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Komplexer Ansatz

Informationssystem für Umweltschutz und Arbeitssicherheit
Komplexer Ansatz

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Durch das Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes lassen sich die bislang getrennt gesehenen Bereiche Umweltschutz und Arbeitsschutz nur noch gemeinsam betrachten. Umweltschutz, Abfallwirtschaft, Gefahrgutmanagement, Arbeitssicherheit und mit ihnen zusammenhängende Arbeitsfelder sind nur verschiedene Facetten eines gemeinsamen Komplexes.

Das Informationssystem für Umweltschutz und Arbeitssicherheit WAUplus (Werkschutz, Arbeitsschutz, Umweltschutz) vereint unter einer gemeinsamen Oberfläche folgende fünf Programmpakete, die sich auch als Einzelanwendung einsetzen lassen:

• Abfallmanagement,
• Gefahrstoffmanagement,
• Gefahrgutmanagement,
• Betrieblicher Arbeitsschutz und
• Betriebliche Unfallbearbeitung.
In Zukunft werden weitere Module diese Reihe ergänzen. WAUplus deckt praktisch alle derzeit marktgängigen Plattformen bei Hard- und Betriebssystemsoftware ab. Das System kann sowohl als Einzelplatzanwendung auf einem standardmäßigen Desktop oder Notebook (mindestens ein 486-Prozessor mit 66 MHz, 16 MB RAM und eine Bildschirmauflösung von 800 x 600 Bildpunkten) unter Windows 95 oder Windows NT eingesetzt werden als auch im Netzwerk mit einem Serversystem unter Windows NT oder Novell Netware 3.xx beziehungsweise 4.xx. Ein Betrieb unter Unix ist ebenfalls möglich.
Abfallmanagement
Das Modul Abfallmanagement bietet einen Überblick über alle in diesem Zusammenhang relevanten Vorgänge. Mehrere Ausbaustufen erlauben es, die Bedürfnisse unterschiedlich großer Unternehmen bis hin zum Großkonzern abzubilden. Vorgefertigte „Formulare“ ermöglichen mit einfachsten Mitteln die Gestaltung der im konkreten Fall erforderlichen Bildschirmmasken, beispielsweise für Begleitschein, Übernahmeschein, Lieferschein oder Bestellung. LAGA- und europäischer Abfallkatalog (EAK) sind im Programm ebenso angelegt wie die Zuordnung der beiden Schlüssel zur Umstellung im laufenden Betrieb (wichtig im Zusammenhang mit der Stichtagsregelung). Die Erstellung von Abfallbilanzen und die Erarbeitung von Abfallwirtschaftskonzepten wird wirksam unterstützt. Eine Terminüberwachung ist ebenso selbstverständlich wie der Ausdruck von allen derzeit geforderten Formen von Entsorgungsnachweisen und der entsprechenden Beiblätter. Textbausteine, die automatische Berechnung von Mengen, eine Kostenstellenzuordnung bringen in dieses Problemfeld Transparenz und erlauben so gezielte Maßnahmen zur Vermeidung von Abfall.
Gefahrstoffmanagement
Eine effiziente Bearbeitung, Ergänzung und Verwaltung von Stoffdaten sowie der schnelle Zugriff auf diese Daten einschließlich der Bereitstellung von Handlungsanweisungen beim Umgang mit Problemstoffen, das sind die Leistungsmerkmale des Moduls Gefahrstoffmanagement. Grundlage ist eine umfassende Datenbank, in der alle relevanten Stoffe erfaßt sind. Sie wird ergänzt durch Programme, die die im konkreten Fall wichtigen Zusatzinformationen selektieren und in einer einheitlichen Darstellungsform zur Verfügung stellen. Somit ist es möglich, auch komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen. Diese Auswertungen können in gängige Microsoft-Office-Produkte zur Dokumentation übernommen werden. Vorhandene Sicherheitsdatenblätter können als Originaldokument in das System eingescannt werden. Ein Ortsinformationssystem ermöglicht es, die Lagerorte der verschiedenen Gefahrstoffe zu hinterlegen und mit den zuständigen Unternehmenseinheiten zu verbinden. Die Anbindung an ein geographisches System ist möglich. Besonders im Havariefall ermöglicht das Modul Gefahrstoffmanagement schnelles Handeln, um so Schaden vom Unternehmen abzuwenden.
Gefahrgutmanagement
Auch bei diesem Modul ist eine Datenbank die Grundlage für Auswertungen und Darstellungen vielfältiger Art. So ist es möglich, per Datenbankrecherche alle denkbaren Gefahrgüter und die entsprechenden Bestimmungen auf den Bildschirm zu laden. Basis dafür sind die im System abgelegten verkehrsträgerübergreifenden Informationen aus GGVS, GGVE, ADR, RID, ADNR, IMDG und IATA sowie die einschlägigen Verordnungstexte. Planung und Durchführung eines Gefahrguttransportes werden ebenfalls unterstützt. Dazu gehört zum Beispiel die Auskunft über das Anforderungsprofil für Transportmittel, Behältnisse und Personal oder die Ausgabe von Checklisten nach den Vorgaben der Verordnung und die Erstellung von Jahresberichten. Mit einem Zusatzmodul lassen sich methodisch korrekt alle Eckdaten eines Gefahrguttransports erfassen und darstellen. Letztlich gibt das einem Unternehmen die größtmögliche Sicherheit, bei einer Fahrzeugkontrolle durch die Polizei unbeanstandet weiterfahren zu dürfen.
Betrieblicher Arbeitsschutz
Das Modul Betrieblicher Arbeitsschutz basiert ebenfalls auf einer Datenbank, die in Sekundenschnelle alle gewünschten Informationen bereitstellt. Im Bereich der betrieblichen Struktur lassen sich alle Ortsinformationen problemlos verwalten oder anzeigen. Die entsprechenden Verantwortungsträger oder zuständigen Behörden werden per Knopfdruck angezeigt. Ein Gefahrstoffkataster nach TRGS 222 verknüpft Gefahrstoffe mit Arbeitsplätzen und Personen. Betriebsanweisungen – auch in Fremdsprachen – lassen sich unter einem Standard-Textsystem mit Hilfe von vorgegebenen Textbausteinen und ebenfalls im System abgespeicherter Dokumente einfach erstellen und verwalten.
Betriebliche Unfallbearbeitung
Das Modul Betriebliche Unfallbearbeitung stellt mehr dar als ein sicheres und komfortables Werkzeug zur Erfassung von individuellen Schadensvorkommnissen unter Einbeziehung von Personalstammdaten aus Fremdsystemen und die Schadensabwicklung mit der Berufsgenossenschaft. Vielmehr ermöglicht der Statistikteil beliebig wählbare graphische Darstellungen über Schadenshäufigkeiten, betroffene Körperteile, Betriebsorte usw.
Auf diese Weise lassen sich Unfallquellen definieren und beseitigen.
Ein Großanwender fährt den Abfall runter
Um den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzgebung gerecht zu werden, hatte das Unternehmen zu Beginn des letzten Jahres die Implementierung eines unternehmensweiten Umweltinformationssystems ausgeschrieben. Vor dem Hintergrund der vorzeigbaren Erfolge sowie der leichten Anpaßbarkeit an die anwenderspezifische Gegebenheiten entschied man sich für ein Abfallmanagementsystem dieser Systemhäuser.
In der ersten Phase wurden die spezifischen Anforderungen des Großunternehmens erfaßt, in das vorhandene Modul Abfallmanagement integriert und ausgetestet. Ab Herbst 97 wurde dieses Modul in die Wirkphase überführt. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind ca. 300 Mitarbeiter geschult und die Software auf den Rechnern ihrer Einsatzstellen eingerichtet. Mitte des Jahres wird diese Zahl auf ca. 700 angewachsen sein. Endziel ist die Einführung des Systems in allen Dienststellen des Unternehmens, die Nachweise über Entsorgung oder Verwertung von Abfall führen müssen. Schon die diesjährige, vom Gesetz vorgeschriebene Abfallbilanz soll auf der Basis von WAUplus erstellt werden. Der Großanwender verspricht sich vom flächendeckenden Einsatz des Fachmoduls zunächst einmal Transparenz hinsichtlich der Abfallarten und -Mengen und die damit verbundenen Entsorgungskosten. Die detaillierte Betrachtung dieser Informationen soll in Zukunft zu einer merklichen Reduzierung des Abfalls führen.
Zukunftssicheres System
Die Gesamtthematik, die WAUplus informationstechnisch abdeckt, entwickelt sich fortlaufend. Ständig müssen weitere gesetzliche Auflagen umgesetzt werden. Die beiden Systemhäuser, die bei der Entwicklung von WAUplus zusammengearbeitet haben, verfügen über gewachsene Kontakte zu Fachverbänden und gesetzgeberischen Instanzen und garantieren dafür, daß Änderungen zeitgerecht realisiert werden. Die Einbindung der WAUplus-Module in das weitverbreitete geographische Informationssystem SICAD ist des weiteren möglich.
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