Risskeim. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

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Risskeim

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Örtliche Fehlerstelle – z. B. an der Oberfläche eines Bauteils – mit einer Kerbwirkung, die bei innerer oder äußerer Belastung einen Bereich mit sehr hohen Zugspannungen verursacht und so speziell bei periodischer Dauerbelastung meist Ausgangspunkt für einen Dauerbruch (Ermüdungsbruch) ist.

Man unterscheidet dabei innere und äußere Risskeime. Innere Risskeime sind z. B. Lunker, Seigerungen, Einschlüsse oder Inhomogenitäten infolge metallurgischer bzw. schmelztechnischer Gegebenheiten. Äußere Risskeime sind scharfe Kerben oder Riefen bzw. Kratzer, Risse (Schleifrisse, Härterisse), Gefügedefekte durch mechanische Bearbeitungen etc.

Insbesondere äußere Risskeime können durch fachgerechtes elektrochemisches Polieren nachhaltig egalisiert werden, wodurch die Dauerfestigkeit meist merklich verbessert wird.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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