Sandvik entwickelt Verbundmaterial

3-D-gedruckte Diamanten

Sandvik_diamant.jpg
Sandvik entwickelt 3D-gedrucktes Diamantverbundmaterial Bild: Sandvik
Anzeige

Sandvik Additive Manufacturing hat das erste 3-D-gedruckte Diamantverbundmaterial entwickelt. Obwohl dieser Diamant nicht funkelt, ist er perfekt für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen. Mit dem neuen Verfahren kann dieses superharte Material nun in hochkomplexen Formen in 3-D gedruckt werden Seit 1953 ist es möglich, synthetischen Diamanten herzustellen, aber da er so hart und kompliziert zu bearbeiten ist, ist es fast unmöglich, komplexe Formen zu bilden. Bislang konnten bei der Herstellung von superharten Diamantmaterialien nur wenige einfache geometrische Konfigurationen gebildet werden. Durch den Einsatz von additiver Fertigung und einer maßgeschneiderten, proprietären Nachbearbeitungsmethode ist es Sandvik gelungen, Diamantverbundwerkstoffe in 3D zu bedrucken, die sich in nahezu jede Form bringen lassen.

Diamanten aus Verbundmaterial

Der Unterschied zwischen Sandviks Diamant und natürlichem oder synthetischem Diamant besteht darin, dass es sich bei Sandviks um ein Verbundmaterial handelt. Der größte Teil des Materials ist Diamant, aber um es bedruckbar und dicht zu machen, muss es in einem sehr harten Matrixmaterial zementiert werden, wobei die wichtigsten physikalischen Eigenschaften des reinen Diamanten erhalten bleiben.

Durch den Einsatz von Additive Manufacturing können Diamantkomponenten nun anwendungsfertig in sehr komplexen Formen erstellt werden.

Der 3-D-Druckprozess

„Der verwendete additive Herstellungsprozess ist sehr fortschrittlich“, erklärt Mikael Schuisky, Head of R&D and Operations bei Sandvik Additive Manufacturing. „Wir drucken in einer Aufschlämmung aus Diamantpulver und Polymer mit einem Verfahren namens Stereolithographie, bei dem komplexe Teile Schicht für Schicht mit ultraviolettem Licht hergestellt werden.“

Der Schritt nach dem 3-D-Druck ist jedoch noch anspruchsvoller. Hier hat Sandvik ein maßgeschneidertes, proprietäres Nachbearbeitungsverfahren entwickelt, das es ermöglicht, die genauen Eigenschaften des superharten Diamantverbunds zu erreichen. Dieser Schritt war extrem kompliziert. Nach umfangreichen F&E-Aufwendungen und mehreren Versuchen gelang es jedoch, die Kontrolle über den Prozess zu übernehmen und das erste bedruckte 3-D-Diamantverbundmaterial herzustellen.

Nachhaltige Produktion

Ein weiterer wichtiger Vorteil der additiven Fertigung ist, dass sie es Ingenieuren ermöglicht, Materialabfälle zu minimieren und die Technologie nachhaltiger zu gestalten. Das Diamantpulver im Sandvik-Prozess kann nach dem Druck aus dem Polymer in der Aufschlämmung extrahiert, dann recycelt und in einem anderen Druckauftrag wiederverwendet werden. Der Diamantverbund wurde getestet und weist eine extrem hohe Härte, eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit, eine geringe Dichte, eine sehr gute thermische Ausdehnung und eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit auf.

Anzeige

Powtech Guide 2019

Alle Infos zur Powtech 2019

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

cav-Produktreport

Für Sie zusammengestellt

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Top-Thema: Instandhaltung 4.0

Lösungen für Chemie, Pharma und Food

Pharma-Lexikon

Online Lexikon für Pharma-Technologie

Prozesstechnik-Videos

Hier finden Sie alle aktuellen Videos

phpro-Expertenmeinung

Pharma-Experten geben Auskunft

Prozesstechnik-Kalender

Alle Termine auf einen Blick

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de