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Lexikon Pharmatechnologie

Dopplung

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Flächiger Materialgrat auf metallischen Oberflächen.

Halbzeuge, wie Bleche und Rohre, werden meist durch spanlose Bearbeitungsverfahren, wie Walzen und Ziehen, hergestellt.

Abb. D 17: Schematische Darstellung einer Walzdopplung auf einer Edelstahlblechoberfläche. (Quelle: G. Henkel)

Bei diesen Verfahrensprozessen ist fallweise zu beobachten, dass lokale Erhöhungen auf der Werkstückoberfläche durch das Werkzeug (Walze, Dorn) praktisch umgebogen und plattgedrückt werden, ohne dass sich zwischen dem Grundmaterial und dem umgedrückten „Bergmaterial” eine Gefügeverbindung einstellt. Die Folge ist das Entstehen typischer (Mikro-)Dopplungen, die v. a. steriltechnisch (Sterilisation) extrem bedenklich sind, zumal die mikroskopischen Hohlräume (Spalten) für eine Reinigung nicht gesichert zugänglich sind.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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