Scherversuch. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Scherversuch

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Auch: Schubversuch.

Versuch nach DIN 53445 zur Ermittlung der Torsions- oder Scherfestigkeit durch gezielte Verdrehung / Scherung eines definierten Bandes aus einem Metall, einer Legierung oder einem Polymerwerkstoff, wobei aus dem Gleit- oder Schubmodul G und der Schwingungsdauer bei Rückfederung des elastischen Verformungsanteils zudem der Dämpfungsfaktor des Schwingungsvorgangs ermittelt werden kann. Die Torsions- oder Scherfestigkeit ergibt sich aus der Scher- oder Schubspannung, wenn die Verformung vom elastischen in den plastischen (bleibenden) Zustand übergeht.

Die angreifenden Scher- oder Torsionskräfte verursachen im Werkstoffverbund des Prüfkörpers infolge von Schubspannungen entsprechende Verformungen als Schiebungen bzw. Gleitungen. Das Spannungs-Schiebungs-Diagramm (ähnlich dem Spannungs-Dehnungs-Diagramm) zeigt im elastischen Bereich der Verformung den Zusammenhang τ = G x γ, mit τ = Schubspannung und γ = Schiebung oder Verdrehung.

Der Schub- oder Gleitmodul G in N/mm2 ist – ähnlich dem Elastizitätsmodul E bei Normalspannungen (Zug- oder Druckspannung) – der bei elastischer Verformung (Scherung oder Torsion) konstante Proportionalitätsfaktor der Hookschen Geraden in der Gleichung τ = G x γ. Zwischen E-Modul und G-Modul besteht folgende Beziehung: E = 2G(1 + µ), mit µ = Querzahl bzw. m = 1/µ als Poissonsche Zahl. Der G-Modul ist ebenso wie der E-Modul eine Werkstoffkenngröße.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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