Digitalisierung als Wachstumsgarant. Molkereigenossenschaft setzt auf leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur - prozesstechnik online

Molkereigenossenschaft setzt auf leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur

Digitalisierung als Wachstumsgarant

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Eine leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur ist das Rückgrat einer betriebssicheren Produktion. Richtig ausgelegt macht sie das System transparent und flexibel für künftige Erweiterungen. Das erkannte die Molkerei Ammerland und plante die Umsetzung eines neuen Netzwerkkonzepts in Zusammenarbeit mit Siemens. Es erfüllt alle Voraussetzungen, um das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen.

Rund 1,7 Mrd. kg Milch verarbeitet die Molkerei Ammerland jährlich. Der seit Jahren anhaltende Wachstumsprozess des Unternehmens macht kontinuierliche Werkserweiterungen nötig. Im Rahmen dieses Ausbaus entschied sich die Molkerei, auch das Produktionsnetzwerk auf den neuesten Stand zu bringen. Gemeinsam mit Siemens wurde eine leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur aufgebaut, die eine betriebssichere Produktion und hohe Anlagenverfügbarkeit sichert sowie ein dynamisches Wachstum ermöglicht.

Mehr als 200 Steuerungen im Einsatz

Bei der Herstellung von Frischprodukten wie Käse hat Anlagenverfügbarkeit höchste Priorität. Aufgrund des hohen Vernetzungsgrades in der Produktion ist auch ein sicheres und hoch verfügbares Produktionsnetzwerk erforderlich. Schließlich tauschen innerhalb der gesamten Anlage bei Ammerland mehr als 200 Steuerungen mit über 1000 Kommunikationsbeziehungen produktionsrelevante Daten untereinander aus. Im Zuge einer mehrjährigen Modernisierung hat die Molkerei deshalb gemeinsam mit Siemens eine leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur aufgebaut. Diese basiert auf einem neuen Netzwerkkonzept des Professional-Services-Teams von Siemens und erfüllt alle Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Flexibilität.

Netzwerkinfrastruktur erneuert

Die Molkerei hat die bisherige Netzwerkinfrastruktur mit passiver Netzwerktechnik erneuert. Nun läuft die gesamte Kommunikation von Produktion, Lagerung, Kühlung bis hin zum Klärwerk über leistungsfähige LWL (Lichtwellenleiter)-Datenleitungen.

Dabei übernimmt die Netzwerkmanagementsoftware Sinema Server von Siemens alle Monitoring- und Managementaufgaben und sorgt für hohe Transparenz im Netzwerk.

Zu den von Siemens installierten Netzwerkkomponenten zählen zahlreiche Scalance-X-Switches der Baureihen XR-300 und XR-500, die in mehreren Schaltschränken in separaten Technikräumen stehend untergebracht sind. Die Scalance XR528-6M-Switches bilden mit der Layer 3-Funktionalität, den 10 Gbit/s-Schnittstellen sowie den hierauf abgestimmten Netzteilen die zentrale Basis des Netzwerkes. Daran angegliedert sind 17 Scalance XR324-4M EEC (Enhanced Environmental Conditions), also 19″-Rackswitches, die speziell für energietechnische Anlagen oder extreme Umweltbedingungen entwickelt wurden. Zudem ermöglichen verschiedene Redundanzmechanismen in Verbindung mit der übersichtlichen Ringstruktur kurze Rekonfigurationszeiten und selbst im Fehlerfall eine hohe Verfügbarkeit.

Server im virtuellen Raum

Insbesondere aus Sicherheitsgründen legte die Molkerei ein besonderes Augenmerk auf die strikte Trennung zwischen der klassischen IT und dem Produktionsnetzwerk. Gleichzeitig sollten diese Bereiche über eindeutige Schnittstellen miteinander vernetzt sein. Mit der installierten Netzwerkinfrastruktur konnte eine reibungslose Interaktion aller Prozesse sichergestellt werden. Zudem ließ sich eine besondere Konstellation umsetzen, wie sie wohl erstmals in der Branche verwirklicht wurde: Anstelle von zahlreichen PCs im Produktionsbereich nutzt das Werk das IT-Rechenzentrum des Unternehmens, in dem unterschiedliche Aufgaben, darunter auch das Prozessleitsystem PCS 7 von Siemens, auf virtuellen Maschinen ablaufen. Diese Struktur spart nicht nur Hardware, sondern vereinfacht auch den damit verbundenen Managementaufwand. Darüber hinaus wird das gesamte System skalierbar, um beispielsweise weitere Ausbaustufen in der Produktion zu unterstützen.

Inbetriebnahme ohne Unterbrechung

Trotz des tiefen Eingriffs in die Systemumgebung durfte es zu keinen Produktionsunterbrechungen bei der Molkerei Ammerland kommen. Deshalb musste die Erneuerung der Netzwerkstruktur, die gleichzeitig mit einer Erweiterung der Produktionsfläche um 17 000 m2 stattfand, professionell geplant werden.

Dies erfolgte in enger Abstimmung zwischen Siemens und dem Projektteam der Molkerei. Basis hierfür war das neue Netzwerkkonzept des Professional-Services-Teams von Siemens für die Erweiterung des Produktionsnetzwerks mit Einbindung in den Produktions-Backbone sowie die Anbindung an die IT. Die Lösung erfüllt gleichermaßen die Ansprüche der IT wie auch die der Automatisierung und sichert so zukünftig die Basis für die Kommunikation.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: dei1218siemens


Autor: Dennis Kortstock

Senior Sales Specialist für industrielle Kommunikation,

Siemens

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