Inspektionsmaschine erfasst selbst kleinste Fehler

Schnelle Überprüfung aus allen Blickwinkeln

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Die Inspektionsmaschine TCI von Antares Vision prüft Tabletten und Kapseln mit einer Genauigkeit von bis zu 50 μm auf deren optische Qualität. Sie besitzt eine Durchsatzleistung von bis zu 300 000 Produkten pro Stunde und ermöglicht dadurch eine 100 %ige Überprüfung aus allen Blickwinkeln.

Die entsprechend den GAMP-5-Regeln entwickelte TCI verarbeitet eine breite Palette an pharmazeutischen Produkten wie harte oder weiche, bedruckte oder unbedruckte Kapseln in den Größen 5, 4, 3, 2, 1 oder 0. Ebenso zuverlässig werden glatte und geprägte Tabletten oder Dragees mit einem Durchmesser bis zu 15 mm und einer Höhe von bis zu 10 mm geprüft. Auch längliche Tabletten bis zu 25 x 10 x 13 mm (B x H x T) stellen für die TCI kein Problem dar. Auf Tabletten und Kapseln identifizierte Fehler können die Größe, beschädigte Kanten, farbliche Abweichungen, Dreck, Punkte, unebene Flächen, Risse, Beulen, Splitter, Löcher, Fugen, Flecken, Verunreinigungen, Beschichtungsmängel und die Druck- sowie Prägequalität sein. Die TCI stellt sicher, dass selbst der kleinste Defekt erkannt wird. Die nach der Analyse als fehlerhaft erkannten Produkte werden automatisch durch ein Druckluftsystem in verschiedene Auffangbehälter ausgeworfen. Der aktive optische Sensor für die Gegenkontrolle des Auswurfs gewährleistet ein fehlersicheres und zuverlässiges Arbeiten hinsichtlich der ausgesonderten und der für gut befundenen Produkte. Für den Auswurf stehen vier Kanäle zur Verfügung: je ein Kanal für gute Ware, ausgesonderte Produkte, Produkte, die nochmals überprüft werden und für zur Rückführung vorgesehene Produkte.

Moderne Vision-Hardware

Ein rotierendes Doppeltrommelsystem mit acht parallelen Spuren handhabt die Produkte und hält diese mithilfe eines Vakuumsystems in Position, sodass eine Erfassung der Bilder auf der ganzen Fläche ermöglicht wird. Die beiden Trommeln wurden speziell zur besonders schonenden Handhabung der Produkte entwickelt. Die Kapseln oder Tabletten werden vor zwei Sichtfenstern angeordnet, hinter denen sich jeweils die Bildverarbeitungssysteme befinden. Die TCI verfügt über eine besonders gute LED-Hochleistungsbeleuchtung mit optimiertem Stroboskoplicht. Das System besitzt unterschiedliche Beleuchtungstechniken wie Front- und Seitenlicht. Im hellen Lichtfeld lassen sich Umrisse besonders gut erkennen, im dunkleren Lichtfeld kommen Prägungen gut zur Geltung. Dank hoher Bildauflösung und der Vergrößerung von Fehlern setzt die Inspektionsmaschine die Akzeptanzschwelle herab, wodurch die Wahrscheinlichkeit fehlerhafter Ausschüsse auf ein Minimum reduziert wird. Die Erkennung von auch nur kleinsten Fehlern und Mängeln wird durch bis zu acht hochauflösende RGB-GiGE-Farb-Zeilenkameras mit bis zu 4096 Pixeln gewährleistet, die bis zu 16 Bilder pro Produkt mit einer Bildauflösung von 0,0025 m2 erstellen. Die Maschine ist ergonomisch designt und einfach zu handhaben. Gut zugängliche und werkzeuglos austauschbare Formteile ermöglichen einen sehr schnellen Wechsel sowie rasche Reinigungs- und Wartungsarbeiten. Ein standardmäßig eingebautes Absaugsystem zur Beseitigung von Staub an verschiedenen Stellen reduziert den Reinigungsaufwand erheblich.

Benutzerfreundliche Bedienung

Ein benutzerfreundliches 19″-Touchscreendisplay steuert die Maschine. Neue Formate können mithilfe eines Einrichtungsassistenten schnell und einfach erstellt werden. Er unterstützt den Benutzer in der Definition aller Steuerungsparameter und Annahmeschwellen und ermöglicht damit eine leichte und effektive Konfiguration. Eine weitere nützliche Maschinenfunktion ist die Erstellung einer Rezeptur-Datenbank. CFR-21-Audit-Trail-Reporte können als PDF-Datei gespeichert und über einen Netzwerkdrucker ausgedruckt werden. Erweiterte Funktionen, die auf dem grafischen Touchscreendisplay angewählt werden können, sind die Kontrollmöglichkeit aller Kameras, die Darstellung von Maschinenstaus und die Anzeige des Dialogbildschirms. Zudem lassen sich damit bequem alle Kontrollparameter und Toleranzen einstellen. Ferner ist die Anzeige der Bilder der letzten 20 ausgesonderten Produkte möglich. Für den Export von Belegen, Berichten und den aufgenommenen Bildern sind USB- und Ethernet-Anschlüsse vorhanden. Die TCI bietet auch in Sachen Sicherheit für den Anwender viele Vorteile. Etwa bei der Öffnung der Sicherheitsvorrichtungen, unterschreiten der Mindestlast, Probleme mit dem Luftsystem oder bei gescheiterter Aussonderung wird dies durch farbige Warnlichter, -summer und Monitordialoge angezeigt.

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Nachgefragt

Mit Leidenschaft und Spaß bei der Arbeit

Antares Vision feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Das Unternehmen startete 2007 als Hersteller von Inspektionssystemen, die vor allem in OEM-Maschinen zum Einsatz kamen. Aufbauend auf der eigenen, schnellen Bildverarbeitungstechnologie spezialisierte es sich in mehreren Bereichen: Serialisierungsprodukte, Inspektionslösungen und Softwareentwicklung. Am Rande einer Pressekonferenz beantwortete Antares-Vision-Geschäftsführer Emidio Zorzella die Fragen von Pharmaproduktion.

Herr Zorzella, Ihr Unternehmen hat sich innerhalb von zehn Jahren von einem Start-up mit 18 Mitarbeitern zu einem global agierenden Unternehmen mit 400 Mitarbeitern entwickelt. Wie war das möglich?

Zorzella: Mit viel Enthusiasmus, Teamwork, Spaß an unserer Arbeit und ein bisschen
Hilfe. Wir hatten das Glück, in ein Förderprogramm der italienischen Regierung zu kommen. Dadurch war unsere finanzielle Situation immer günstig, um auch Pharmaunternehmen wie Sanofi und Ratiopharm von unseren Lösungen überzeugen zu können.

Was zeichnet die Lösungen von Antares Vision aus?

Zorzella: Unsere Maschinen sind gekennzeichnet durch robuste Validierungsverfahren, leistungsstarke Ergebnisse und unterliegen stetigen Verbesserungen. Wir setzen seit Jahren Standards bei Inspektionsmaschinen für alle Arten von Pharmabehältern und in der Kontrolle von Tabletten und Kapseln. Nehmen wir einmal die TCI: Mit ihr sind automatische Inspektionen möglich, die bisher nur manuell durchgeführt werden konnten.

Den größten Teil Ihres Umsatzes erzielen Sie mit Serialisierungslösungen. Wird das so weitergehen?

Zorzella: Die nächsten Jahre sicherlich. Viele Länder stecken noch in den Anfängen bei der Serialisierung von Pharmaprodukten.
Außerdem sind wir eines der wenigen Unternehmen, das eine umfassende und skalierbare Universallösung im Bereich Serialisierung und Inspektion anbietet, die alle vier Ebenen nach dem ISA-95-Standard abdeckt. Wir entwickeln unsere Lösungen in diesem Bereich ständig weiter und optimieren unser Portfolio. So werden wir im Oktober hier ein neues Modul vorstellen.
Wir sehen aber auch großes Potenzial für unsere Track&Trace- und Inspektionslösungen außerhalb der Pharmaindustrie, beispielsweise in der Lebensmittel-, Getränke- und Kosmetikindustrie. Daher wollen wir diese Bereiche in den nächsten Jahren stärker angehen und erschließen. Ein großes Thema wird in diesen Branchen vor allem der Markenschutz sein. (br)

Emidio Zorzella ist Geschäftführer bei Antares Vision und einer der Unternehmensgründer

Thomas Herold

Prokurist,
Werbekoch

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