Elastizität. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Elastizität

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Eigenschaft technischer Werkstoffe, wie Metalle, Legierungen oder Thermoplaste, sich i. Allg. im festen Zustand unter moderater mechanischer Spannung zu verformen (meist nach dem Hookschen Gesetz: σ = E x ε) und nach Entlastung wieder völlig zu retardieren bzw. in den Ursprungszustand zurückzugehen.

Bei Polymerwerkstoffen ist der Begriff der Elastizität noch deutlich weiter zu fassen. Während im festen Zustand auch hier eine den Metallen ähnliche Elastizität zu erkennen ist, tritt bei den Kunststoffschmelzen (teigiger Zustand) zur formgebenden Verarbeitung eine Art von Schmelzen-elastizität (Viskoselastizität) auf. Dabei kennt man etwa das Phänomen, dass aus dem Extruderwerkzeug (Extrudieren) austretende Profile, Rohre etc. eine deutliche Aufdehnung (Durchmesservergrößerung) erfahren, welche mit der sogenannten Entropieelastizität zu erklären ist und direkt von der Umordnung der makromolekularen Fadenmoleküle (Makromolekül) abhängt. In diesem Zusammenhang ist aus der Praxis auch der Kalandereffekt als Aufweitungseffekt infolge Lösung eingefrorener elastischer Deformationen (Elastische Verformung, Elastizitätsformen) im Makromolekülverband bekannt.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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