldern steigt der Bedarf an multi- und interdisziplinärer Forschung und den dafür notwendigen Kollaborationen. Städtische Forschungszentren und urbane Labore spielen dabei eine besondere Rolle. Neben den traditionellen Forschungseinrichtungen, oftmals am Rand oder außerhalb der Stadt angesiedelt, entsteht eine neue Generation von Forschungsinstituten wie Inkubatoren, DIY Hubs und Living Labs in den (Innen-)Städten.

Für junge Spitzenforscher aus aller Welt ist das Leben und Arbeiten in Städten ebenso attraktiv wie für Gründer oder Kulturschaffende. Neben der technischen Ausstattung der Forschungseinrichtungen wird der „Standort“ zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Kollaborationen mit der Wirtschaft, insbesondere mit Start-ups, beispielsweise in den Bereichen Med-Tech und Health Care, sind in Ballungszentren leichter realisierbar. Wissenschaftliche Forschung findet künftig nicht mehr ausschließlich in abgegrenzten und abgesicherten Räumen statt, sondern wird zu einem Teil der (urbanen) Gesellschaft. 

Wie unsere aktuelle Arup-Studie zum Labor der Zukunft belegt, hat die Zunahme an inter- und multidisziplinären Kollaborationen auch maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der Räume, in denen Forschung stattfindet. Neben der Funktionalität gewinnen die Bedürfnisse der Forscher – ihre Nutzererfahrung und ihr Wohlbefinden – an Bedeutung. Innovative Laborumgebungen müssen den Anforderungen der Spitzenforscher entsprechen. Dabei ist das „maßgeschneiderte Labor“ nicht selten ein Lockmittel, um exzellente Forscher und ihre Forschungsgruppen zur An- oder Umsiedlung zu bewegen.

Innovative Forschungseinrichtungen sollen ein breites Spektrum an hoch spezialisierten und multidisziplinären Aktivitäten ermöglichen und zu Interaktionen einladen. Dafür werden sie zunehmend wie „Büros“ gestaltet: Neben aktivitätsbasierten Arbeitsbereichen mit Cloud Labs gibt es Ruhezonen,
die konzentriertes Arbeiten gewährleisten. Hinzu kommen Gemeinschaftsflächen im Innen- und Außenbereich, darunter auch DIY Labs, die sich der Außenwelt öffnen und zum Dialog mit der Forschung einladen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spezialisierung und Individualisierung von Laboren gilt es, diese so modular und flexibel wie möglich zu planen, um eine Vielzahl von sich immer wieder verändernden Nutzungsszenarien zu ermöglichen.


„Die zunehmende Digitalisierung, neue Kollaborationen und ein verschärfter Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte werden die internationale Forschungslandschaft nachhaltig verändern.“

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