Eisen-Dominanz. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

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Eisen-Dominanz

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Austenitische Edelstahllegierungen, wie 1.4404 / 1.4435, 1.4539, zeigen hinsichtlich der Legierungszusammensetzung eindeutig eine Dominanz an Eisen. Nur in der passiven Oberflächenschutzschicht als Passivschicht (ca. 1–3 nm dick) liegt unter intakten Bedingungen eine Chrom- / Chromoxiddominanz vor.

Abb. E 6: Schematische Darstellung typischer Schichtbildungen auf einer austenistischen Edelstahloberfläche, z. B. Werkstoff 1.4435. (Quelle: G. Henkel)

Im Falle von Zunderschichten (Zunder) nach Glühverfahren in Luftatmosphäre bzw. Schweißnahtanlauffarben oder Rougingschichten (Rouging) liegen korrosive Fe- und Fe-Oxid-Dominanzen in diesen Oberflächenbereichen vor.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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