Potenzialanstieg. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Potenzialanstieg

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Siehe auch: Aktiver Bereich.

Änderung der (antreibenden) elektrischen Spannung zu höheren (edleren) Werten.

  1. Die Aufnahme einer Stromdichtepotenzialkurve im Rahmen einer potentiodynamischen Elektrolyse z. B. einer Edelstahlprobe 1.4404 in einer 0,1-m verdünnten Schwefelsäure erfolgt durch Anlegen einer variablen äußeren elektrischen Spannung. Durch langsames Hochfahren der elektrischen Spannung zu positiven Potenzialen (Potenzialanstieg) ergeben sich spezifische Stromflusswirkungen zwischen den Elektroden des Systems, die in der Stromdichtepotenzialkurve graphisch erfasst werden (siehe Abb. P 11).

  2. Potenzialanstiege können sich aber auch ohne äußere elektrische Spannung bei lokalen Korrosionsvorgängen (Korrosion), wie etwa der Lochfraßkorrosion, ergeben, indem z. B. beim Passivschichtdurchbruch (Passivschicht) von Chloridionen ein Lokalelement (als Anode) ausgebildet wird, das infolge Ionisation (Dissoziation) der sich aus der Legierung lösenden Metallionen ein entsprechendes Potenzial (zur umgebenden kathodischen Werkstückoberfläche) ausbildet (siehe Lochfraßpotenzial).

Abb. P 11: Lochfraßkorrosionseffekte bei Werkstoff DIN 1.4571 (AISI 316 Ti) in Abhängigkeit von der Oberflächenausführung. (Quelle: G. Henkel)

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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