Kapillarwirkung. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Kapillarwirkung

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Leitet sich von der Oberflächenspannung einer Flüssigkeit bei der Benetzung einer festen Oberfläche ab. Benetzende Flüssigkeiten (z. B. Wasser) zeigen die Wirkung einer Kapillaraszension und steigen in einem dünnen Rohr (Kapillarrohr), während nicht benetzende Flüssigkeiten (z. B. Quecksilber) die Wirkung einer Kapillardepression zeigen und im Kapillarrohr nicht steigen, sondern sogar leicht abfallen.

Bei benetzenden Flüssigkeiten sind die Kohäsionskräfte (Kohäsion) kleiner als die Adhäsionkräfte (Adhäsion) – bei nicht benetzenden ist es umgekehrt. Da die Adhäsionskräfte materialabhängig sind, kann sich eine Flüssigkeit gegenüber verschiedenen Werkstoffen unterschiedlich verhalten.

Die Kapillarkonstante entspricht der Oberflächenspannung σ in N/m.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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