Analyse von Untergrundmarktplätzen

IoT-Geräte rücken in den Fokus von Cyberkriminellen

USchneider.jpg
Udo Schneider, Security Evangelist bei Trend Micro Bild: Trend Micro
Anzeige

Trend Micro hat einen neuen Forschungsbericht zum wachsenden Markt für Hackerangriffe auf das Internet der Dinge (IoT) vorgestellt. Forscher von Trend Micro analysierten Internetforen und -marktplätze im russisch-, portugiesisch-, englisch-, arabisch- und spanischsprachigen Untergrund, um herauszufinden, wie Cyberkriminelle vernetzte Geräte missbrauchen und damit Profit machen. Die Untersuchung ergab, dass die Foren in englischer und portugiesischer Sprache hinsichtlich ihrer kriminellen Geschäftsmodelle am weitesten entwickelt sind. Der Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf dem Verkauf von Zugängen zu vernetzten Geräten – vor allem zu Routern, Webcams und Druckern – um diese für Angriffe zu nutzen.

„Cyberkriminelle sind dabei, florierende Marktplätze für IoT-basierte Angriffe und Dienstleistungen zu schaffen“, sagt Udo Schneider, Security Evangelist bei Trend Micro. „Sie verfolgen dabei stets wirtschaftliche Interessen. Es ist zu erwarten, dass dieser Markt weiter wachsen wird, gerade vor dem Hintergrund anstehender technologischer Veränderungen wie 5G. Wir konnten zudem beobachten, dass Kriminelle zunehmend auch mögliche Angriffe auf industrielle Anlagen diskutieren. Unternehmen sollten sich deshalb darauf einstellen, ihre Industrie-4.0-Umgebungen zu schützen.“

Erpressungsversuche wahrscheinlich

Die meisten von Trend Micro entdeckten Konversationen und bereits betriebenen Geschäftsmodelle drehen sich um Geräte für Privatanwender. Doch es finden sich auch schon Diskussionen, wie vernetzte Industrieanlagen entdeckt und kompromittiert werden können – vor allem speicherprogrammierbare Steuerungen (SPSen). Die wahrscheinlichsten Monetarisierungsmodelle für Angriffe auf diese Systeme bestehen aus Erpressungsversuchen mit der Androhung, die Produktion lahmzulegen.

Der Bericht sagt zudem eine Zunahme von Toolkits voraus, mit denen eine größere Bandbreite von Consumer-IoT-Geräten wie Virtual-Reality-Systeme angegriffen werden kann. Die wachsende Anzahl von Geräten mit Internetanbindung, getrieben von der 5G-Implementierung, schafft zudem neue Gelegenheiten für Angreifer.

Trend Micro fordert Gerätehersteller dazu auf, mit IoT-Sicherheitsexperten zusammenzuarbeiten, um Cyberrisiken schon in der Entwicklungsphase zu minimieren. Endnutzer und Integratoren sollten zudem Überblick und Kontrolle über ihre vernetzten Geräte erlangen, um ihr Angriffsrisiko zu mindern.

Den vollständigen Forschungsbericht “The Internet of Things in the Criminal Underground finden” Sie hier zum Download: https://www.trendmicro.com/vinfo/de/security/news/cybercrime-and-digital-threats/the-internet-of-things-in-the-cybercrime-underground


Anzeige

Powtech Guide 2019

Alle Infos zur Powtech 2019

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

cav-Produktreport

Für Sie zusammengestellt

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Top-Thema: Instandhaltung 4.0

Lösungen für Chemie, Pharma und Food

Pharma-Lexikon

Online Lexikon für Pharma-Technologie

Prozesstechnik-Videos

Hier finden Sie alle aktuellen Videos

phpro-Expertenmeinung

Pharma-Experten geben Auskunft

Prozesstechnik-Kalender

Alle Termine auf einen Blick

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de