Kalomelelektrode. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

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Kalomelelektrode

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Aus elementarem Quecksilber, das mit Hg2Cl2 (Kalomel) bedeckt ist, bestehende Standard- oder Vergleichselektrode (Elektrode), die eine Konstante mit bekanntem Potenzial aufweist. Wird neben Silberchlorid-, Quecksilbersulfid- und Kupfersulfatelektroden häufig bei der Ermittlung von potentiodynamischen Strom-Potenzialkurven (Stromdichtepotenzialkurve) auf elektrolytischem (Elektrolyse) Weg als Normal-, Bezugs- oder Vergleichselektrode, die nicht am Stoffumsatz teilnimmt, für die Potenzialeinstellung verwendet. Als Elektrolyt wird eine mit Quecksilberchlorid gesättigte Kaliumjodid- oder eine Kaliumchloridlösung (KCl) verwendet.

Das Potenzial der Kalomelelektrode ist nur von der Chloridionenaktivität abhängig. In ihrer Funktion ist die Kalomelelektrode eine Normalwasserstoffelektrode.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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