Aktivierungsenergie. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Aktivierungsenergie

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Chemisch die Energie, die benötigt wird, um eine chemische Reaktion zu starten. Hierbei ist es unerheblich, ob die Reaktion endotherm oder exotherm abläuft.

Beispiel: Hochpolymere Werkstoffe (Kunststoffe) haben im Vergleich zu Metallen eine relativ lockere Molekularstruktur mit entsprechenden Hohlstellen zwischen den Makromolekülen. Die Diffusion von niedermolekularen Stoffen in Kunststoffen geht davon aus, dass die Wanderung neben Platzwechselvorgängen auch über sogenannte Hohlstellen molekularer Größenordnung erfolgt.

Die Energie, die benötigt wird, um von einer Hohlstelle zur nächsten zu wandern, bezeichnet man dabei als Aktivierungsenergie. Allerdings hängt die Wanderung auch von der Hohlstellenwahrscheinlichkeit ab, die mit der Aktivierungsentropie (der Diffusion) erklärt werden kann.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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