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Flugpionierin und Frauenrechtlerin

Quergerätselt Lösung Januar 2021
Flugpionierin und Frauenrechtlerin

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Amelia Earhart verschwand im Alter von 40 Jahren im Pazifik. Zuvor stellte sie viele Luftfahrtrekorde für Frauen auf. Bild: Wikipedia
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Amelia Earhart erlangte durch einen 20-stündigen Flug am 17./18. Juni 1928 internationale Bekanntheit als erste Frau, die den Atlantik in einem Nonstop-Flug überquerte – als Passagierin. Als sie nach der Landung interviewt wurde, sagte sie: „Stultz ist die ganze Strecke alleine geflogen – zwangsläufig. Ich war nur Gepäck, wie ein Sack Kartoffeln.“ Sie fügte hinzu: „… vielleicht werde ich es eines Tages alleine versuchen.“

Sie wurde als Heldin gefeiert, zur „Frau des Jahres“ gewählt und erhielt mehr Beachtung als der Pilot Wilmer Stultz. In kürzester Zeit wurde Amelia Earhart zu einem Idol der jungen amerikanischen Frauen. Sie wurde häufig zu Interviews und Vorträgen eingeladen und nutzte diese, um „die Frauen aus dem Käfig ihres Geschlechts herauszuholen“.

1932 wagte sie – wie angekündigt – ihr bis dahin größtes Abenteuer: Als erste Frau überquerte sie den Atlantik im Alleinflug. Für diesen Flug, durch den sie auch zum ersten Menschen wurde, der zweimal den Atlantik überflogen hatte, wurde sie von Präsident Herbert C. Hoover mit der Goldmedaille der National Geographic Society geehrt. Zudem wurde ihr als erster Frau das Distinguished Flying Cross verliehen.

Als Vorsitzende der „Ninety Nines“ trat Earhart unermüdlich für ihre feministischen Ziele ein und nutzte ihre Popularität, um gegen das traditionelle Erziehungssystem zu opponieren, das „die Menschen weiterhin nach ihrem Geschlecht einteilt“.

Kurz vor ihrem 40. Geburtstag nahm sie sich vor, als erster Mensch die Erde am Äquator zu umrunden. Mit ihrem Navigator Fred Noonan startete sie am 21. Mai 1937 in Miami. Nach Zwischenlandungen in Brasilien, Westafrika, Kalkutta und Rangun hatte sie am 29. Juni bereits drei Viertel der Strecke zurückgelegt und startete am 2. Juli von Lae in Neuguinea, um den letzten Abschnitt – den Pazifik – hinter sich zu bringen. Sie flog die Howlandinsel an, wo sie einen letzten Zwischenstopp einlegen wollte. Doch sie erreichte das nur 2,6 km2 große Eiland nie.

Eine Kombination verschiedener Ursachen hat vermutlich zum Unglück geführt: Erstens war die Howlandinsel auf damaligen Karten falsch, nämlich 10 km westlich von ihrer tatsächlichen Lage, verzeichnet. Der zum Unglückszeitpunkt bewölkte Himmel erschwerte das Auffinden der winzigen, nur wenige Meter über dem Meer liegenden Insel weiter.

Im Laufe der Jahre wurden weitere Hypothesen zu Earharts Verbleib geäußert. So soll sie sich auf Inseln der Südsee versteckt haben, von japanischen Truppen gefangen genommen oder unter neuer Identität in den USA untergetaucht sein. Es gibt Berichte über Hilferufe, die in Nordamerika in der Zeit nach ihrem Verschwinden empfangen wurden und die als Oberwellen von Hilferufen Earharts gedeutet werden, die durch Reflexion in der Ionosphäre eine hohe Reichweite erlangten.

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