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Das Gesamtprojekt im Blick

Automatisierung in Labor und Technikum
Das Gesamtprojekt im Blick

Das 190-Gehäuse zeichnet sich gegenüber einem klassischen Schaltschrank durch geringeres Gewicht und weniger Raumbedarf aus, verfügbar sind Tisch-, Untertisch- und Schrankgehäuse
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Bei schlüsselfertigen Versuchsanlagen und Automatisierungslösungen für kleine Anlagen beurteilt der Kunde das ganze Projekt unter Kosten-Nutzen-Aspekten. Dadurch ergibt sich für den Anbieter die Herausforderung, bei der Planung sowohl die Anforderungen des Anwenders als auch die wirtschaftlichen Auswirkungen zu berücksichtigen und bei Bedarf im Dialog mit dem Kunden nach Alternativen zu suchen.

Dr.-Ing. Paul Appelhaus

Da die Budgets für kleine Anwendungen meist eng begrenzt sind, müssen solche Systeme möglichst wirtschaftlich aufgebaut werden. Dabei sind es vor allem die Engineering- und Inbetriebnahmekosten, die besonders stark ins Gewicht fallen. Um diese zu reduzieren, ist eine möglichst weitgehende Modularisierung sowohl von Hard- als auch von Softwarekomponenten ein geeignetes Mittel. Für die Unterstützung während der Inbetriebnahmephase hat sich die Online-Betreuung der Projekte über eine Modem-Verbindung als kostengünstige und schnelle Lösung bewährt. Auch Änderungen und Ergänzungen können auf diese Weise durchgeführt werden, so daß keine Mitarbeiter mit speziellen Systemkenntnissen mehr vor Ort sein müssen.
Modularer Aufbau
Im Rahmen des Miniplant-Programms Mi-Pla-modular(r) wird ein Automatisierungssystem auf der Basis der Industriesteuerung Simatic(r) S7 in Verbindung mit dem Bedien- und Beobachtungssystem Simatic WinCC(r) oder PCS7(r)-Kompakt auf einem PC angeboten. Diese industrieerprobten Systeme werden ergänzt durch Komponenten für den Aufbau der Hardware, die die besonderen Anforderungen bezüglich Platzbedarf und Erweiterbarkeit erfüllen, wie sie bei Labor und Technikumsanlagen gestellt werden müssen.
Die Basis hierfür bieten Kopplungseinheiten zwischen den Ein-/Ausgangs-Modulen der Steuerung auf der einen und den Sensoren/Aktoren auf der anderen Seite. Diese Module verfügen über robuste Schraubsteckverbinder, an die Feldgeräte angeschlossen werden. Der klassische Schaltschrank wird durch ein 190-Gehäuse ersetzt, in dem vor allem steckbare Komponenten untergebracht sind, die auch nachgerüstet werden können. Ergänzt wird das Angebot durch über die Steuerung bedienbare externe Komponenten wie einen 230 V-Zwischenstecker, eine 400 V-Wandsteckdose mit integriertem Motorschutzschalter oder Frequenzumrichter für drehzahlgeregelte Antriebe.
Für den Anwender ergeben sich folgende Vorteile:
• vereinfachte und zuverlässigere Dokumentation,
• einfache Testmöglichkeit,
• schneller Austausch und Erweiterbarkeit von Baugruppen oder Sensoren,
• preisgünstige und zuverlässige Serienprodukte als Hardwarebasis,
• PC-unabhängige Steuerung der Anlage,
• Ex ib Baugruppen verfügbar,
• Signalanpassung über Modulstecker und Softwareeinstellung,
• verringerte Engineering- und Montagekosten sowie schnelle Online-Betreuung ohne Anfall von Fahrtkosten.
Schnittstellen: Integrationstatt Abgrenzung
Weitgehendes Verständnis verfahrenstechnischer Prozeßabläufe erlaubt dem Anbieter von Komplettanlagen eine schnelle und zielgerichtete Umsetzung der Wünsche des Chemikers oder Verfahrenstechnikers in die Automatisierungstechnik. Damit kann bei kleinen Projekten die aufwendige Erstellung eines Pflichtenheftes durch die verbale Beschreibung der Aufgabe durch den Anwender ersetzt werden und ein direkter Dialog zwischen Programmierer und Nutzer entstehen.
Ein breites Angebot an Meß- und Stellgeräten für kleine Apparateabmessungen, fertig konfektioniert mit den passenden Steckverbindern zum Anschluß an das Automatisierungssystem, aber auch vorkonfektionierte Kabel zum Anschluß an vorhandene Geräte, verbunden mit einer kompetenten Beratung, sorgen für eine Minimierung der Schnittstellenproblematik.
Häufig ist es heute so, daß bei der Planung von Projekten zunächst die Anlage mit dem Grund- und Verfahrensfließbild, dann die Meß- und Stellgeräte und zum Schluß die Automatisierung geplant werden. Gerade bei kleinen Anlagen, wo Meßtechnik und Regelbarkeit eine zunehmend wichtige Rolle spielen, lassen sich optimale Lösungen im Sinne des Nutzers vor allem dann erzielen, wenn Anlagentechnik, Meß- und Stellgeräte sowie Automatisierungstechnik von Beginn an als ein Ganzes gesehen und geplant werden.
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