Hydroxidbildung. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Hydroxidbildung

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Siehe auch: Hydroxide.

Im Hinblick auf austenitische Edelstahllegierungen sind Hydroxidbildungen von Fe und v. a. Cr in der chromoxidreichen Passivschicht von Bedeutung.

Neben den Metallen der Legierung, und v. a. den Oxiden der Metalle, können bei der Analyse (Elektronenspektroskopie zur chemischen Analyse, Auger-Analyse) nach üblicher nasschemischer Passivierung (mit HNO3) auch Hydroxide detektiert werden: (weniger) Cr(OH)3 (mehr) Fe(OH)3. Die Hydroxide sind dabei ein wesentlicher Hinweis auf den chemischen Mechanismus der Passivschichtbildung und auf die chemische Speicherung von (hydrolytisch gebundenen) Wassermolekülen im Passivschichtbereich.

Auch die Rougingbildung (Rouging) erfolgt nach bisherigen Mechanismuserkenntnissen über Fe(OH)2– bzw. Fe(OH)3-Stufen.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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