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Gefügeverband

Lexikon Pharmatechnologie
Gefügeverband

Darstellung des morphologischen Aufbauprinzips eines technischen Werkstoffs. Beschreibt z. B. bei austenitische Edelstahllegierungen vor allem das kristalline Ordnungssystem des Legierungsmetallgitters und die energetischen Hintergründe für den Aufbau des Gitterordnungssystems. Aufgrund dessen können Änderungen im Aufbau etwa durch Temperaturänderungen (Glühen, Schweißen) bzw. durch mechanische, plastische Verformungen beurteilt bzw. prognostiziert werden, wobei die Auswirkungen auf den Gefügeverband bzw. Veränderungen im Gefügeverband stets unter Einbeziehung der energetischen Aspekte (Energieelastizität) beurteilt werden müssen.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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