Technology Days bei Bausch+Ströbel

Flexible Pharmaproduktion stand im Mittelpunkt

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Vom 25. bis 27. Juni 2019 veranstaltete Bausch+Ströbel seine Technology Days. Unter dem Motto „Pharmaproduktion von Morgen“ kamen täglich rund 160 Besucher ins voll klimatisierte Ausstellungszelt nach Ilshofen. Mit 45 Meter Länge und 15 Meter Höhe, teilweise zweistöckig, schmiegte sich das Zelt an die Produktionshalle an und war ein echter Hingucker. Und das nicht nur äußerlich: Im Inneren präsentierte das Unternehmen auf über 600 m2 seine Vorstellungen von einer flexiblen Pharmaproduktion.

Die Veranstaltung begann an allen Tagen zunächst mit geführten Touren durch die Ausstellungshalle. Vorbei ging es an bekannten und neuen Produkten. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen besonders variable Linienkonzepte, die sich für die flexible Pharmaproduktion von Morgen eignen. Kleinere Chargen, speziellere Produkte, schnellere Zyklen – am Ende muss die Qualität trotzdem stimmen. Modular aufgebaute Produktionsanlagen sind hierfür eine der möglichen Antworten. Daher präsentierte Bausch+Ströbel das bereits etablierte Maschinenkonzept Variosys, in dem mittlerweile über 1000 verschiedene Varianten möglich sind, ebenso, wie eine Füll- und Verschließmaschine für die Kleinchargenproduktion mithilfe von zwei Reinraumrobotern. Nahezu jedes gängige Objekt lässt sich auf dieser Maschine ohne große Umrüstzeiten verarbeiten, verschiedenste Arbeitsgänge können in den Arbeitsablauf integriert werden. Die Roboterarme befinden sich immer unterhalb der Objekte, dadurch wird ein optimaler LF-Luftstrom gewährleistet.

Neu im Portfolio von Bausch+Ströbel ist das modulare Maschinenkonzept Combisys, bei dem weitgehend standardisierte Modulbauteile zu einer Abfülllinie kombiniert werden. Ein weiteres Highlight der Ausstellungshalle war die brandneue Multidosierstation, die mit austauschbaren Pumpenköpfen bestückt werden kann.

Ergänzt wurde die Ausstellung mit Messeständen der Wilco AG, der GMPI Maschinen GmbH, der Hohenloher-Verpackungs-Systeme GmbH sowie von insgesamt elf weiteren Packmittel-, Isolatoren-, Gefriertrockner- und Etikettenherstellern.

Neues aus der Forschung

In den benachbarten Räumen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung präsentierte das Unternehmen unter dem Motto „Thinking beyond borders“ Projekte der Entwicklungsingenieure. Darunter befand sich eine Einheit zur Begasung von Vials mit Stickstoff, mit der sich Sauerstoffgehalte von unter 0,5 % in den Vials realisieren lassen. Ebenfalls interessant für die Besucher war das Außenreinigungssystem für Vials mit festem Kohlenstoffdioxid.

Umfangreiches Vortragsprogramm

Nach den geführten Touren begann das täglich Vortragsprogramm. Dabei stellte der Gang zu den Vortragsräumen die Besucher bei 37 °C Außentemperatur auf eine harte Probe. Im klimatisierten Vortragssaal eröffnete der Keynotespeaker Jason S. Collins von IPS-Integrated Project Services, LLC, die täglich wechselnden Vortragsreihen. Er referierte passend zum Motto der Technology Days über die „Aseptische Fabrik der Zukunft“. Pharmazeutische Produktionsstätten nach heutigem Standard sind nach Meinung des Architekten nicht flexibel genug, zeichnen sich durch ineffiziente Abläufe aus und bieten schlechte Instandhaltungsmöglichkeiten. Weitere Schwachpunkte sah er in fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten, fehlende Energieeffizienz und zu lange Bauzeiten.

Um diese Probleme zu umgehen, präsentierte er ein dreistöckiges Gebäudekonzept mit folgender Einteilung: Im Erdgeschoss befindet sich die komplette Versorgung des Produktionsbereiches. Der erste Stock ist geprägt von den Produktionsräumen. Direkt darüber im zweiten Stock befinden sich die Luftaufbereitungssysteme für die Reinräume. Besonders interessant an diesem Konzept: Durch die Verwendung von Standardbauteilen und einer freitragenden Konstruktion ist der Produktionsbereich frei von feststehenden Wänden oder Stützen und kann sehr variabel an die jeweilige Produktionssituation angepasst werden. Das Gebäude ist dabei so aufgebaut, dass es problemlos erweitert werden kann, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

Digital im Fokus

Die Besucher hatten außerdem Gelegenheit, sich in der Digital World über die umfangreichen Möglichkeiten zu informieren, wie sich der digitale Zwilling einer Abfülllinie für Trainings- und Schulungszwecke verwenden lässt und welche Dienstleistungen Bausch+Ströbel für die unterschiedlichen Projektphasen von der Prozessentwicklung über die Installation und Produktion bis hin zum Umbau anbietet.

Nach den vielen technischen Informationen konnten die Besucher den Tag bei einem gemütlichen Gartenfest bei erträglichen Abendtemperaturen ausklingen lassen. Ein Angebot, das bis spät in die Nacht genutzt wurde.

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