Druckfestigkeit. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Druckfestigkeit

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  • Widerstand eines Stoffes gegen äußere Druckbelastung. Mechanische Druckspannungen entstehen in technischen Werkstoffen durch Aufbringung einer Druckbelastung und können zum Werkstoffversagen (Bruchversagen) führen.

    Die Druckfestigkeit von Polymerwerkstoffen und metallischen Werkstoffen, wie austenitischen Edelstahllegierungen, wird nach DIN 53454 / 53421 / 53577 an genormten Werkstoffwürfeln ermittelt und dient als entsprechender spezifischer Werkstoffkennwert (Bruch- oder Stauchungsmaß). Die Durchführung des Druckversuchs ist speziell an spröden Polymerwerkstoffen bzw. an Metallen oder Legierungen sinnvoll und wird weit seltener als der Zugversuch durchgeführt. Das Ergebnis des Druckversuchs ist das Spannungs-Stauchungs-Diagramm, das dem Spannungs-Dehnungs-Diagramm sehr ähnlich ist. Im elastischen Druckbereich im Spannungs-Stauchungs-Diagramm entspricht der Elastizitätsmodul der Steigung der Geraden zwischen Spannung und zugehöriger Stauchung im Diagramm.

  • Widerstand eines geschlossenen Hohlkörpers (z. B. Rohr, Behälter) gegen Innendruckbeaufschlagung.

  • An die Druckfestigkeit von Tabletten werden in der pharmazeutischen Herstellung Mindestanforderungen gestellt. Werden diese nicht erfüllt, ist die mechanische Stabilität der Tabletten für eine maschinelle Abfüllung / Verpackung nicht ausreichend. Auch der Transport der Tabletten im Bulk oder im Blister kann zur mechanischen Zerstörung der Tabletten führen.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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