Lexikon Pharmatechnologie

Mikropore

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Siehe auch: Mikroloch, Mikrodefekt.

Pore auf einer Oberfläche – speziell auf einer Oberfläche einer Schweißnaht – mit einer Größe von 0,1–0,5 mm.

Mikroporen entstehen fallweise in Schweißnähten von Bauteilen aus austenitischen Edelstahllegierungen, wobei die Verursachung häufig auf strukturelle Schlackepartikel (Schlackebildung) etwa von darunterliegenden Heftstellen etc. zurückzuführen ist.

Mikroporen beeinflussen eine Reihe von Funktionaleigenschaften der Oberfläche (Reinigungsverhalten, Keimverhalten) negativ. Vor allem aber wird die Korrosionsgefahr (Korrosion) durch Lokalelementbildungen (Spaltkorrosion) bei Anwesenheit entsprechender Elektrolyten wesentlich erhöht.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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