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Prozessdaten nutzbar machen: Erfolgsstrategien in Zeiten von Big Data

Erfolgsstrategien in Zeiten von Big Data
Prozessdaten nutzbar machen

Die PDE Process Data Engineering GmbH (PDE) setzt seit dreiundzwanzig Jahren erfolgreich auf einen Know-how-Mix aus IT, Verfahrenstechnik und Automatisierung. Das Unternehmen stellt jetzt zum 7. Mal auf der Achema in Frankfurt am Main aus.

Die Process Data Engineering GmbH, Aschaffenburg, verfügt über ein breites Leistungsspektrum in der Prozess-, Labor- und Maschinendatenverarbeitung. Das reicht von der Schnittstellen-Bearbeitung über die Archivierung, das Erstellen kundenspezifischer Simulationsmodelle bis zu anwendungsspezifischen Auswertungen und Optimierung.

Der Begriff „Data Engineering“ steht nicht umsonst im Unternehmensnamen. Bereits vor dem Zeitalter der Industrie 4.0 hat sich PDE-Geschäftsführer Jörg Wolf, der lange beim Anlagenbauer Lurgi tätig war, mit der immer wichtiger werdenden Digitalisierung und dem effizienten Umgang mit den rasant wachsenden Datenmengen intensiv befasst.

„Die große Herausforderung heute liegt in einer sicheren Erfassung sowie revisionssicheren und schnellen Langzeitarchivierung aller relevanten Daten. Gleichzeitig hat jedes Unternehmen die Chance, sich durch eine effiziente Datennutzung und erhöhte Datenqualität einen Vorteil auf dem Markt zu verschaffen“, erklärt Wolf. „Beispiele sind die Senkung von Stillstandzeiten oder Kosteneinsparungen“, so Wolf weiter.

Quer durch alle Branchen gilt: Ein optimierter Datenbestand führt zu mehr Übersichtlichkeit, erlaubt Fehlerprävention, maximale Prozesskontrolle und Predictive Maintenance und bringt neue Erkenntnisse im Sinn eines KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess).

Mehr Effizienz und Übersicht im Datendschungel

Und: Viele Anlagen in der Prozesstechnik können weit über den Abschreibungszeitraum hinaus effizient betrieben werden. Oft sind aufgrund geänderter Rahmenbedingungen – beispielsweise veränderte Feed-Zusammensetzung oder Emissionsgesetzgebung – Modifikationen nötig, die über Reparaturen und Instandhaltung hinausgehen.

Hier lohnt sich der Einsatz von Simulationsmodellen für einzelne Anlagenteile oder gar die ganze Anlage. Diese können zu einem effizienteren Betrieb führen, die Planung und Ausführung der Modifikationen unterstützen sowie die die Stillstandzeiten maßgeblich verkürzen.

Individuelle Anwenderbetreuung und starke Partner

Die Kunden von PDE kommen aus unterschiedlichen Bereichen: Chemietechnik Umwelttechnik, Energietechnik sowie Metallurgie und Kraftwerke.

Dabei ist ein Markenzeichen die Durchführung von spezifischen Prozess-Data-Projekten mit hoher Relevanz bezüglich Sicherheits- oder Kostenmanagement. Ein aktuelles Beispiel ist der Aufbau eines Alarmmanagements-Systems für die Ringraumüberwachung bei Tiefbohrungen. Hier geht es darum für das Bedienpersonal die Gefahr zu reduzieren, dass es aufgrund von permanent ausgelöster Alarmflut auf die wirklich relevanten Alarme nicht angemessen und rechtzeitig reagiert.

Bei einem anderen Projekt geht es um mehr Transparenz im Verhältnis von Fördermengen und mitgerissenem Lagerstättenwasser (Wasser-Gas-Ratio) durch eine automatisierte und ressourcensparende Auswertung.

Derart komplexe Themen und Problemstellungen zu meistern, ist nur mit jahrzehntelanger Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen möglich: Datenanalyse, IT, Verfahrenstechnik und Automatisierung. Das unterscheidet PDE ganz klar von reinen IT- Dienstleistern oder Automatisierungstechnikern.

Für den Spezialbereich sichere Fernwartung bzw. das Angebot einer externen Fernwartungsplattform hat sich PDE mit der Genua GmbH, einem Spezialisten für Sicherheitslösungen für die IT, einen starken Partner gesucht. Das gilt ebenso für die AspenTech, einen weltweit führenden Anbieter von Software für die Optimierung von Herstellungsprozessen. Hier ist PDE seit vielen Jahren offizieller Sales-Partner.

PDE Process Data Engineering

Achema 2022: Halle 9.1, Stand E.1

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