Elastizitätsmodul. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Elastizitätsmodul

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Formelsymbol: E, Maßeinheit: kp/mm2 oder N/mm2.

Werkstoffspezifische mechanische Festigkeitskenngröße. Ermittelt sich als Quotient aus Normalspannung und zugehöriger Dehnung (bzw. beim Biegen aus Biegemoment und geometrischem Widerstandsmoment) im Elastizitäts- oder Proportionalitätsbereich eines Werkstoffes und im Spannungs-Dehnungs-Diagramm als Steigung der Hookschen Gerade (Hooksches Gesetz). Der E-Modul ist ein Maß für die Starrheit und Steifheit eines Werkstoffes. Er ist speziell bei Kunststoffen sehr temperaturabhängig und nimmt mit steigender Temperatur (speziell nach Erreichung des Glaspunkts) stark ab.

Abb. E 8: Schematische Darstellung des Festigkeitsverhaltens (hier E-Modul) von teilkristallinen Polymerwerkstoffen in Abhängigkeit von der Temperatur. (Quelle: G. Henkel)

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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