E-Commerce in der Nahrungsmittelindustrie

Online-Marktplätze für Gebrauchtmaschinen

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Die Weichen für die Optimierung der Wertschöpfung im Distributions- und Beschaffungsbereich sind gestellt: 90% aller deutschen Unternehmen verfügen über einen Internetzu-gang. Als ideale Helfer bieten sich Online-Marktplätze für Gebrauchtmaschinen und Überschussgüter an, die den Handel zwischen Unternehmen fördern.

So schnelllebig die Welt von heute auch ist, behalten Prognosen doch noch ihren Stellenwert. 1997 erwartete die New York Times, dass im Jahr 2000 90% aller Unternehmen im Internet präsent sein würden – diese Vorhersage hat sich erfüllt. Die wohl wichtigste Annahme für die kommenden Jahre lautet nun: Unternehmen, die das Internet für ihre Vertriebs- und Absatzkanäle nicht effizient nutzen, werden Mühe haben, sich auf dem Weltmarkt zu behaupten.

Das Internet als Hilfe im globalen Wettbewerb
Die Globalisierung bringt es mit sich, dass einst abgeschottete Märkte geöffnet werden und sich die Zahl der Mitbewerber automatisch vergrößert. Der erhöhte Wettbewerb zwingt dazu, die Wertschöpfung zu optimieren und das tägliche Geschäft den neuen Erfordernissen anzupassen. In diesem Prozess nimmt das Internet eine zentrale Rolle ein. Die schlichte Herausforderung besteht für Unternehmen darin, herauszufinden, wie sie das Internet für ihre Bedürfnisse einsetzen können. Da sich der weltweite Datenverbund aus mehreren Milliarden Webseiten zusammensetzt, haben sich als Orientierungshilfe sogenannte Portale etabliert. Portale sind digitale Treffpunkte, auf denen Informationen, Produkte oder Dienstleistungen zielgruppengerecht abgerufen oder angeboten werden können.
Zukunftsmarkt B2B: Unternehmen zieht es auf Online-Marktplätze
Enormen Zulauf erfahren Online-Marktplätze, auf denen sich Unternehmen treffen, um schnell und kosteneffizient miteinander Handel zu treiben. Mittlerweile ist dieser Bereich des Internet, genannt Business-to-Business (B2B), ein Milliardenmarkt. In den nächsten beiden Jahren werden allein in Deutschland laut Berlecon Research 600 bis 800 Marktplätze mit einem Handelsvolumen von 70 Milliarden Mark ihre produktive Wirkung entfalten. Der Sog der elektronischen Marktplätze zieht immer mehr Käufer und Verkäufer an und macht auch vor Überschuss-gütern und Gebrauchtmaschinen nicht halt.
Unter www. surplex.com bringt die Berliner Surplex AG weltweit Kaufinteressenten und Anbieter von Gebrauchtgütern zusammen. Die Entwicklung von Surplex ist rasant und lässt Rückschlüsse auf den enormen Bedarf zu: Noch im Herbst 1999 galt das Startup als eines von vielen. Mittlerweile ist Surplex eine feste Größe und kann nach eigenen Angaben innerhalb Europas die Marktführerschaft für sich reklamieren. Mit mehr als 7000 registrierten Kunden werden auf der Handels-Plattform täglich Transaktionen abgewickelt, deren Volumen bis an die Millionengrenze reicht.
Dreh- und Angelpunkt von Surplex ist die Internet-Startseite. Ob Erstbesucher oder Stammkunde, jeder Besucher hat die Möglichkeit, gratis Gebote abzugeben, Waren zu inserieren oder Suchanzeigen aufzugeben. Sämtliche Vorgänge, wie die Suche nach Waren und die Registrierung als Nutzer, sind kostenfrei. Erst wenn es zum erfolgreichen Geschäftsabschluss kommt, entsteht für den Verkäufer eine umsatzabhängige Provision.
Nahrungsmittel und Gebraucht-maschinen in allen Varianten
Der für den Food-Bereich zuständige Direktor bei Surplex, Torsten Klein, erläutert: „Der Nahrungsmittelbereich hat bei uns an Bedeutung stark zugenommen. Durch den erhöhten Zustrom von Nutzern und Angeboten, bauen wir den Bereich in regelmäßigen Abständen aus und können dem Einkäufer so ein reichhaltiges Angebot offerieren.“ Die thematische Gewichtung macht sich bereits auf der Startseite von Surplex bemerkbar: Hier bieten sich für Unternehmen aus der Ernährungsindustrie vor allem die beiden Oberrubriken Nahrungs- und Genussmittel sowie Nahrungsmitteltechnik und Nahrungsmittelverpackungstechnik an. Per Mausklick auf eine Oberrubrik wird dem Besucher der Blick auf den Warenbestand der Unterrubriken freigegeben. Torsten Klein: „Zu Beginn hatten wir auf Unternehmerseite noch mit Berührungsängsten zu kämpfen. Mit fortschreitender Etablierung des Internet aber beobachten wir regelrecht eine Verlagerung des Handels auf unseren Online-Marktplatz.“
Hinreichend bemerkbar macht sich der Paradigmenwechsel durch das umfassende Angebot der zum Verkauf stehenden Lebensmittel. Von Getränken über Konserven bis hin zu Frischwaren ist eine breite Palette zu finden. Und eigens für das produzierende Gewerbe wurde die Rubrik Nahrungsmitteltechnik eingerichtet: Dahinter verbergen sich zahlreiche Maschinen, u.a. für die Obst- und Gemüseverarbeitung, den Molkerei-, Brauerei- oder Fleischereibetrieb, die Gas-tronomie sowie Lebensmittellabore. Nach dem Grund gefragt, warum bei Surplex das Angebot gebrauchter Waren ständig steigt, verweist Klein auf die Mehrsprachigkeit der Handelsplattform: „Kein anderer Mitbewerber bietet seinen Online-Marktplatz in acht verschiedenen Sprachen weltweit an. Dadurch erhalten wir ganz automatisch mehr Zugriffe.“
Gesucht, gefunden – mit Hilfe eines internationalen Vertriebsnetzes
So groß die Auswahl bei Surplex auch ist, kann es durchaus vorkommen, dass ein Unternehmen auf der Suche nach einer bestimmten Maschine nicht sofort fündig wird. Klein rät für diesen Fall, nicht gleich aufzugeben: „Alternativ bieten wir einen kostenlosen Suchanzeigen-Service an. Jeder hat bei uns die Möglichkeit, über ein Eingabeformular online die gesuchte Ware zu spezifizieren.“ Und je genauer die Suchangaben sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, schon wenige Tage später das gewünschte Objekt präsentiert zu bekommen. Der Vertrieb von Surplex sondiert die Anfragen und informiert daraufhin das weltweite Vertriebsnetz, das sich mit geschulten Mitarbeitern innerhalb und außerhalb der virtuellen Welt auf die Suche macht. Die Erfolgsquote ist sehr hoch: Rund 90% aller Suchanzeigen werden nach Angaben des Unternehmens erfolgreich bearbeitet.
Logistik, Montage, Zahlungsvorgänge
Neben der Funktion der reinen Käufer- und Verkäufer-Zusammenführung hilft Surplex auch bei der Abwicklung zahlreicher adminis-trativer und organisatorischer Abläufe. Ein Beispiel, das Tors-ten Klein gerne anführt, ist die Wodkaanlage aus Spanien: „Erst kürzlich haben wir über unsere Plattform einen großen Likörproduzenten aus Madrid mit einem unserer Kunden, einem Wodkahersteller in der Nähe von St. Petersburg, zusammengeführt. Vorausgegangen war eine Akquise durch unseren Vertrieb, der feststellte, dass die gesuchte Anlage aus Spanien in das Anforderungsprofil des russischen Wodkaproduzenten passte. Allerdings waren noch einige technische Details anzupassen. Letzten Endes arrangierte Surplex den Umbau der Anlage von der Likör- auf die Wodkaherstellung und übernahm alle notwendigen logistischen und Montagemaßnahmen inklusive einer zügigen Verzollung.“
Nach Aussagen von Klein erwarten die Unternehmen von Surplex mehr, als ihre überschüssigen Waren an andere Firmen schnell und höchstbietend zu offerieren. Sie suchen vielmehr weitere Unerstützung, um sich um Logistikleistungen, Zertifizierungen oder Zahlungsmodalitäten nicht weiter kümmern zu müssen. Surplex misst deshalb den Service-Partnerschaften mit Danzas, Bureau Veritas, Dun & Bradstreet, dem TÜV oder der Kooperation mit der GTM, einem Unternehmen der Deutschen Bank, enormen Wert bei.
Selector: Eigenes Marktplatzsystem für Unternehmen
Auch im Software- und Technologiesektor bemüht sich Surplex, die Kompetenzen bei der Handelsplattform weiter auszubauen und die Zukunft im Internethandel aktiv mitzubestimmen. Während der öffentliche Marktplatz unter www.surplex.com allen Unternehmen offen steht, stellte der Berliner Dienstleister vor wenigen Monaten eine neue Marktplatzlösung vor, die sich an jene Unternehmen richtet, die selber als Marktplatzbetreiber auftreten wollen. Selector ermöglicht es Firmen jeden Zuschnitts, binnen eines Monats als eigener Marktplatz-Betreiber im Internet aufzutreten. Als einer der ersten Großkonzerne setzt ThyssenKrupp seit November auf Selector und vertreibt seitdem über den firmeneigenen Marktplatz Werkzeugmaschinen und Anlagen im Wert von mehr als zwei Millionen DM. Weitere Kunden, darunter auch mehrere Unternehmen aus dem Food-Bereich, sind ebenfalls mit Selector online und treiben auf ihrer eigenen Plattform regen Handel, ohne dass Außenstehende Einblicke in die Transaktionen und Angebote haben.
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