Lexikon Pharmatechnologie

Duplexmaterial

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Edelstahllegierungen mit gemischtem austenitischem (Austenit) und ferritischem (Ferrit) Gefüge. Beispiel: 1.4462, 1.4362.

Im Regelfall bildet Ferrit die Matrixphase (Matrix) und der Austenit die eingelagerte Phase.

Legierungswerkstoffe dieser Art zeigen teilweise ein sehr gutes Beständigkeitsverhalten gegen spezielle Korrosionsformen, wie interkristalline Korrosion und Spannungsrisskorrosion, und werden oft im Chemieanlagenbau eingesetzt.

Ein weiterer Vorteil des Duplexmaterials gegenüber Rein-Austeniten zeigt sich im stark ausgeprägten Festigkeitsverhalten mit deutlich höheren Eigenschaftswerten des Elastizitätsmoduls. Deltaferritbezirke (Deltaferrit), etwa in Schweißnähten von 1.4404, weisen praktisch „zufällige” Duplexstrukturen auf.

Typische Duplexwerkstoffe, wie z. B. 1.4462, sind u. a. dadurch gekennzeichnet, dass der Quotient des Chrom-Äquivalents zum Nickel-Äquivalent (nach De Long) einen typischen Wertebereich einnimmt: Cr-Äquivalent: Ni-Äquivalent = 1,8–2,2.

Daraus ergibt sich z. B. für den Duplexwerkstoff 1.4462 ein typischer rechnerischer Anteil der ferritbildenden Elemente von Cr + Mo = 20–30 %, Ni = 3–8 %, C = 0,02 % (Low-Carbon-Legierung).

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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